Laden-Konzepte
Neues Konzept mit hochwertigem Ambiente
Das Bäckerei-Konditorei-Café Resch in Wels präsentiert sich als modernes Konditorei-Café / Neues Drive-In mit sechs Meter langem Schaufenster
Wels/Österreich (p). Es gibt nicht viele derartige Erfolgsgeschichten in der Bäcker- und Konditorenbranche wie die der Familie Resch im österreichischen Wels. Durch Mut zu zukunftsorientierten Investitionen, einem umfangreichen Fachwissen und mit nachhaltigem Engagement, das Erreichte noch einmal zu verbessern, ist die Erfolgsstory bis heute gespickt.
1924 vom Großvater der heutigen Inhabers als Ein-Mann Bäckerei in Wels gegründet, nach dem Krieg von Vater Josef Resch großzügig ausgebaut, wurde das Geschäft gewissermaßen über Nacht von den Söhnen Paul und Josef nach dem tödlichen Unfall des Vaters übernommen.
In allerbester Lage in der Innenstadt konnte 1973 ein Ladengeschäft angemietet werden. Heute, nach mehrmaligem Umbau, befindet sich dort ein Bäckerei-Konditorei-Café mit mehr als 200 Sitzplätzen.
System: „Back´s zu Hause“
Der größte Coup gelang der Familie Resch aber mit dem Gastro-System „Resch & Frisch“. Die Backwaren werden zu 80 Prozent vorgebacken und kommen tiefgefroren zum Gastronomen. Mittels eines zur Verfügung gestellten Ofens werden die Gebäckstücke fertig gebacken und sind innerhalb weniger Minuten frisch auf dem Tisch. Dieses Franchise-System hat sich einen enormen Ruf erworben und ist heute aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken.
Ein ähnliches System gibt es nun auch für den privaten Haushalt. Bei „Back´s zu Hause“ werden mittels Call-Center die Bestellungen aufgegeben, das tiefgefrorene Gebäck wird ins Haus geliefert und die frischen Köstlichkeiten stehen unabhängig von der Tageszeit immer zur Verfügung.
Darüber hinaus hat man die Filial-Politik konsequent weiter betrieben. Heute sind es 15 ganz unterschiedliche Filialen, die die regionalen Bedürfnisse abdecken. Auf der einen Seite reine Bäckereien in Wohngebieten, auf der anderen Seite war aber von Anfang an das Bäckerei-Café das Ziel. Zu Beginn waren es in erster Linie klassische Bäckerei-Konditorei-Cafés, aber als eine der ersten Bäcker in Österreich beschäftige sich die Familie Resch ganz intensiv mit Snack und Gastronomie. Auch rollende Filialen fahren heute mit einem großen Snack-Sortiment in und um Linz und Wels zu den Betrieben, um die Arbeiter und Angestellten mit einer Brotzeit zu versorgen.
Vom Snack zum warmen Mittagstisch ist es nur ein kleiner Sprung, der aber sehr viel Technik und Erfahrung erfordert und der ohne eine hervorragende Logistik nicht bewältigt werden kann. So wurde zum Beispiel das Frühstücksgeschäft zu einem wahren Renner. Sechs Frühstücks-Varianten stehen zur Verfügung, als Glanzpunkt das 5-Sterne-Frühstück mit großzügigem Buffet und Teil-Selbstbedienung. Das Frühstücksgeschäft liegt heute mit mehr als 20 Prozent des Umsatzes an prominenter Stelle. Das Mittagsgeschäft hat noch nicht diese Dimensionen, befindet sich aber auch im Steigen. Sechs bis acht Mittagstische und ein Tagesangebot – alles für rund 5Euro – erfreuen sich steigender Beliebtheit.
All die Erkenntnisse der letzten Jahre sollten nun in einem neuen Projekt, direkt beim Stammhaus in Wels-Pernau verwirklicht werden. Dieses Projekt ging aber weit über ein Filial-Konzept hinaus, denn es galt noch diverse andere Probleme zu lösen. So entstand ein eindrucksvoller moderner Gebäudekomplex, der nicht nur eine große Tiefgarage, sondern auch modernste Büroräumlichkeiten umfasst.
Neues „Drive-In“-Konzept
Es war stets die Firma Schweitzer Ladenbau, die die zahlreichen Läden und Cafés mit der Firma Resch planen und einrichten durfte. Wie es dem Geist des Hauses Resch entspricht, wurden immer wieder die neuesten Erkenntnisse in Einrichtung und Technik vom Ladenbauer eingefordert und so entstanden im Laufe der Jahre viele einzigartige Einrichtungen, die durch ihren großen Erfolg auch den Mut zu neuen Investitionen machten.
