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Ford-Kunden sind am zufriedensten

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Bäcker fahren auf Modelle von Ford ab. (Quelle: Ford)

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„Marke des Jahres 2015“ Gesamtsieger Lieferfahrzeuge / Verlässlicher Partner und schneller Reparaturservice

Kein Bäcker, der ohne Lieferfahrzeug auskommt. Egal, ob er Filialen betreibt, die Gastronomie oder Gemeinschaftsverpflegung versorgt oder mit seinen Produkten auf den Wochenmarkt fährt. Häufig ist das Liefergeschäft nicht mehr nur Zusatzgeschäft, sondern Hauptgeschäft.

Keinem Händler vertrauen die Bäcker dabei mehr als dem Autohersteller Ford: Ford ist „Marke des Jahres 2015“ bei Lieferfahrzeugen. Das Unternehmen erfährt mit 82,1 Prozent in der Gesamtwertung die höchste Zustimmung von den befragten Bäckern. Geht es um die drei Kategorien Qualität/Produktleistung, um Image und um Serviceleistung lassen die Amerikaner ihre Mitbewerber im Markt hinter sich. Mercedes-Benz erreicht mit 78,3 Prozent Platz zwei; Volkswagen folgt mit 75,4 Prozent auf Rang drei.

Entscheiden sich Bäcker für ein neues Lieferfahrzeug, sind ihnen besonders Serviceaspekte wichtig. Ein Kriterium steht dabei an erster Stelle: Die müssen zuverlässig sein. Mitbewerber Mercedes-Benz schneidet mit 92,7 Prozent Zustimmung von allen Anbieter am besten ab. Dicht gefolgt von Markenstudien-Gewinner Ford (91,1 %) und Volkswagen (90,0 %). Grund: Jeder Ausfall, jeder Reparaturaufenthalt ist nicht nur eine Betriebsausgabe. Er kostet auch Umsatz und – was nicht zu unterschätzen ist – Kundenvertrauen. Das Liefergeschäft lebt von Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Fällt das Fahrzeug wegen einer Reparatur aus, muss schnell ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stehen – oder der Lieferwagen ist schnell wieder einsatzbereit.

Im Vorfeld investieren

Ford bietet seinen Kunden laut Markenstudie den schnellsten Reparaturservice. Das bestätigen 93,3 Prozent der Verwender. Gefolgt von Mercedes-Benz (90,2 %) und Volkswagen (85,6 %). Punkt drei der wichtigsten Kriterien beim Fahrzeugkauf: „Das Unternehmen ist ein Partner, auf den man sich als Bäcker immer verlassen kann." 97,8 Prozent der Ford-Kunden stimmen dieser Aussage zu. Gefolgt von Mercedes-Benz (88,6 %) und Volkswagen (81,1 %).

Auch mit Qualität/Produktleistung können Autohersteller bei ihren Kunden punkten. Denn Kunden investieren lieber im Vorfeld, als sich hinterher mit teuren Folgekosten herumzuschlagen. Daher geben Bäcker ein gutes Preis-Leistungsverhältnis als wichtiges Kaufkriterium an. Ford überzeugt dabei 93,3 Prozent seiner Verwender. Denn ungeeignete Qualität und die falsche Wahl des Fahrzeugtyps zeigen sich schnell im Verschleiß. Bei hohen Laufleistungen sind die Folgekosten wichtig. Hier ist spürbar: Billig rächt sich, Qualität zahlt sich aus. Diese Wirtschaftlichkeitsrechnung stellen Käufer vor der Kaufentscheidung für sich auf: Wie langlebig sind Fahrzeug und Ausbau? Wie entwickelt sich der Wiederverkaufswert?

An oberster Stelle der Folgekosten stehen die Aufwendungen für den Kraftstoff. Bäcker bewerten den Verbrauch an fünfter Stelle von insgesamt zwölf Kriterien, die für sie beim Kauf wichtig sind. Nur die Fahrzeuge von Opel (72,7 %) überzeugen beim Kraftstoffverbrauch vor denen von Ford. (66,7 %).

Hygienischer Innenausbau

Neben vielen guten Noten fällt bei Ford eine etwas schwächere Bewertung ins Auge: „Der Hersteller bietet individuelle Lösungen beim Innenausbau.“ Dem stimmen 57,8 Prozent der Ford-Kunden zu. Besser schneidet hier der schärfste Mitbewerber Mercedes-Benz (61,8%) ab. Wichtiges Thema bei der Innenausstattung der Lieferfahrzeuge ist die Hygiene. Krümel und andere Lebensmittelreste sammeln sich in Fugen, Ritzen und Hohlräumen. Das sind Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen. Daher ist ein gut konzipierter Hygieneausbau für eine trockene und nasse Reinigung unerlässlich. Die Hygieneverordnung gilt auch für Transportfahrzeuge, die so konzipiert sein müssen, dass Reinigung und Desinfektion möglich sind – Ecken, Kanten und Oberflächen müssen zugänglich sein. Denn in die Rechnung der Folgekosten fließt auch die Zeit ein, die Mitarbeiter mit der Reinigung der Fahrzeuge verbringen.

Zufriedene Kunden

Der gute Ruf des Unternehmens ist den Verwendern des Lieferfahrzeugs weniger wichtig. Dieser ist an letzter Stelle von insgesamt zwölf Kriterien gelistet. Ford schneidet hinter Mercedes-Benz (94,3 %) und Volkswagen (92,2 %) mit 77,8 Prozent verhältnismäßig schlecht ab. Dennoch könnte der schlechte Ruf ein Indiz sein, dass zwar 80 Prozent der Befragten die Marke Ford kennen, aber nur 15 Prozent sie auch verwenden. Stattdessen entscheiden sich Bäcker häufiger für die Fahrzeuge von Mercedes-Benz oder Volkswagen. Diejenigen, deren Wahl auf die Produkte von Ford fällt, sind laut Markenstudie zufriedener mit ihrem Kauf als die Kunden von Mercedes-Benz oder Volkswagen.

Kaum zu toppen, sind die Service-Noten von Ford. Für Bäcker ist der Service ein wichtiges Kaufkriterium. Die guten Ergebnisse insgesamt sichern Ford den Gesamtsieg zur „Marke des Jahres 2015" Lieferfahrzeuge.

Der Verkaufstresen darf nicht zu hoch sein, sonst wirkt er als Barriere zwischen Kunden und Verkäufern.
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