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Heißer Herbst im Handwerk

Internationaler Treffpunkt: Für sechs Tage verwandeln sich die Münchner Messehallen in eine gigantische Backstube.+
Internationaler Treffpunkt: Für sechs Tage verwandeln sich die Münchner Messehallen in eine gigantische Backstube.

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Auf der Messe iba sind sämtliche Innovationen zu sehen, die es für Bäckereien gibt. Vieles deutet darauf hin, dass das Handwerk diesen Herbst kräftig investiert.

Die Veranstalter nennen sie die „größte temporäre Backstube der Welt“. Und sie können sich noch einen zweiten Superlativ auf die Fahnen schreiben. Auf keiner anderen der Welt investieren so viele Bäcker in neue Produkte und Lösungen wie auf der . 80.000 Fachbesucher erwarten die Messemacher in diesem Jahr; davon die große Mehrzahl aus Deutschland und den Nachbarstaaten. Doch auch auf anderen Kontinenten ist das Interesse an der iba groß. „Sehr viele Bäcker“ aus weit entfernten Ländern haben angekündigt, nach München zu kommen, heißt es. Sie sind nicht nur neugierig auf die , die es zu sehen gibt. „Wir haben eine große Nachfrage nach Bäckereibesichtungen in München und im Umland“, freut sich ein Sprecher der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM). Was die Veranstalter zweifelsohne noch viel mehr freut, ist die hohe Zahl an Ausstellern und deren Internationalität. Mehr als 1240 Zulieferer aus 55 Ländern zeigen, was sie sich für Bäcker und Konditoren haben einfallen lassen. Die meisten Aussteller kommen aus Europa. Unter den Ausstellern, die von weiter herkommen, rangieren die USA und China vorne. Sehr viele Länder sind mit fünf bis zehn Ausstellern vertreten. Erstmals auf der iba vertreten sind Bulgarien, Chile, Ecuador, Kenia, Peru und Simbabwe.

Was sich viele der Aussteller fragen: Wie ist das Investitionsklima in München? Wird es ein heißer Herbst? Aktuelle Marktforschungsdaten deuten darauf hin. „Speziell die deutsche Backbranche bleibt auf Wachstumskurs“, sagt Matthias Balz vom Münchner ifo-Institut. Wie andere Marktbeobachter erklärt er die „günstigen Perspektiven“ für die Backbranche mit dem anhaltenden Wachstum des Außer-Haus-Marktes. Die neue Umfrage „Business Target Group“ im Auftrag der ABZ zeigt: 60 Prozent der Bäckereien haben vor, in Ladeinrichtungen zu investieren. Mehr 35 Prozent der Chefs wollen zudem Geld für ein neues Kaffeekonzept ausgeben, gut 30 Prozent liebäugeln mit einem neuen Ladenbackofen. Geld ist demnach für Investitionen in Backstubentechnik bestimmt. So plant ein Drittel der befragten Betriebe, zwischen 100.000 und 250.000 Euro in neue Technik zu stecken.

Auch die Einkaufsgenossenschaft Bäko spricht von einem guten Investitionsklima. „Unsere Zahlen zeigen, dass das Bäckerhandwerk investiert“, sagt der Geschäftsführer der Bäko-Zentrale Süddeutschland, . (mfi)

Mit vielen Herstellern in kurzer Zeit ins Gespräch kommen – das ist nur auf der Messe möglich.
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