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Schnelles Geschäft mit kalten Getränken

Die Alternative für Selbstmacher: Eistee ist schnell und einfach herzustellen. (Quelle: Fotolia)+
Die Alternative für Selbstmacher: Eistee ist schnell und einfach herzustellen. (Quelle: Fotolia)

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Kein anderes Produkt – Kaffee inklusive – bietet so hohe Gewinnspannen wie die gekühlten Durstlöscher

Von Hans Stumpf

In der lautet ein Leitsatz: „Geld verdient wird mit den Getränken.“ Denn es gibt wenige Produkte, die bei minimalem Aufwand eine so hohe Rendite erzielen. Wobei in der Gastronomie im Getränkepreis eine ganze Reihe von Kosten mit einkalkuliert sind. Dennoch kann und muss der Gastronom darauf achten, dass sein Getränkeumsatz ein entsprechend hohes Niveau hat.

Und in der Bäckergastronomie? Hier ist es mit Getränken ähnlich. Mit ihnen kann ein Deckungsbeitrag erzielt werden, der wesentlich zu Geschäftserfolg beiträgt. Denn je höher der Gastronomieanteil in der Filiale ist, desto mehr fixe Kosten entstehen. Da sind zum Beispiel höhere Mietkosten, die aufgrund der besseren Lage des Objektes und des größeren Flächenbedarfs entstehen.

sind eine

„Gelddruckmaschine“

Während für Heißgetränke wie ebenfalls Fixkosten wie etwa für die Kaffeemaschine entstehen, ist der Aufwand für Kaltgetränke überschaubar. Zudem kann ein Deckungsbeitrag zwischen 100 und 200 Prozent erzielt werden. Das ist die Differenz zwischen dem Einkaufspreis und dem Verkaufspreis.

Doch was für Kaltgetränke sollten Bäcker anbieten? Dabei müssen zwei Aspekte beachten werden: Zum einen sollte das Angebot an Kaltgetränken zum der Bäckerei passen. Zum anderen muss differenziert werden, ob die Kaltgetränke im Laden getrunken werden oder ob sie fürs To-go-Geschäft vorgesehen sind.

To-go-Produkte müssen

für Kunden schnell greifbar sein

So sind Kleingebinde in PET-Flaschen fürs To-go-Geschäft von Vorteil. Sie sind leicht, unzerbrechlich und wiederverschließbar. Da es die Mehrzahl der To-go-Kunden eilig hat, muss das Getränkeangebot für die schnelle Mitnahme konzipiert sind. Das kann zum Beispiel die Platzierung der Getränke im Thekenbereich sein.

Steht dafür kein Platz zur Verfügung, können Thekenaufsteller auf das Angebot hinweisen. Ein SB-Kühlschrank im Kundenbereich kann die Wartezeit an der Theke verkürzen, da sich die Kunden selbst die gewünschten Getränke entnehmen können.

Bündel aus Menü

und Getränk schnüren

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Menüs samt Getränke zusammen angeboten werden. Die großen Burger-Ketten machen dies perfekt vor, da sie wissen, dass so der Gesamtumsatz pro Kunde gesteigert werden kann.

Sind die Kaltgetränke für das Trinken im Laden vorgesehen, muss noch ein weiterer Aspekt beachtet werden: die Darreichung, also in welcher Form die Getränke serviert werden. Wenn ein Bäcker hochwertige Backwaren und Snacks anbietet, dann sollten die Kaltgetränke nicht einfach aus der Flasche getrunken werden müssen. Also müssen Gläser her, die zum Getränkeangebot passen.

Angeboten werden sollte in der Regel eine Auswahl an Kaltgetränken – vom Wasser bis zum Cola. Wobei Wasser nicht gleich Wasser ist. Alleine hier gibt es verschiedenste Richtungen. Es empfiehlt sich, ein stilles und ein leicht prickelndes Wasser ins Sortiment aufzunehmen.

Kostenlos serviert:

Belebtes Leitungswasser


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  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

    Snacks

    Das Spektrum der Snacks ist riesig: Belegte Brötchen, Brote, Sandwiches, Bagels, Seelen, Waffeln, Muffins, Fladenbrote, gebackene Snacks, Panini, Pizza, Strudel, Zwiebelkuchen, Quiches, Flammkuchen und kleine Gerichte.

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In der Filiale in Diem bei Limburg(von links): die angehende Bereichsleiterin Christina Schneider, Filialleiterin Fatma Özdemir und der angehende Bereichsleiter Michael Fechtner.
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