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Matthias Walther (48) Dresden (5 Standorte)

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Ich arbeite zwischenzeitlich mehr am Schreibtisch als im Betrieb. Aus dem Tagesgeschäft bin ich weitgehend raus. Deshalb schaffe ich es, in zu gehen. Allerdings müssen alle meine aktuellen Termine abgearbeitet sein. Dann schaffe ich es, mich drei bis vier Mal im Jahr komplett aus dem Betrieb rauszunehmen. Der einzige Anruf, den ich aus dem Urlaub mache, ist, wenn ich mir kurz vor der Rückkehr ein Brot zurücklegen lasse. Wenn ich anwesend bin, arbeite ich allerdings auch ein bisschen mehr als sonst üblich.

Für mich ist wichtig, den Mitarbeitern zu vertrauen, auch mal Fehler zuzulassen und sie in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Dann sind die Mitarbeiter motiviert, identifizieren sich mit dem Betrieb und übernehmen gerne auch Verantwortung. So gesehen ist meine Personalführung die vorbereitende Maßnahme dafür, dass ich mit gutem Gefühl in den Urlaub gehen kann.

Wann Arbeitnehmer Urlaub nehmen müssen, soll jetzt der Europäische Gerichtshof klären.
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