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Das Grundnahrungsmittel Brot ist fester Bestandteil einer kalorienreduzierten Ernährung / Teil I
Um ein Pfund Körperfett pro Woche abzuspecken, müssen täglich rund 500 Kalorien eingespart werden. Beträgt der Energiebedarf eines Abnehmwilligen 2000 Kalorien pro Tag, bleiben ihm noch 1500 um sein Ziel zu erreichen. Nach dem aktuellen Bundeslebensmittelschlüssel liefern 100 Gramm Brot zwischen 190 und 250 Kalorien. Vollkornbrote siedeln sich eher im unteren Bereich an, Brötchen, Baguette und Weizentoast im oberen. Dennoch ergeben sich pro Scheibe Brot oder je Brötchen mit 100 bis 110 Kalorien vergleichbare Werte. Grund ist das höhere Gewicht einer Scheibe Vollkornbrot gegenüber dem Weißbrot. Brot zählt zu den fettarmen Lebensmitteln.
Rund ein Prozent enthält es. In Sorten mit Saaten oder Nüssen kann sich Fettanteil auf drei Prozent erhöhen. Eine Ausnahme sind Croissants aus Blätterteig. Es besteht zu gut 30 Prozent aus Fett.
Kohlenhydrate
Zusätzliche Energie verbraucht der Organismus beim Umbau von Kohlenhydraten zu Körperfett. Ein unökonomischer Prozess, den er erst ab einer Zufuhr von etwa 400 Gramm Kohlenhydraten pro Tag aktiviert. Diese Menge steckt zum Beispiel in einem Kilo Roggenvollkornbrot, in knapp zwei Kilo Bananen oder in 600 Gramm trockenen Nudeln. Brot, und Co. machen nicht dick, sondern bringen Volumen in die Nahrung, sättigen, wärmen den Körper, spenden Kraft für Sport und fördern die Konzentration. Der Durchschnittsbürger isst laut dem Ernährungsbericht 2004 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich rund 260 Gramm Kohlenhydrate und deckt damit 46,2 Prozent seines Energiebedarfs. Mindestens 50 Prozent empfiehlt die DGE. Nachteilig am derzeitigen Verzehr: Nur die Hälfte wird als Stärke aufgenommen. Der andere Teil ist Zucker.
Abnehmen
Insulin senkt nicht nur den Blutzucker, es fördert auch den Appetit und hemmt die Fettverbrennung. Zwei Eigenschaften, die dem Gewichthalten und Abnehmen entgegenwirken. Ziel einer gesunden Ernährung für Normal- und Übergewichtige ist es, hohe Insulinspiegel zu vermeiden. Viele Ärzte empfehlen inzwischen zum alten Dreimahlzeitenrhythmus zurückzukehren, wobei jedes Essen komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß und etwas Fett enthalten sollte.
Wie schnell der Blutzucker nach dem Essen eines Lebensmittels steigt, beschreibt der Glykämische Index (GI). Erfasst wird er auf einer Skala von eins bis 100. Je niedriger der Index, desto geringer der Anstieg. 100 ist der Wert für Traubenzucker. Kartoffeln haben einen GI von 95, Baguette von 70, Roggenvollkornbrot von 40 und Gemüse zum Teil unter 15. Weil der GI jeweils nur für ein einzelnes Lebensmittel gilt, nicht jedoch für Kombinationen, ist der praktische Nutzen entsprechender Tabellen begrenzt.
Honigschnitte
Blutzuckeranstieg und Insulinantwort sind schwach – besonders wenn das Brot mit etwas Streichfett und Käse oder Wurst kombiniert wird. Heißhunger bleibt aus, Fett wird verbrannt, das Gewicht sinkt.
Empfehlen Sie Ihren figurbewussten Kunden aus folgenden Gründen Vollkorn- und Mehrkornbrote statt Weißbrote:
„Gesunde Ernährung mit Brot“
Wer als Lieferant seinen Kunden gute Produkte anbietet, kann sich sehen lassen. mehr...