Baden & Württemberg
28 Heidelberger Goldene Meister
Heidelberg (rgb). Im Rahmen einer Feierstunde hat der Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Walter Tschischka, insgesamt 28, darunter 5 Bäckern, aus Heidelberg und Umgebung den „Goldenen Meisterbrief“ überreicht. Mit ihrem persönlichen Einsatz hätten sie alle dazu beigetragen, dass Ludwig Erhard’s Wort vom „Wohlstand für alle“ Wirklichkeit werden konnte, betonte Tschischka. Und wörtlich: „Sie haben etwas Großes geleistet und damit auch ein Stück Wirtschaftsgeschichte in unserem Land geschrieben.“ Angesichts der laufenden Diskussion um die Abschaffung der Meisterprüfung als Qualifikation bezeichnet er die Goldenen Meister 2005 als vorbildlich für die Wirtschaftsentwicklung der Bundesrepublik Deutschland. Zudem sei er der Meinung, die Goldenen Meister 2005 seien das beste Beispiel dafür, dass der Titel des Handwerksmeisters ein Ausweis qualifizierter Kenntnis und Fähigkeit in einem Beruf darstelle.
Tschischka attestierte den Jubilaren „Gewissenhaftigkeit, Leistungsbereitschaft und auch die Bewahrung traditioneller Werte“. Und brachte es zugleich auf den Punkt: „Meister wissen halt wie’s geht!.“ Nicht zuletzt habe dies Richard Wagner in seinen Meistersingern so eindrucksvoll in das Wort gefasst: „Verachtet mir die Meister nicht und ehrt mir ihre Kunst.“
Folgende Bäcker erhielten den Goldenen Meisterbrief: Karl Beck, Dossenheim; Otto Fouquet, Lobbach; Georg Hering, Eberbach; Friedhelm Kohlhammer, Sinsheim; Theodor Moser, Sandhausen.
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