ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Themenkanal Liefer-, Verkaufs- und Kühlfahrzeuge

Frische unterwegs

Frische unterwegs+Zur Fotostrecke
Frische unterwegs

Weitere Artikel zu


Von

Verkaufs- und Lieferfahrzeuge

Ob auf dem Markt oder auf der Tour: Das mobile Außer-Haus-Geschäft stellt hohe Anforderungen an Technik und Personal.

Der Außer-Haus-Verzehr ist für den Bäcker ein wichtiges Geschäft der Zukunft. Die Vorgaben sind gut: Frische und vielseitige Snacks sucht der Verbraucher zuerst beim Bäcker. Snacks sind der Wachstumsmarkt auch im mobilen Verkauf. Aber das mobile stellt hohe Anforderung an und . Eine besondere Herausforderung ist das Thema Energieversorgung. Die Hersteller von Fahrzeugen, Aufbauten, Ausbauten und Kühltechnik haben sich darauf eingestellt. Es gibt viel Neues.

Neue Maßstäbe beim Energiesparen im Lieferverkehr zeigt der auf der IAA vorgestellte Kleinlieferwagen Citan. Er ist eine Gemeinschaftsproduktion von Mercedes und Renault. Der Citan wird – wenn er im Herbst auf den Markt kommt – serienmäßig mit vielen Details ausgerüstet sein, die seinen Kraftstoffverbrauch spürbar senkt: Reifen mit geringem Rollwiderstand und eine Technik, die mit Bremsenergie die Batterie lädt. Blue-Efficiency heißt das serienmäßige Energiesparpaket, zu dem auch das Start-Stopp-System und ein intelligentes Batterie- und Generatormanagement gehören. Der Citan fährt in derCaddy-Klasse und wird in drei Längen von 3,94 bis 4,71 m auf den Markt kommen. Fachleute schätzen das Einsparpotenzial gegenüber einem Fahrzeug ohne Effizienzausstattung bei ein bis zwei Litern pro 100 km.

Elektro-LieferfahrzeugeLange hat die Branche darauf gewartet, jetzt sind die ersten serienmäßigen Elektro-Lieferwagen auf dem Markt. Sie sind emissionsfrei und leise: ideal für den Lieferverkehr einer Bäckerei am frühen Morgen. Seit einem Jahr fährt der Mercedes Vito E-Cell. Er hat 60 kW und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Seine Reichweite liegt nach Werksangaben bei 130 km. Das würde in die Tagesleistung eines Bäcker-Lieferwagens passen. Nachts wird der E-Cell einfach an der Steckdose aufgetankt. Der Nachteil: Das Batteriepaket – es sitzt unter dem Boden – ist mit 400 bis 500 kg recht schwer. Im Lieferverkehr zählt jedes Gramm. Der Elektro-Vito hat eine Nutzlast von rund 900 kg.

Ebenfalls seit rund einem Jahr auf der Straße unterwegs ist der Renault Kangoo Z.E. Sein Ladeabteil fasst bis zu 3,5 m³ bzw. bis zu 650 kg. Weil sich die Batterie unter dem Fahrzeugboden befindet, bleibt der Laderaum frei. Der Elektromotor leistet 44 kW. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 140 km/h begrenzt. Die Branche wartet auf den E-Sprinter. In drei bis fünf Jahren wird der beliebte Mercedes-Lieferwagen auch mit Elektromotor auf dem Markt sein. Bis dahin sind die mit Kraftstoff oder auch Gas betriebenen Motoren alternativlos.

Strom an BordIst eine Steckdose in der Nähe, ist die Stromversorgung kein Problem. Auf Wochenmärkten zum Beispiel oder auch vor Baumärkten haben Bäckermobile Zugang zum Stromnetz. Auf Touren aber ist Strom ein kostbares Gut und Effizienz ist immer dort ein Thema, wo Strom aus Bordmitteln generiert werden muss. Das betrifft besonders Verkaufsfahrzeuge auf Stadt- und Landtouren. Da der Ausbau von Serienlieferwagen zu Verkaufsfahrzeugen in der Hand von Spezialisten liegt, haben sie verschiedene eigene Ansätze zur Bereitstellung von Strom entwickelt. Ein Weg führt über den Einsatz von 12-Volt-Geräten, wie im Campingbereich. Ein anderer Weg ist die Umwandlung von Batteriestrom auf 230 Volt per Wechselrichter. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz eines Generators.

