Herstellungspraxis
Schwäbische Spezialitäten mit Zusatz
Die Württembergische Bäckerfachschule zeigte im südback-Backforum traditionelle Gebäcke mit Dinkelsprossen

Präsentierten Dinkelspezialitäten von links: Bäckermeister Erwin Ruoss, Bäckermeister Jens Pehlke, Fachlehrer Erhard Ambs und Bäckermeister Jens Groß mit ihren Spezialgebäcken Seelen, Dinkelvollkorn-Sprossenbrot und Dinkelknauzen.
Diese Erkenntnis nutzte der Schulleiter der Württembergischen Bäckerfachschule Hans-Georg Baum, um Gebäcke mit Dinkelsprossen auf der südback zu präsentieren.
Fachlehrer Erhard Ambs demonstrierte mit seinen Helfern, wie diese Erfolgsrezepte dann optimal in die Praxis umgesetzt werden. Er gab den Besuchern wertvolle Zusatztipps zum Nachbacken.
Da Dinkelmehl in sinnvoller Weise nach den Kriterien des Bioanbaus produziert wird, haben Brote und Kleingebäcke, die daraus hergestellt werden einen hohen Stellenwert in der Gunst der Kunden. Hier kann man guten Gewissens von einem natürlichen Functional-Food sprechen, welches eine hohe Bioverfügbarkeit aufweist.
Die Dinkelknauzen mit Dinkelsprossen sind eine typisch schwäbische Gebäckspezialität. Sie besticht auf Grund der langen Teigführung durch eine feine Kruste und eine feuchte Krume. Durch den Zusatz von Dinkelsprossen könnte man das traditionsreiche Gebäck als ein natürlich angereichertes Functional-Food bezeichnen.
Eine weitere schwäbische Spezialität sind Seelen. Dieses Kleingebäck besteht aus einem noch weicheren Teig wie der Knautzenteig. Bei diesem Rezept wurden keine Keimlinge zugegeben (siehe Rezepte auf dieser Seite).
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