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Weizen trifft Weizen
Bäckermeister Siegfried Hatz entwickelt neues Bierbrot
Karlsruhe (it). Die Idee zu einem neuen Bierbrot entstand zum „Tag der offenen Tür“, an dem der Bäckermeister und Betriebswirt Siegfried Hatz 80 Jahre Familienbacktradition feierte. Seit 2003 bietet die Bäckerei ihre Backwaren unter dem Namen „Brotkorb“ in Karlsruhe an.
„Zum Jubiläum haben wir mit der Karlsruher Brauerei Wolf zusammengearbeitet“, berichtet Siegfried Hatz, „und in diesem Rahmen haben wir ein Bierbrot entwickelt.“
Unter dem Motto „Weizen trifft Weizen“ entstand ein helles Brot mit einem hellen Bier. Der Backstubenleiter war begeistert. „Wir verwenden schon seit vielen Jahren keine Fertig-Backmischungen mehr“, so Siegfried Hatz weiter. Er habe nur positive Erfahrungen mit eigenen Produkten gemacht. Also kramte er in alten Rezepten und Fachliteratur, probierte mehrere Mischungen und entschied sich schließlich für das, was er nun unter dem Titel „Wolf Weizen“ in seinen Filialen anbietet: ein 750 Gramm schweres Brot, das zu 70 Prozent aus Weizen und zu 30 Prozent aus Roggen besteht. Etwa zwei Drittel des Wassers werden durch Weizenbier ersetzt, in dem Roggenschrot quillt. Der Teigling reift im Körbchen und wird im offenen Zug mit spätem Dampf abgebacken.
Wolf Weizen wird mit einer speziellen Banderole verkauft und wer im kooperierenden örtlichen Reisebüro zehn solcher Banderolen vorlegt, bekommt einen Reisegutschein im Wert von 50 Euro. Die Kundschaft hat das würzige Brot gut angenommen, ein reger Nachkauf hält auch noch nach der ersten Werbephase an.
Da der Alkohol während des Backens verdampft, ist das Bierbrot auch für die ganze Familie geeignet. Im Sommer gibt es Wolf Weizen auch als Baguette.
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