Sparsames BäckerlichtDie Steckdosen unabhängige Stromversorgung an Bord hat Grenzen. Kaffeemaschine und Brotschneidemaschine funktionieren nicht im Verkaufsmobil. Leistungsstarke Profigeräte wie auch mobile Backöfen oder Friteusen brauchen in der Regel 220/230 Volt Spannung. Einige Hersteller arbeiten mit dem Energieträger Gas.

Solare Unterstützung bei der Stromerzeugung im Verkaufsmobil suchen Interessenten vergeblich. Solarpaneele sind weder praxistauglich noch wirtschaftlich. Ein Grund: Im Verkaufsmobil wird gerade dann viel Strom gebraucht, wenn die Sonne nicht scheint. Das ist die Beleuchtung im Winter und in den frühen Morgenstunden. Mit sparsamen Verbrauchern wirken die Unternehmen, die Verkaufsfahrzeuge ausbauen, dem Stromengpass entgegen.

Seit fünf Jahren auf dem Markt und serienmäßig in Bäckerlicht erhältlich sind LED-Beleuchtungen. „Licht verkauft“, deshalb ist die Entscheidung für großzügige Beleuchtung im mobilen Verkauf immer eine gute Investition. Nachträglich ist die Aufrüstung von einer auf mehrere Lichtleisten meist mit erheblichem Aufwand verbunden. LED sind langlebig. Sie halten rund fünf Jahre.

Catering und PartyserviceDie Backbetriebe werden größer. Der Umsatz steigt. Das Bäckerhandwerk kann mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden sein. Sogar sehr zufrieden sein kann es mit dem Snack-Geschäft. Der Anteil am Gesamtumsatz in der Bäckerei liegt heute bei durchschnittlich 18 Prozent. Das sind gut 2,5 Mrd. Euro. Fachleute prophezeien bis zum Jahr 2015 einen Anteil von 21 Prozent am Gesamtumsatz. Das entspricht – wenn die Prognose eintritt – ein Wachstum von 12 Prozent. Ebenso interessant ist das Segment Catering und Partyservice. Die Erwartung: bis zum Jahr 2015 ein Wachstum um zehn Prozent auf dann 0,43 Mrd. Euro Nettoumsatz. Snacks und Partyservice bieten Bäckereien eine Marktchance.

Der Außer-Haus-Markt wird mehr und mehr mobil bedient. Zum einen auf den Wochenmärkten, zum anderen auf Touren. Dabei ist der mobile Über-Land-Verkauf nicht neu. Viele Chroniken von Landbäckereien erzählen von Touren mit Pferd und Fahrrad zu den abgelegenen Hofstellen.

Neu aber sind hoch spezialisierte Stadttouren, zum Beispiel mit dem Snackmobil. Morgens um fünf Uhr werden belegte Frühstücksbrötchen in die Auslage gelegt. Um 12 Uhr wird die Auslage zum Mittagstisch umrüstet. Abends und nachts ist das Fahrzeug mit Mitternacht-Snacks auf Festen, Konzerten und vor Diskotheken. Mobile Verkaufsfahrzeuge sind dort, wo die Kunden sind. Jahresumsätze von 140.000 Euro und mehr sind realisierbar, sagen Branchenkenner.

Kurze StandzeitenFrühstücksmobile, die mittags Snacks anbieten, fahren bis zu 50 Verkaufsstellen an. Dort verbleiben sie in der Regel nur wenige Minuten. Fünf bis acht Minuten sind üblich beim Frühstücksverkauf. Dann geht es weiter zum nächsten Standort.

Im Mittelpunkt steht der Verkauf. Die Ware wird im Hauptgeschäft hergestellt und verpackt. So können Frühstücksmobile personaleffizient von einer Person gefahren und bedient werden. Im Snackverkauf ist eine Ausstattung mit großzügigen integrierten Kühlvitrinen wichtig. Wer im Mittagsgeschäft unterwegs ist, kann mit einer heißen Theke punkten, die Snacks warmhält.

Noch einen Schritt weiter in Richtung Gastronomie geht Gamo mit seinem Snackmobil SM 390. Es ist ausgestattet mit einem Gasofen zur Erhitzung von Snacks aller Art. Es hat eine Gas betriebene Bain-Marie zum Beispiel zum Warmhalten von Suppen. Die Kühltheke ist 280 Zentimeter lang und ideal für die Präsentation einer Vielfalt an belegten Brötchen. Gamo-Verkaufskühltheken sind in Backnormabmessung gefertigt. Basis des Snack-Mobil-Aufbaus ist ein Renault Master mit 74 kW, der mit „kleinem Führerschein“ gefahren werden kann. Die Zuladung beträgt 300 kg.

