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Mit guter Ausstattung sicher und flott unterwegs

Saubere Fahrzeuge mit emotional ansprechenden Motiven sind die besten Werbeträger. (Quelle: Al-Ko)+
Saubere Fahrzeuge mit emotional ansprechenden Motiven sind die besten Werbeträger. (Quelle: Al-Ko)

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Lieferfahrzeuge sollen schnell zu laden und bequem zu fahren sein / Sie sind die rollenden Botschafter des Betriebes in der Öffentlichkeit

Von Hans Stumpf

Nur noch wenige Betriebe verkaufen nur direkt am Produktionsstandort. Deshalb gewinnt die Logistik mit zunehmender Betriebsgröße immer mehr an Bedeutung. Dabei geht es darum, sich einen Fuhrpark zu schaffen, der eine pünktliche Belieferung gewährleistet. Möglich wird dies mit zuverlässigen Fahrzeugen, aber auch durch eine standortnahe Vertragswerkstatt.

Lieferfahrzeuge für das sind vor allem Kleintransporter. Dies beginntbei Fahrzeugen wie dem VW Caddy oder dem Citroen Berlingo. In der Standardversion werden diese Fahrzeuge mit einer seitlichen Hintertür geliefert. Müssen viele kleinere Einheiten und diese an verschiedenen Abladestellen entnommen werden, empfiehlt sich eine zweite Tür an der Fahrerseite.

Eine Flügeltür ist für kleinere

Personen leichter zu öffnen

Für die Rückseite gibt es in der Regel die Wahl zwischen Flügeltüren und Heckklappen. Muss sehr oft geöffnet werden, empfiehlt sich eine Flügeltür. Diese hat den Vorteil, dass sie auch von kleineren Personen leichter geöffnet werden kann. Heckklappen haben zudem den Nachteil, dass die Haltedämpfer eher verschleißen und dann ersetzt werden müssen.

Die nächst größere Lieferfahrzeugklasse sind die sogenannten Transporter, wie der VW Transporter oder der Fiat Ducato. Sie haben sowohl von der Transportfläche, als auch vom Ladevolumen mehr zu bieten. Vom Fahrverhalten ähneln sie noch dem eines Pkw.

Verschiedene Ladevolumen bis

zum Gesamtgewicht unter 7,5t

„Eine gute Ausstattung erhöht die Akzeptanz beim Fahrer und fördert somit den pfleglichen Umgang“, sagt Manfred Kuchlmayr von Iveco Magirus. Den neuen Iveco Daily gibt es mit Ladevolumen zwischen 7,3 und 19,6m3. Dabei bleibt das Fahrzeug immer noch unter der 7,5Tonnen-Marke und kann mit dem alten 3er-Führerschein gefahren werden.

Da die Sicht nach hinten bei Transportern sehr beschränkt ist, empfehlen sich Rückfahrkameras oder Parkassistentsysteme. Bei Letzteren reicht in der Regel ein Warnsystem, das auf Hindernisse hinweist.

Eine Trennwand zwischen Fahrer

und Laderaum ist hygienischer

Unabhängig vom Transportertyp empfiehlt sich eine Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum. Dabei ist eine geschlossene Trennwand aus hygienischen Gründen zu bevorzugen. Ganz praktisch ist dabei, dass dann die Scheiben der Fahrerkabine durch warmes Backgut nicht beschlagen.

Schutzbeschichtung wird

naht- und fugenlos aufgespritzt

Mit Blick auf die Hygiene sollte der Ladebereich entsprechend ausgerüstet sein. Das Unternehmen KCN bietet eine Hygiene-Schutzbeschichtung an, die naht- und fugenlos aufgespritzt wird. „Es können sich weder Schimmel noch Bakterien absetzen, da problemlos mit dem Hochdruckstrahler gereinigt werden kann“, beschreibt Heike Lange von KCN den Vorteil.

Temperaturempfindliche Waren müssen mit einer durchgehenden Kühlkette transportiert werden. Wenn der Transport in gekühlten Boxen nicht möglich ist, ist ein Kühlfahrzeug Pflicht. Winter Kühlfahrzeuge baut in Transporter verschiedenster Hersteller entsprechende Kühlungen ein. Die Grundlage ist hierbei eine Innenauskleidung aus GFK-Formteilen.

Sprit sparen durch

vorausschauende Fahrweise

Ein wichtiger Faktor bei der Anschaffung sind die Treibstoffkosten. In der Regel kommen hier Dieselfahrzeuge zum Zuge, die jedoch von möglichen Fahrverboten in Innenstädten eher als Benziner oder E-Autos betroffen sind.

Den größten Einfluss auf den Verbrauch hat der Fahrer. Durch eine vorausschauende Fahrweise kann viel gespart werden. Anzeigen am Armaturendisplay machen den Verbrauch sichtbar. Unterstützend wirken Anzeigen, wann geschaltet werden soll. Dies geht bis zu Systemen, die als „Fahrtrainer“ wirken sollen.

Verschiedene Hersteller bieten seit einigen Jahren auch Transporter mit Erdgas-Antrieb (CNG) an. Im Bereich der Elektrofahrzeuge ist die Auswahl noch beschränkt und die Reichweite gering. So gibt es bei Volkswagen nur den Kleinlieferwagen e-load up mit einer Reichweite von bis zu 150 km.

Bei Elektrofahrzeugen

die Batteriekosten einrechnen

Nachteile dieser Fahrzeuge sind nicht nur die beschränkte Reichweite, sondern auch die Batteriekosten.

Mercedes-Benz bietet schon seit einigen Jahren den Vito e-Cell an. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und hat eine Reichweite von 130km hat.


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