In Wels-Pernau aber wurde der Ladenbauer ganz besonders gefordert. Neben dem Laden, dem Café-Bereich, der Snack-Station und der Ablauf-Organisation in Küche und Logistik, war auf Grund der besonderen Lage eine neue Idee zum Aufhänger für dieses Projekt geworden. Nach zahlreichen Reisen quer durch Europa ging man daran, ein völlig neues Konzept für eine „Drive-In“-Bäckerei zu entwickeln und wie sich in der Zwischenzeit herausgestellt hat, nehmen die eiligen Passanten diese Art des Einkaufs besser an, als in den Zahlen geplant worden ist. Der Unterschied zu vergleichbaren Konzepten ist, dass hier beinahe das gesamte Angebot noch einmal ausgestellt wird und der Kunde an diesen Waren langsam vorbeifährt. Über sechs Meter ist dieser Extra-Laden lang. Wichtig ist vor allem, dass hier auch eine eigene Kaffee-Station ist und dem Autofahrer der „Coffee to go“ rasch und heiß serviert werden kann.
Interessant ist auch die integrierte Backstation mit ausgelagerter Snack-Vorbereitung, kleiner Küche und Eisanrichte. Diese Bereiche sind vom Kundenraum nur durch eine Holzwand getrennt und kann auf kürzesten Wegen erreicht werden. Eine der wichtigsten Aufgaben für den Ladenbauer war gerade die Verkürzung aller möglichen Wege und Arbeitsschritte, und dies ist hier vorbildlich gelungen.
Großzügige Logen sind als Nichtraucher-Plätze ausgewiesen und haben schnell ihre Anhänger gefunden. Hochbänke bestimmen den Sitzraum und geben ihm ein ganz besonders hochwertiges Flair.
Neu entwickelte Theke
Der Lärm von Espresso-Maschinen wird meist als sehr störend empfunden, daher ist dieser Bereich auch hinter einer Trennwand verborgen. Drei hochmoderne Automaten sorgen hier dafür, dass jeder Gast seinen Kaffee so schnell als möglich bekommt. Vom Ristretto bis zum Macchiatto, vom Großen Braunen bis zum Einspänner, Kaffee-Spezialitäten aus ganz Europa werden hier sorgfältig vorbereitet.
Schweitzer Ladenbau ist stolz darauf, dass gerade in ihrer Heimatstadt die allerneueste Thekenentwicklung ihre Premiere hatte. Die Theke „Baco-Vision“ stellt laut Schweitzer Ladenbau die Perfektion in der Warenpräsentation dar. Arbeitstechnisch ist alles so ideal gelöst, dass auch der größte Kundenansturm bewältigt werden kann. Vom Stil her ist die gesamte Einrichtung geprägt von zeitloser Architektur, klaren Linien und von einer Holzverarbeitung mit wertvollem Teakholz, die die hohe handwerkliche Kunst noch erkennen lässt und daher ein Ambiente erzeugt, in dem sich sowohl Junge als auch Ältere so richtig wohl fühlen können. Eine Symbiose aus Konditorei-Café und klassischem Wiener-Kaffeehaus ist hier vollendet gelungen und stellt wiederum ganz deutlich dar, dass die Familie Resch immer wieder einen Schritt voraus ist.
Einrichtung aus einem Guss
Die gelungenen Außenanlagen mit moderner Bestuhlung und großzügigen Schirmen sind im Sommer immer bis auf den letzten Platz belegt. Eine Lufttankstelle für Fahrräder signalisiert, dass Paul Resch der Präsident des Welser Radclubs ist. Überall wurden wertvollste Materialien verwendet, sei es der Parkettfußboden aus Exotenholz, sei es das wundervolle Teakholz, das feine Leder auf den Bänken und Stühlen oder aber der künstlerisch einzigartige Raumteiler aus verklebtem Glas, für den aus Gewichtsgründen sogar das Fundament verstärkt werden musste; alles ist aus einem Guss und beweist, dass die Familie Resch nichts scheut, um den Gästen eine Wohlfühlatmosphäre der besonderen Art zu bieten.
Der Ansturm der Gäste, der riesige Erfolg, der in diesem Umfang nicht zu erwarten war, beweist wieder einmal die Weitsichtigkeit dieser Unternehmerfamilie.
Informationen zum Ladenbau:
Tel. (0043) 7242 238-0
www.schweitzer.at
sowie unter www.resch-frisch-at
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