BelastungsprobeStarten – anfahren – stoppen, Snackmobile sind großen Belastungen ausgesetzt. Das gilt für die Fahrzeugtechnik aber auch für die Konstruktion. In der Stadt führt so mancher Weg über Bordsteinkanten und Bodenwellen. Fahrgestell, Aufbauten und Ausbauten müssen starke Erschütterungen wegstecken. Da zeigt sich ungeeignete Qualität und die falsche Wahl des Fahrzeugtyps schnell im Verschleiß. Bei hohen Laufleistungen sind die Folgekosten sehr wichtig. Hier wird es spürbar: billig rächt sich, Qualität zahlt sich aus. Das ist auch bei den Gebrauchtfahrzeugpreisen gut zu sehen.

Grundsätzlich gibt es für Verkaufsfahrzeuge zwei Typen, die sich in der Konstruktion unterscheiden. Die eine ist der Ausbau eines seriengefertigten Lieferfahrzeugs mit Verkaufseinrichtung. Der andere hat einen vorgefertigten „Koffer“, einen rechteckigen Kasten, der auf ein LKW-Fahrgestell aufgesetzt wird. Beide Typen haben Vor- und Nachteile und ihre ganz speziellen Einsatzgebiete.

Robust aber kleinDas mit Ausbau ähnelt vom Prinzip her einem Camping-Wohnmobil. Der Laderaum hinter dem Fahrersitz ist millimetergenau und meist individuell ausgebaut mit Regalen, Tresen, Vitrinen, Lager und Waschbecken. Licht, Kühlung und Standheizung gehören zur Standardausstattung. Als Grundfahrzeuge werden gerne die klassischen Lieferfahrzeuge genutzt. Diese Serienfahrzeuge werden dann nach Kundenwunsch von spezialisierten Firmen ausgebaut. Ein typischer ausbaufähiger Kastenlieferwagen ist der Fiat Ducato. Er ist baugleich mit dem Peugeot Boxer und dem Citroen Jumper. Der Mercedes Sprinter ist baugleich mit dem VW Crafter. Der Ford Transit wird in diesem Jahr abgelöst vom Ford Transit Custom, den es in zwei Versionen gibt. Der VW-Transporter ist ein Klassiker unter den Kastenfahrzeugen. Von Renault sind der Master und der Trafic im Einsatz. Der Master ist baugleich mit dem Opel Movano. Der Renault Trafic findet sich auch als Opel Vivaro und als Nissan Primastar wieder. Schon seit 1978 wird er Iveco Daily gebaut. Er läuft heute in fünfter Generation.

Ausgebaute Fahrzeuge sind handlich, sparsam, haben sehr gute Fahreigenschaften und sie sind robust. Der Nachteil: Der Raum ist begrenzt und der Ausbau individuell und damit teurer als bei Standardmodulen. Außerdem schafft die Bodenfreiheit – der Abstand zwischen Ladefläche und Straßenoberfläche – Distanz zwischen Kunde und Verkäufer. Frontangetriebene Serienfahrzeuge können baulich bedingt geringere Verkaufshöhen erreichen als heckangetriebene.

Tiefe VerkaufshöheFahrzeuge mit externem Aufbau bestehen aus einem tieferen LKW-Fahrgestell, auf das ein vorgefertigter „Koffer“ aufgesetzt wird. Ihr Vorteil liegt in der kostengünstigen Standardfertigung der Inneneinrichtung, dem großen Raumangebot und der vergleichsweise tiefen Verkaufshöhe, was im Wochenmarktgeschäft wichtig ist. Bei den „Koffern“ gibt es unterschiedliche Konstruktionen und Materialien. Entscheidende und wertbestimmende Eigenschaften sind die Verwindungssteifigkeit, die Unempfindlichkeit der Außenhaut gegenüber Stößen und die Reparaturfreundlichkeit, die Wärmedämmung, die Präzision der Verarbeitung. Besonders auch das Gewicht muss in der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Einige Fahrgestelle wie der Iveco Daily haben einen sehr einfachen, aber stabilen Spezialrahmen: Was der Rahmen wegsteckt, geht nicht in den Aufbau.

