Unternehmensfuehrung
Nachhaltiges Image
Fairtrade im Außer-Haus-Markt immer beliebter
Hamburg (p). Gastronomie, Catering, Hotellerie und Bäckereien sowie Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung bieten verstärkt fair gehandelten Kaffee an. „Im Jahre 2009 wurden 235 Mio. Tassen Fairtrade-Kaffee in über 15.000 Kantinen, Bäckereien, Hotellerie, Cafés und weiteren gastronomischen Betrieben ausgeschenkt“, sagte Dieter Overath, Geschäftsführer von Transfair e.V. auf der Internorga. Dies sei eine Steigerung von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieser Erfolge im Außer Haus Markt appelliert Transfair an die Betriebe, sich noch stärker nachhaltig zu engagieren.
Der Faire Handel legt einen Fokus auf die kleinbäuerliche Landwirtschaft, aus der rund 75 Prozent aller Fairtrade-Produkte stammen. Das Fairtrade-Siegel garantiert die Einhaltung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Standards. Mindestpreise und Fairtrade-Prämien, langfristige Lieferbeziehungen und Vorfinanzierung schaffen höhere, stabilere Einkommen und führen zu einer deutlichen Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation der Menschen vor Ort. Es entstehen neue Arbeitsplätze auch für die jüngeren Generationen und Landflucht wird verhindert. Unabhängige Wirkungsstudien belegen die positiven Auswirkungen des Fairen Handels auf die teilnehmenden Produzentenorganisationen, ihre Gemeinden und Regionen.
In der aktuellen „brands & values GmbH“-Umfrage, bei der bewertet wurde, welchen Einfluss Nachhaltigkeits-Faktoren auf das Image und die Präferenz von Marken haben, schnitt Fairtrade als beste unter 407 untersuchten Marken und Organisationen ab. Fairtrade führt sowohl das Gesamtranking als auch die Liste der Marken mit den „besten Unternehmensgrundsätzen“ an.
„Kein größeres Unternehmen kommt mehr an einer klaren und nachhaltigen Produktpolitik vorbei“, sagte Dieter Overath. „Die Studie zeigt, dass die Verbraucher bereit sind, diese soziale Verantwortung in ihrem Einkaufsverhalten auch wertzuschätzen.“
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