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Bäcker dreht das große Bio-Rad

Eine von dreien: Das Mehl für seine Backwaren mahlt Andreas Wittmaack in Osttiroler Mühlen. (Quelle: Betrieb)+
Eine von dreien: Das Mehl für seine Backwaren mahlt Andreas Wittmaack in Osttiroler Mühlen. (Quelle: Betrieb)

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Die Hofbäckerei Wittmaack setzt auf Bio in der Produktion und alternative Energieformen aus Wind und Sonne

Von Dorothee Hoenig

konsequent weitergedacht – das ist für Bio-Bäcker Andreas Wittmaack in Form von umweltfreundlicher Stromerzeugung. In seiner Fahrzeugflotte hat der schleswig-holsteinische Bäckermeister zurzeit einen Hybrid-PKW und vier Elektro-Lieferfahrzeuge. Die anderen fünf Fahrzeuge sollen ausgetauscht werden, „wenn es Sinn macht“. Ein relativ neues Dieselfahrzeug zu verschrotten, mache keinen Sinn.

Sonnenkollektoren hat die Bäckerei Wittmaack in Bargteheide bereits seit einiger Zeit auf dem Dach der Produktionshalle in Betrieb. In Kürze soll eine eigene Windkraftanlage auf dem Firmengelände folgen.

Einen Bauantrag hat die Stadt allerdings abschlägig beschieden: „Begründungen waren, es wäre genug Strom da, die Anlage wäre zu laut. Die Bedenken sind Quatsch“, sagt der Bäckermeister: „Die Betriebslautstärke liegt mit 45 Dezibel Spitze deutlich unter der vorgeschriebenen Höchstlautstärke, wie wir sie hier für ein Misch-Gewerbegebiet haben. Kieslaster sind deutlich lauter.“

30 Meter hohe

Windräder im Vorgarten

Hat den Bio-Bogen raus: Klaus Denninger, hier mit Fachverkäuferin Roswitha Dolgner.
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