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Entspannen an der längsten Theke der Welt

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Reportage

Düsseldorf hat den Besuchern der iba auch abseits der Messe einiges zu bieten: Altstadt lädt zum Shoppen und Einkehren ein

Düsseldorf (p). „Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Mute. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müsste ich gleich nach Hause gehen.“ Mit diesen Zeilen lädt Heinrich Heine nun auch die Fachbesucher und Aussteller der iba vom 3. bis 9. Oktober 2009 in seine Geburtsstadt Düsseldorf ein. Dabei haben Bäcker und Konditoren nicht nur die Möglichkeit, sich auf der Weltleitmesse sieben Tage lang über Innovationen und Trends zu informieren. Sie können ihren Aufenthalt bei der iba auch gleich mit einem abwechslungsreichen Sightseeing-, Kultur-, und Shoppingprogramm verknüpfen. Ein regelrechtes Muss ist der kulinarische Streifzug durch die Altstadt.

Kultur und Konsum

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten in Düsseldorf nur darauf, auf eigene Faust entdeckt zu werden. Egal, ob es sich hierbei um das Museum Kunstpalast (Ehrenhof 4-5) mit seinem Sammlungsschwerpunkt auf dem deutschen Expressionismus oder das Senf Museum (Berger Straße 29) handelt – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nach dem Besuch in einem der vielen Museen lädt die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen zum gemütlichen Bummeln ein. Exklusiv Shoppen können die Besucher und Aussteller der iba in den Boutiquen, Galerien und Einkaufspassagen auf der Königsallee, auch Kö genannt. Ein Spaziergang auf diesem Boulevard lässt Frauen- und Männerherzen höher schlagen.

Altstadt und Altbier

Architekturfans dürfen hingegen auf keinen Fall den Medienhafen verpassen. In diesem neuen In-Viertel Düsseldorfs sind zahlreiche Gebäude internationaler Architektenstars wie Frank O. Gehry oder David Chipperfield entstanden. Sollten nach diesen Touren die Füße weh tun, können die iba-Besucher aus aller Welt in die Kneipen der Altstadt einkehren und das Altbier probieren. Hier reihen sich über 250 Kneipen, Restaurants und Bars, die sich in den Straßen der Altstadt aneinander reihen.

Doch nicht nur die „Längste Theke der Welt“ mit dieser Düsseldorfer Bierspezialität sorgt für das leibliche Wohl. Auch die zahlreichen Biergärten und Cafès auf der Rheinuferpromenade verwöhnen die Gäste. Und hier kommt man beim Blick auf den Rhein und den vorbeifahrenden Schiffen ins Träumen.

Bei einem Altbier entspannen und auf den Rhein schauen – das geht am besten auf dem Burgplatz. Die Fläche rund um den Schlossturm wurde zu einem der schönsten Plätze Deutschlands gekürt. Auf der angeschlossenen Freitreppe treffen sich nach Feierabend und am Wochenende Jung und Alt. Von hier aus können Sie am Rhein entlang bis zur Messe spazieren oder mit dem Rad ins mittelalterliche Kaiserswerth fahren.

Wer noch etwas Zeit mitbringt, für den bietet sich ein Abstecher in die Region an. Schließlich ist der iba-Messemonat Oktober ein perfekter Reisezeitpunkt, um die Gegend zu erkunden. Dabei sind Köln mit seinem Dom oder das Ruhrgebiet dank eines gut ausgebauten Bus-, Bahn- und Schiffsnetzes bequem erreichbar. Besonders im Ruhrgebiet entstand nach dem Ende des Bergbaus auf wenigen Quadratkilometern eine faszinierende Kulturlandschaft, die zur „Europäischen Kulturhauptstadt 2010“ gekürt wurde. Eindrucksvolles Beispiel dieses Wandels ist der Innenhafen von Duisburg. Stararchitekten wie Sir Norman Forster oder Herzog & de Meuron hauchten diesem Hafenviertel, das einst dank seiner Mühlen und Lagerhäuser den Namen „Brotkorb des Ruhrgebiets“ erhielt, neues Leben ein.

Highlights der Region

Ein weiteres Beispiel ist die Zeche Zollverein in Essen, die seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Wo einst Steinkohle gefördert wurde, ist mittlerweile ein lebendiges Industriedenkmal erster Güte entstanden. Nicht nur das reichhaltige Programm an Kulturevents lockt jährlich Besuchermassen an, auch Design- und Architekturbüros haben diese attraktive Adresse mittlerweile für sich entdeckt.

Rheinische Spezialitäten

Rheinischer Sauerbraten, Flönz (Blutwurst) oder Erbsensuppe, die man hier Ähzezupp nennt, sind bodenständige Spezialitäten. Der Halve Hahn ist kein halbes Hähnchen, sondern ein Handkäse mit Kümmel und Zwiebeln, wozu ein Röggelchen, ein kleines Roggenbrötchen, gegessen wird. Dazu wird Altbier getrunken. Das Altbier ist ein süffiges dunkles Bier, das nach alter Art obergärig gebraut wird.

Informationen:

www.duesseldorf.de

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