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Der Erfolg im Netz ist eine messbare Größe

Auf einen Blick: Wer die Nutzungsdaten seiner Homepage kennt, kann gezielt Inhalte einstellen. (Quelle: Fotolia)+
Auf einen Blick: Wer die Nutzungsdaten seiner Homepage kennt, kann gezielt Inhalte einstellen. (Quelle: Fotolia)

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Analysewerkzeuge helfen dem Betreiber einer Homepage dabei, Einzelheiten über deren Besucher zu erfahren und gezielt nutzen zu können

Von Hartmut Fischer

Besucher einer bleiben alles andere als anonym. Besucher werden zwar nicht mit ihren persönlichen Daten wie Name oder Adresse erfasst – aber hinterlassen doch Spuren, so dass sich mit den entsprechenden Analysewerkzeugen zahlreiche Daten erheben lassen:

Wie viele Besucher zu welchem Zeitpunkt auf der Internetseite waren; Tages-, Wochen- oder Monatsauswertungen sind kein Problem.

Wie lange sich die Besucher auf der Website aufhalten.

Ob die Besucher nur die erste Seite betrachten, aber dann die Website ohne weitere Aktionen verlassen.

Über welchen Weg die Besucher auf die Seite kamen (Suchmaschine, Internetwerbung, Link von Partnerseite).

Welche Seiten von den Besuchern der Internetplattform bevorzugt werden, welche weniger Zuspruch finden.

Anhand dieser Daten ist zu erkennen, ob eine auf der Internetseite platzierte Aktion erfolgreich war.

Auswertungen der

Provider fallen zu gut aus

Hat der Betreiber zum Beispiel auf der Startseite einen Beitrag über seinen Partyservice platziert, der mit einer Angebotspreisliste auf einer Unterseite verlinkt ist, ist anhand der Seitenaufrufe der Unterseite erkennbar, welches Interesse die Besucher an diesem Service haben.

Viele Provider bieten an, Auswertungen aus den sogenannten Logfiles zu liefern. In den Logfiles werden die Aktivitäten auf einer Website protokolliert. Die vom Provider vorgenommenen Auswertungen sind fast immer kostenlos.

Doch in den meisten Fällen können die angezeigten Ergebnisse kaum genutzt werden. Die Resultate sind fast immer zu positiv.

Hintergrund ist dabei, dass zugrunde gelegt wird, wie häufig die Webseiten besucht werden, ohne zu berücksichtigen, durch wen die Aktivität ausgelöst wurde.

Kostenlose Qualität

statt teurer Herausforderung

So werden auch die Besuche von Spidern (Analyse-Tools der Betreiber von Suchmaschinen) mitgezählt. Damit sind die Provider-Ergebnisse als Grundlage für weitere Maßnahmen ungeeignet.

Es werden aber auch Programme angeboten, die genauere Analysen vornehmen und verlässliche Daten liefern. Diese Werkzeuge sind jedoch häufig sehr teuer und für einen Laien nur schwer zu installieren.

Daneben gibt es auch eine Reihe von kostenlosen Tools wie beispielsweise Piwiks, AWStats, Webalizer, Stuffed Tracker, BBClone oder Mint.

Diese Werkzeuge reichen jedoch nicht an den Leistungsumfang heran, den Google mit dem ebenfalls kostenlosen „Google-Analytics“ bietet.

Darüber hinaus wird kaum eines der kostenlosen Programme so gut gepflegt und weiterentwickelt wie das Angebot von Google (siehe auch Artikel unten). Außerdem spricht für Google-Analytics, dass es hervorragend dokumentiert ist, so dass sich Anwender gut zurechtfinden.

Analyse per Grafik sichtbar gemacht.
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