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Baden & Württemberg
Sozialminister bei Freisprechung der Bäcker und Fleischer
Radolfzell (biv). Die Absolventen und Absolventinnen der Fleischer- und Bäckerinnung Schwarzwald-Bodensee feierten ihre bestandenen Gesellen- und Gesellinnenprüfung im Milchwerk. Als Ehrengast der Freisprechungsfeier wurde Baden-Württembergs Sozialminister Andreas Renner begrüßt, der in seiner Rede die Verantwortung des Handwerks hervorhob und den Absolventen gratulierte, einen Beruf mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gewählt zu haben. Es war eine gute Entscheidung, diesen Beruf zu ergreifen!“ Beglückwünschte Fleischerinnungs-Obermeister Wilhelm Riesle die 31 Jung-Fleischer und Jung-Verkäufer und Verkäuferinnen sowie die 53 jungen Bäcker, Bäckerinnen und Fachwerker zu ihrem Abschluss.
„Vor dem Erfolg haben die Götter ihren Schweiß gesetzt“, lobte Ehrengast Andreas Renner in seiner Festrede das Durchhaltevermögen der jungen Berufstätigen: „Jetzt haben Sie es geschafft, sie haben nicht aufgegeben!“ Bezüglich der Arbeitslosigkeit beruhigende Worte: „39 Prozent der Arbeitslosen in Baden-Württemberg haben keine Ausbildung.“ Und: „Wir in der Landesregierung bekennen uns der Förderung des Handwerks!“ Leider gibt es in dieser Berufssparte geringen Zuwachs, doch der Platz des Handwerks sei nicht an der Klagemauer. Er forderte die Gesellen und Gesellinnen auf, „offen, flexibel und lernbereit“ zu bleiben, dabei „neue Entwicklungen“ aufzunehmen und diese in den Betrieben einfließen zu lassen. Denn, so Renner: „Ich zähle auf Sie!“
Nach einem Ständchen der Musikschule Radolfzell endlich der Höhepunkt des Abends: Die Ehrungen der Innungsbesten und die Überreichung der Prüfungszeugnisse durch Riesle und durch den Obermeister der Bäckerinnung Klaus Tritschler, der es sich nicht nehmen ließ, ein weiteres Mal zu loben: „Seien Sie stolz auf ihre Handwerksberuf!“
Goldmedaillen für Dinkel-Brote
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