Ernährungs- & Warenkunde
Pausenbrote beliebter als Schokoriegel
Bonn (ppl). Es ist ein Gerücht, dass die meisten Schulkinder den Schokoriegel dem Pausenbrot vorziehen. Immerhin stehen die belegten Brote nach Zahlen der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) bei Kindern mit 81 Prozent ganz oben auf der Wunschliste fürs Schulfrühstück.
Das ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht erfreulich. Denn das Pausenbrot liefert die notwendigen Stärke-Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe, um die Konzentration und die Leistungsfähigkeit der Schüler auf einem möglichst hohen Niveau halten zu können.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Verpackung der Brote. Sie ist besonders wichtig, wenn die Stullen wegen der morgendlichen Hektik schon am Vorabend zubereitet werden. Butterbrotpapier eignet sich nur schlecht für die Aufbewahrung über Nacht. Hier sind Frühstücksbeutel oder Frischhaltefolie sinnvoller.
Wer eine Gefriertruhe besitzt, kann die Pausenbrote sogar für mehrere Tage auf Vorrat machen, ohne dass die Qualität darunter leiden muss. Aber dann gehören die Brote portionsweise in Gefrierbeutel. Am besten dafür geeignet sind Brote mit Salami und gekochtem Schinken, weniger solche mit Käse.
Im Normalfall, das heißt morgens zubereitet, geht es in erster Linie darum, dass die Stullen heil bis in die Schule kommen: Am besten in einer Frühstücksbox oder im dafür vorgesehenen Fach der Schultasche.
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