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Dickköpfe und andere Spezialitäten

Den Tag der offenen Tür nutzten auch Politiker wie Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (l.) und Esslingens Landrat Heinz Eininger zur Imagewerbung in eigener Sache. (Quelle: Immendörfer)+Zur Fotostrecke
Den Tag der offenen Tür nutzten auch Politiker wie Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (l.) und Esslingens Landrat Heinz Eininger zur Imagewerbung in eigener Sache. (Quelle: Immendörfer)

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Beim Bäckerhaus Veit sind Schlagworte wie Regionalität keine Modeerscheinung, sondern seit Jahrzehnten gepflegtes Konzept

Von Reinald Wolf

90JaProzent zum Gesamtumsatz bei. Weitere 35 Prozent macht mit den Bäckerei-Cafés, 20 Prozent mit den sogenannten Café-Häusern und 10 Prozent mit Handelskunden als viertem Standbein. Außerdem sind noch zwei Vortagsläden am Start. Einer davon am Firmensitz – in Anlehnung an die nah gelegenen Outletcenter in Metzingen als Werksverkauf benannt.

Kultivierung des

Café-Haus-Konzepts

Relativ neu sind die Café-Häuser. Bisher gibt es davon sieben. Deren Merkmale sind ein großzügig gestalteter Innenraum ab 200 Quadratmetern Fläche, standortspezifische Raumgestaltung mit ansprechenden Design-Details und der obligatorische Einsatz zwei- oder dreigruppiger Siebträgermaschinen. An den Standorten mit stärker gastronomischem Schwerpunkt geht es auch beim Kaffee darum, mit Qualität zu punkten – Barista-Schulung inklusive.

„Dieser für uns relativ neue Standorttyp wird gut angenommen, mit erfreulichen Zuwachsraten. Deshalb wollen wir das Konzept künftig noch stärker ausbauen und kultivieren“, sagt .

Das Frühstück

belebt das Geschäft

Damit belebt Veit auch das Frühstücksgeschäft. „Wir gehen in dem Bereich von einem zweistelligen Umsatzplus aus“, sagt Johannes Klümpers. An manchen Café-Haus-Standorten werden in Hochzeiten über 100 Frühstücke ausgegeben. Im Moment macht der Betrieb laut Klümpers 4 Prozent des Umsatzes mit dem Angebot rund ums Frühstück. Tendenz steigend. Außerdem sei mit dem Frühstücks- und Snackangebot eine spürbare Belebung des Kernsortiments verbunden.

Weitere Urkorn-Projekte

erweitern das Sortiment

Weitere Urkornprodukte sollen das Sortiment ergänzen: Neben Emmer, Dinkel, Waldstaudenroggen, Rotkorn- und stehen weitere Veit-Anbauprojekte auf der Agenda: Binkel, eine Art „Igel-Weizen“, alte Roggensorten wie der Theurener Roggen, Khorasan, Einkorn und Wunderweizen.

Und es ist davon auszugehen, dass sich das eine oder andere Korn auch im neuen Café-Haus, das Ende des Jahres in Pfullingen eröffnet wird, wiederfinden wird.

Urgetreide und die Produkte daraus wie dieses 6-Korn-Brot sind für CSM eine Bewegung, die erst am Anfang steht.
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