Richtige WahlIm Tourenverkauf werden häufig ausgebaute Serienfahrzeuge verwendet. Bei Verkaufstationen mit längeren Standszeiten wie zum Beispiel auf dem Wochenmarkt oder auf Festen sind mehr Koffer-Aufbauten im Einsatz. Im Lieferverkehr sind beide Typen zu finden. Aber auch dort gilt: Der Koffer bietet mehr Platz, der ausgebaute Lieferwagen ist wendiger. Achtung: Je leichter der Auf- und Ausbau, desto mehr Ware kann geladen werden.

Vielseitig ist die Philosophie von Fischer-Fahrzeuge. Das Angebot umfasst den Ausbau von gängigen Lieferfahrzeugen zum Backmobil, die Fertigung von Aufbauten für Fahrgestelle und die Herstellung von Verkaufsanhängern. Auch für Bäcker interessant: der Kaffee-Shop, ein Verkaufsanhänger mit Kaffeemaschine und großen Wassertanks. Fischer, der sein 65-jähriges Bestehen feiert, bietet Bäckern zum Sonderpreis ein neues Backmobil auf Renault-Basis mit Hochdach. Die Backwarenverkaufstheke fasst acht Kuchenbleche, unter der Theke sind sechs Kuchenbleche untergebracht, und der Kühlcontainer hat Platz für sieben Kuchenbleche.

Einen anderen Weg geht BSK. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Mercedes und arbeitet mit allen Modellen des Sprinters. Die BSK-Mobile haben Verkaufsraumflächen von 2,40 bis 4,70 m Länge. Der Ausbau ist hochwertig, individuell und wird nach Kundenwünschen gestaltet. Der Sprinter mit Tiefrahmen von Al-Ko dient als Fahrgestell für einen BSK-Kofferaufbau mit Durchgang zum Fahrerhaus. Die Versorgung des Koffers erfolgt ebenfalls mit 12-Volt-Abnehmern wie LED- und Neonleuchten und Kühlaggregaten. Eine Vorrangschaltung ermöglicht den Betrieb über Außenstrom. BSK ist von Mercedes zertifiziert. Reparatur und Wartung können in allen Mercedes-Werkstätten vorgenommen werden.

FührerscheinEin Kriterium im mobilen Verkauf und im Lieferverkehr ist die Gewichtsklasse auch wegen der erforderlichen Führerscheinklasse. Bis 3,5 Tonnen Gesamtmasse dürfen mit dem „kleinen Führerschein“ gefahren werden. Nur ältere Führerscheine der Klasse 3 gelten bis zu einer Gesamtmasse von 7,5Tonnen. Damit dürfen viele größere Verkaufsmobile von Inhabern neuer PKW-Führerscheine – ab 1999 – nicht mehr gefahren werden. Die Folge: zu klein bemessene 3,5-Tonnen-Fahrzeuge mit schweren Auf- und Ausbauten haben geringere Zuladungsreserven. Sie werden häufig überladen. Das hat erhebliche Konsequenzen wie ein erhöhtes Unfallrisiko und saftiges Bußgeld.

Zwischen Freude und FrustDer Erfolg im mobilen Verkauf ist maßgeblich abhängig vom . Die Fahrzeugauswahl sollte die Hürde nicht höher setzen als nötig. Besonders Frauen trauen sich oft nicht, mit großen Fahrzeugen zu rangieren. Deshalb: Erfahrene Fahrer bei der Auswahl eines Fahrzeugs und seiner Ausstattung mit einbeziehen. Fahrer wissen aus ihrer täglichen , was für den Verkauf oder die Auslieferung wichtig ist. Details entscheiden zwischen Freude und Frust: Mancher arbeitet mit Spanngurten, um Kisten zu sichern, andere mit Zurrstangen.

Der mobile Verkauf ist nicht nur als Zusatzgeschäft interessant. Er kann auch als Ein-Mann-Unternehmen ein sicheres Auskommen bieten. Kleinunternehmen werden zum Beispiel von Verkäufern geführt, die gerne selbstständig arbeiten möchten. Überlandfahrer haben einen sehr hohen Anteil Stammkunden und das vom Kunden entgegengebrachte Vertrauen ist ein starkes Band zu Personal und Waren. Deshalb haben Wechsel im Personal immer spürbare Folgen. In dieser Hinsicht haben Verkaufsfahrer eine starke Position im Unternehmen und großen Anteil am Unternehmenserfolg. Sie werden deshalb oft auch auf Provisionsbasis bezahlt und damit am Umsatzerfolg direkt beteiligt.

