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Verbraucher essen, was schmeckt


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Trotz der so genannten Lebensmittelskandale bleibt die große Mehrheit der Deutschen bei ihren Essgewohnheiten. Das ergab eine aktuelle Studie des Meinungsforschungs-Instituts Forsa für den Gesundheits-EDV-Anbieter Pharmatechnik.

Nur etwa jeder Dritte ernährt sich heute nach eigener Einschätzung grundsätzlich anders als vor zwei Jahren. Sehr unterschiedlich reagierten die Verbraucher in den alten und neuen Bundesländern auf die Skandale: Während im Westen jeder Dritte (31 Prozent) sein Essverhalten änderte und auf bestimmte Produkte verzichtete, zog im Osten nur jeder Zehnte (12 Prozent) Konsequenzen. 51 Prozent der Ostdeutschen und 37 Prozent im Westen hingegen ließen sich überhaupt nicht beeindrucken.

Frauen stellten ihre Ernährung dabei eher um als Männer (31 Prozent gegenüber 24 Prozent). Außerdem gaben mit 40 Prozent besonders viele Besserverdienende mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von über 3000 Euro an, ihre Essgewohnheiten nach den wiederholten Lebensmittelskandalen geändert zu haben. Bei den jüngeren Verbraucher zogen nur 22 Prozent Konsequenzen. (ke)

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