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Bayern
In drei Generationen kontinuierlich gewachsen
Die Bäckerei Wimmer feiert in diesem Jahr ihr 75. Bestehen und lässt daran ihre Kunden teilhaben.
Firmengründer Max Wimmer, der sich 1930 selbstständig machte, und sich ausgerechnet während des Krieges bewähren musste, stand Pate für das Jubiläumsbrot, ein Pfundlaib, das nach einem Rezept aus dem Jahre 1945 gebacken wurde.
Die Geschichte der „Aumillerschen Bäckerei“ geht vermutlich sogar bis ins 16. Jahrhundert zurück.
Urkundlich verbürgt allerdings ist, dass Bäckermeister Max Wimmer und seine Frau Anni kurz nach ihrer Hochzeit im März 1930 den Betrieb am Brucker Leonhardplatz übernahmen und ihn kontinuierlich aufbauten. Der Betrieb startete damals bereits mit sechs Mitarbeitern. Das Unternehmen wuchs und so zog die Backstube mehrmals innerhalb der Kreisstadt in größere Räume.
1967 übernahmen Sohn Max und Frau Gerda den Betrieb und 30 Jahre später ging die Bäckerei in die Hände der dritten Generation über: Max und Hülya Wimmer führen den Betrieb, der sich heute im nördlichen Industriegebiet Hasenheide befindet.
160 Mitarbeiter, darunter 13 Lehrlinge, sind mit Herstellung und Verkauf der Backwaren beschäftigt. Die Bäckerei Wimmer beliefert 9 Filialen und 9 AEZ-Supermärkte sowie etliche Großverbraucher.
Insgesamt werden hier im Jahr 70 t Mehl verarbeitet. Davon kommt mehr als die Hälfte von Bauern der Solidargemeinschaft „Brucker-Land“.
Lehrvertrag abgebrochen
Im Jahr 2004 wurden in Baden-Württemberg nach Angaben des Statistischen Landesamtes insgesamt 13.171 Lehrverträge vorzeitig aufgelöst, darunter allein 3.142 in der Probezeit (24 Prozent). mehr...