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Reportage
Die Bäckerei Schmidt, Dornstadt, nutzt Verpackungsmaterialien vom Meistermarken Service-Club für Aktionen und rationellere Arbeitsabläufe
Wir sind der einzige backende Betrieb hier im Ort“, beschreibt Bäckermeister Heinz Schmidt seine Lage in Dornstadt bei Ulm. Weitere Wettbewerber gibt es zwar genug, aber Schmidt weiß, dass er sich mit seiner Alleinstellung profilieren kann und er macht dies auch. Unterstützung erhält er dabei von Meistermarken und dem Service-Club. Von dort bekommt die Bäckerei Schmidt interessante Rezepte und dazu passendes Verpackungs- und Werbematerial.
Zusammen mit Meistermarken-Verkaufsberater Sven Schweizer lässt sich Heinz Schmidt immer wieder neue Aktionen einfallen. „Das ist wichtig. Man muss bei den Kunden im Gespräch bleiben“, argumentiert Schmidt. Er hat vor inzwischen neun Jahren die Bäckerei gepachtet, die verkehrsgünstig im Zentrum von Dornstadt liegt. Die Kunden können den Bäckern dabei von der Straße aus direkt auf die Finger schauen. Neben der Backstube ist gleich der Laden, Filialen betreibt der Bäckermeister keine. Ergänzend werden noch einige Dorfläden in der Region mit Backwaren beliefert.
Funktionelle Verpackung
„Mit der Zahl der Aktionen muss man natürlich vorsichtig sein“, gibt Schmidt zu bedenken. Man weite schnell das ohnehin schon umfangreiche Gebäcksortiment aus. Dafür fehlt in der Bäckerei alleine schon der Platz und unwirtschaftlich ist es auch.
Zur Faschingszeit kam allerdings die Berliner-Aktion genau zur rechten Zeit. Berliner hat die Bäckerei sowieso im Sortiment, aber es gibt immer wieder Probleme, wenn größere Mengen in Tüten verpackt werden sollen. Die Lösung hierfür kam vom Meistermarken Service Club. In einer speziellen Transportbox wurden sechs Berliner für 2,49 Euro angeboten.
Fortan wurden die Berliner fast nur noch in dieser Box verkauft. „Das ist für uns einfacher im Handling und die Kunden bekommen die Gebäcke gut nach Hause“, zeigt eine der Verkäuferinnen die Vorteile auf. Diese Boxen haben für das Tragen einen Griff, sie haben aber als Fertigpackung auch einen kleinen rechtlichen Haken: Die Gebäcke müssten im verpackten Zustand umfangreich ausgezeichnet werden. „Bis hin zu den Nährwertangaben“, fügt Meistermarken-Berater Schweizer hinzu. Mit den Boxen umgeht die Bäckerei diese rechtliche Vorschrift. „Denn die Schachteln sind ja nur Transportverpackungen", argumentiert Heinz Schmidt. Denn geschlossen werden die Boxen erst, wenn der Kunde die Ware gekauft hat. Praktischer Vorteil nebenbei: Der Kunde sieht genau, was er kauft, gleichzeitig hat der er auch einen Preisvorteil.
Boxen fördern Zusatzverkauf
Gegenwärtig führt die Bäckerei Schmidt eine Muffins-Aktion durch. Während ein Muffin aus der Theke 0,90 Euro kosten würde, kostet eine Muffins-Box mit 4 Muffins nur 2,95 Euro. „Wir haben weniger Arbeit und verkaufen mehr“, verteidigt Schmidt diese Preispolitik. Sowohl auf Plakaten im und vor dem Laden als auch im Mitteilungsblatt der Gemeinde wirbt die Bäckerei Schmidt für derartige Aktionen.
Für die Muffins wird Original American Muffin-Mix verwendet. Dieses gibt es in einer hellen und einer dunklen Ausführung. Mit Heidelbeeren oder Schokoladenstücken kann die Masse verfeinert werden. Gebackene Muffins können mit der Berlinerfüllmaschine gefüllt werden – so entstehen die Erdbeermuffins. Muffins „Black & White werden aus den beiden Grundmassen hergestellt, die gleichzeitig in die Muffins-Formen dressiert wird. Beim Aufarbeiten der Muffins rät Schweizer, die Ersten zu Beginn des Füllens genau zu wiegen. „Fünf oder zehn Gramm zu viel Gewicht drücken die Masse dann beim Backen aus der Form heraus.“
Die Formen stammen ebenfalls vom Meistermarken Service Club. „Nicht benötigte Formen können problemlos aus dem Verbund herausgelöst werden“, zeigt Sven Schweizer die Vorteile auf. Die Formenverbände, die es für drei Größen gibt, sind für 60 x 40 cm Bleche oder 78 x 58 cm Blechen geeignet.
Eine Rührmasse ist die Grundlage für den „Früchtetraum“ oder den „Frühlingskuchen“. Diese werden bei Schmidt von freitags bis sonntags als kleine Kuchen mit Früchten der Saison angeboten. Der Kuchenboden hierzu wird in einer Form gebacken, die gleichzeitig Werbemittel und Schutz ist. „Die Kuchenböden lassen sich damit gut auf Vorrat herstellen“, zeigt Schmidt auf. Dazu werden sie tiefgefroren, bei Bedarf aufgetaut und müssen nur noch belegt werden. Musste früher der Kuchenboden samt Form in einem 18-er Kuchenring gebacken werden, so ist dies heute nicht mehr nötig. Die jetzigen Formen für Früchtetraum und Frühlingskuchen haben einen Boden und sind formstabil. Einfach die Masse einfüllen und backen – Kuchenringe werden dazu nicht mehr gebraucht und müssen somit auch nicht gespült werden.
Gebacken werden Muffins und Kuchen wie das meiste Gebäck im Etagenbackofen in der Backstube. Bäckermeister Schmidt hat trotz der direkten Verbindung von Backstube und Laden auch einen Ladenbackofen. Dort werden tagsüber vor allem Laugengebäcke gebacken, allerdings wird der Ladenbackofen schon vor der Geschäftsöffnung genutzt, um aus Kapazitätsgründen das komplette Plundersortiment zu backen.
Mit Blick auf sein Plunderangebot hat Bäckermeister Schmidt schon die nächste Aktion in Planung. Jeweils vier Plunderschnecken sollen in einer sogenannten Schneckenbox zum Kauf angeboten werden: „Wir wollen damit den Abverkauf forcieren.“ Neben den regional-typischen Nuss- und Rosinenschnecken sollen auch Mohnschnecken angeboten werden. Unterstützung für diese Aktion kommt auch wieder vom Meistermarken Service Club.
