ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Schlichtes Design findet Anklang

Die Außenansicht des Coffeemaker im Einkaufszentrum. <tbs Name=Foto: Stumpf" />+
Die Außenansicht des Coffeemaker im Einkaufszentrum. Foto: Stumpf

Anzeige

Von

Verkauf & Marketing

Durchgängige Transparenz und klare Strukturen fördern die Wohlfühl-Atmosphäre im Coffee-Shop

Der Backmarkt wird mehr und mehr von Seiteneinsteigern umworben. Warum sollte sich dann ein Bäcker keine neuen Märkte suchen? Heiko Graf hat einen gefunden, der gar nicht so weit vom traditionellen Bäckerhandwerk entfernt ist. Er steht hinter dem Coffeemaker-Konzept, dass in Hof und Bayreuth mit ersten Läden gestartet ist.

Ein durchgehendes Logo und ein gesamtheitliches Erscheinungsbild bilden die Grundlage dafür. Mit dem Ladenbauer Schrutka (Kulmbach) wurden die beiden Projekte realisiert. Während der Standort in Hof in der Fußgängerzone zu finden ist, trifft man in Bayreuth im „Rotmain-Center“ auf Coffeemaker.

Vom Grunddesign sind beide Läden nach dem gleichen Prinzip gebaut. „Schlichtheit ist im Coffeeshop gefragt“, sagt Planer Uwe Dittrich. Dies beginne mit der Auswahl von klaren, aber hochwertigen Materialien und führe sich in den Linien des Ladenkonzeptes fort.

Immer und überall ist das Logo von Coffeemaker präsent. Dieses ist als Wort-Bild-Marke geschützt. Vom Brustaufdruck auf den T-Shirts der Mitarbeiter, über die Tassen, bis hin zu den großen Preistafeln hinter der Theke – überall ist Coffeemaker zu lesen.

Kunde soll schnell entscheiden

Die großen Preistafeln zum Beispiel sind bewusst gewählt. Sie sollen dem Kunden einen Überblick geben, da alle Produkte im SB-Bereich ausgewählt werden müssen. „Bedienung der Kunden ist nicht das Ziel“, sagt Planer Dittrich. „Der Kunde kann schnell entscheiden, braucht nicht zu warten und ist flexibel.

Im Bayreuther Laden, den Heiko Graf zusammen mit Murrat Bicik betreibt, befinden sich direkt im Eingangsbereich hohe Tische mit Stehhockern. Diese grenzen optisch den Laden ab, ohne jedoch die Transparenz zu verhindern.

Im Laden selbst sind dann weitere Tische und Stühle, aber auch Ledersessel und –sofas. Insgesamt sind 48 Sitzplätze vorhanden.

Das Holz ist in Wenge-Optik gehalten. „Dunkle, warme Farben harmonieren hervorragend mit den Gefühlen, die frischer Kaffeeduft erzeugt“, argumentiert Planer Dittrich. Zudem ist an verschiedenen Stellen gebürstetes Edelstahl eingesetzt. So zum Beispiel bei der Tischauflage an der Thekenfront.

Die Wände des 80 Quadratmeter großen Ladens sind ebenfalls mit warmen Tönen wie Terracotta und Apricot gestrichen. „Gerade bei einem Coffeeshop muss das Ambiente passen“, ergänzt Schrutka-Geschäftsführer Mario Herbst. „Kaffee bieten viele an. Die Kunden gehen aber dort hin, wo sie sich wohlfühlen.“

Auch interessant

Internetportal für Senioren

Die Informations- und Dokumentationsstelle der Universität Gießen hat ein neues Internetportal, speziell für Senioren, freigeschaltet. mehr...

Weitere Artikel aus Praxis vom 16.06.2005:

Anzeige