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Flexibilität bei Meisterkursen

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Spezielle Kursmodule ermöglichen Teilabschlüsse

Die Meisterausbildung grundlegend modernisieren – das hat sich die Handwerkskammer Trier auf die Fahnen geschrieben. Künftig sollen die Kursteilnehmer mehr Wahlmöglichkeiten erhalten und ihren Meister nach einem individuellen Fahrplan machen. Zudem werden spezielle Kursmodule für Teilnehmer geöffnet, die zwar nicht am Meister, aber an qualifizierten Teilabschlüssen interessiert sind.

Mehr Flexibilität – das wünschen sich viele Meisterkursteilnehmer. Der Kurse straffen oder in die Länge ziehen, Schnupperangebote für Unentschlossene, mehr Teilprüfungen in den einzelnen Fachgebieten.

Der kaufmännisch-rechtlich ausgerichtete Teil III der Meisterausbildung soll beispielsweise künftig in verschiedene Module zerlegt werden. Einzelne Gebiete wie steuerliche Grundlagen oder Rechnungswesen und Controlling können dann separat belegt und mit einer eigenen Prüfung abgeschlossen werden.

Damit bietet sich für Unentschlossene die Chance, betriebswirtschaftlich wichtige Kurse zu besuchen, sie qualifiziert abzuschließen und so gleichzeitig in den Meisterkurs „reinzuschnuppern“. Dabei soll es auch möglich werden, für jede abgeschlossene Einheit über Jahre hinweg erfolgreiche Prüfergebnisse wie Scheine an der Hochschule zu „sammeln“.

Damit wird es möglich, der beruflichen oder familiären Situation angepasst, die Meisterausbildung zu strecken. Umgekehrt kann der eilige Meisterschüler die Ausbildung deutlich kürzer als in den heute üblichen 18 Monaten absolvieren.

Informationen bei der Kammer unter Telefon (0651) 207-233.

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