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Vitamin D im Brot gegen Osteoporose

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Von der EU unterstützte Forschungsprojekte: Neue Wege gegen Altersgebrechen

Brüssel (age). Gesunde Ernährung im Alter kann das Risiko von Alzheimer, Osteoporose und anderen Zipperlein deutlich verringern. Das ist das Ergebnis von Forschungsarbeiten, die im Rahmen des Fünften und Sechsten Forschungsrahmenprogramms von der EU unterstützt wurden. Im Rahmen des Projekts Lipidiet gelangten Forscher der Universität Heidelberg zusammen mit Kollegen aus anderen EU-Mitgliedstaaten zu dem Schluss, dass fettreiche Kost nicht nur die Entwicklung von Herzkrankheiten, sondern auch Demenzen wie Alzheimer begünstigt. Den Wissenschaftlern gelang der Nachweis, dass dieser Krankheit durch die Aufnahme von besonderem Fett vorgebeugt werden kann. Bislang wird Alzheimer medikamentös behandelt. Nach Angaben der Europäischen Kommission leiden in der Gemeinschaft 5 Prozent der über 65-Jährigen und 20 Prozent der über 80-Jährigen an Alzheimer.

Wissenschaftler aus Dänemark, Finnland, Irland, Polen und Spanien fanden im Rahmen des Projekts Optiford heraus, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Einlagerung von Kalzium im Knochen spielt und die Beimischung von Vitamin D in Brot das Risiko von Knochenbrüchen im Alter verringern kann.

Probiotika als wichtigste

funktionelle Lebensmittel

Forscher aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Schweden und Großbritannien befassten sich im Rahmen des Projekts Crownalife mit der Frage, wie funktionelle Nahrungsmittel die Gesundheit der älteren Menschen fördern können. Die derzeit wohl bekanntesten und mit Abstand wichtigsten funktionellen Lebensmittel sind die Probiotika und die Prebiotika. Probiotika sind Lebensmittel, die lebende Mikroorganismen wie Bifidobakterien oder Milchsäurebakterien enthalten.

Prebiotika sind für den menschlichen Darm nicht verdauliche Ballaststoffe wie Inulin und Oligofruktose, die unverändert in tiefere Darmabschnitte gelangen und dort gesundheitsfördernden Bakterienstämmen als Nahrung dienen.

Nach Angaben der Kommission wird die Zahl der in Europa lebenden Menschen, die über 80 Jahre alt sind, von 21,4 Millionen im Jahr 2000 auf 35 Millionen im Jahr 2025 wachsen.

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