Zur Verlässlichkeit gehört im mobilen Verkauf ein verlässlicher Fahrzeugservice. Bei Werkstattaufenthalten geht es nicht nur um den Umsatzverlust. Viel größer ist der Imageschaden, wenn das Verkaufsmobil nicht wie erwartet pünktlich am Straßenrand steht. Fällt das Fahrzeug wegen einer Reparatur aus, muss schnell ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stehen. Die Hersteller von Verkaufsfahrzeugen arbeiten in einem Service-Netzwerk. Sie versprechen die schnelle Bereitstellung eines Ersatzfahrzeuges. Dieser Service ist ein Pluspunkt für Miete und Leasing statt Kauf.

Reinigung und HygieneReinigungsfreundlichkeit ist ein ganz wichtiges Thema im Verkaufsfahrzeug wie im Lieferfahrzeug. Krümel und eventuell auch andere Lebensmittelreste sammeln sich in Fugen, Ritzen und Hohlräumen. Das sind ideale Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen. Daher ist ein gut konzipierter Hygieneausbau für eine trockene Reinigung und sorgfältige Nassreinigung unerlässlich. Die Hygieneverordnung gilt auch für reine Transportfahrzeuge, die so konzipiert sein müssen, dass eine angemessene Reinigung und Desinfektion möglich ist. Alle Ecken und Kanten müssen gut zugänglich und einfach zu reinigen sein. Das betrifft besonders die Oberflächen. Denn in die Rechnung der Folgekosten fließt auch der Zeitaufwand ein, den Mitarbeiter mit der Reinigung des Fahrzeugs verbringen. Hier sorgt die Fahrzeugauskleidungen und Beschichtungen von Goliath Trans-Lining für Sicherheit. Das Unternehmen stattet die Transporter aller Hersteller und Typen mit der genau passenden Verkleidung aus und bietet sogar einen Rundumservice. Das heißt, Goliath Trans-Lining holt das auszubauende Fahrzeug direkt beim Händler ab, beschichtet den Laderaum und bringt das fertige Fahrzeug wieder zum Autohaus.

Kühlung ist besonders wichtigSnacks mit nicht durchgebackener Füllung oder Auflage verderben schnell. Bei der Lagerung und beim Transport müssen die Höchsttemperatur von sieben Grad Celsius sicher eingehalten werden. Auch mittags im Hochsommer. Kühlung ist energieintensiv und kostet wegen der Isolierung viel Raum. Einfacher ist die Kühlung im reinen Kühlfahrzeug. Dort gibt es viele individuelle Ausbauten, denn die Anforderungen der Nutzer – und damit auch die Anforderungen an die Fahrzeuge – sind sehr unterschiedlich. Integrierte und sogar vollintegrierte Kühlaggregate sind ideal. Sie „stehlen“ keinen Laderaum und werden nicht versehentlich beim Be- oder Entladen beschädigt.

Interessante Lösungen für den Kühl- und Tiefkühlbereich bietet Winter-Kühlfahrzeuge für alle gängigen Lieferfahrzeuge an. Die Innenauskleidung besteht aus GFK-Formteilen, die Bodenwanne ist einteilig gefertigt und wasserdicht. Die glatte Oberfläche und die abgerundeten Ecken und Kanten ermöglichen eine einfache Reinigung mit dem Hochdruckreiniger. Winter arbeitet mit Transportkälteanlagen der Hersteller Carrier, Diavia Frigo, Konvekta und ThermoKing und liefert Ausbauten für Lieferfahrzeuge im Frischdienst von 0° bis 10°C und für die Tiefkühlung bis –20°C.

Das Be- und Entladen von Lieferfahrzeugen ist Knochenarbeit. Eine interessante Alternative zu Rampen und hydraulischen Ladebordwänden ist der 200 kg-Lift von Art-Lift (Actuall). Die Neuentwicklung ist zusammengeklappt nur 30 cm breit und lässt sich nachträglich in fast allen Fahrzeugen einbauen. Der Lift ist 85kg schwer und passt sowohl in einen Kastenwagen als auch in einen Kofferaufbau. Den Art-Lift gibt es auch für Transporter mit niedriger Dachhöhe. Der Lift bezieht Strom über die Fahrzeugbatterie. Er arbeitet extrem leise: ein Vorteil, den mobile Bäcker zu schätzen wissen.

Erst das perfekt abgestimmte LED-Licht sorgt für entsprechendes Ambiente.
Auch interessant

Helles Licht strahlt mit deutlich weniger Energie

Von Werner Kräling LED, LED und noch einmal LED“ bringt Saskia Galante von Korte Einrichtungen den alles dominierenden Trend bei der Lichtausstattung einer Bäckereifiliale auf den Punkt. Die mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel