Verkauf & Marketing

Mit Butterbrotkreationen gepunktet

Bayerische Kollegen nutzen Tag des Butterbrots und gehen mit abwechslungsreichen Snacks an die Öffentlichkeit


München (ke). Im Vorfeld der iba 2006 nutzte das bayerische Bäckerhandwerk den „Tag des Deutschen Butterbrotes“, um den „Deutschen Trendsnack mit Kultstatus“ in eine länderübergreifende Perspektive zu rücken. LIM Heinrich Traublinger, kredenzte im Münchner Presseclub international inspirierte Butterbrotkreationen: Vom gerösteten Ciabatta-Brot mit Tomatenbutter bis zum Brioche mit Schokoladenbutter. Traublinger betonten: „Brot vom Handwerksbäcker ist ein gesundes und geschmacklich äußerst vielfältiges Nahrungsmittel.“

„Wie kommt der

Geschmack ins Brot?“

ZV-Brotprüfer Manfred Stiefel bereicherte die Veranstaltung mit einer Präsentation zum Thema „Wie kommt der Geschmack ins Brot?“, bei der er anhand von zahlreichen Beispielen erklärte, welche Faktoren – ausgehend von den Zutaten bis hin zum Backverfahren – das Brotaroma beeinflussen. Auch wenn bis zu 80 Prozent des Brotaromas über die Kruste ins Brot gelangen, bleibt noch viel Spielraum für den Belag. Das Motto der Veranstaltung hätte daher auch lauten können: „Brot – es kommt drauf an, was man drauf macht“. Münchens OM Heinz Hoffmann hatte in seiner Bäckerei einige interessante neue Kombinationen ausprobiert und überraschte mit Hefezopfscheiben, bestrichen mit Basilikumbutter und mit Beeren belegt.

Das jährliche Pressegespräch zum „Tag des Deutschen Butterbrotes“, das 1999 von der CMA als Marketing-Aktion zur Absatzförderung deutscher Milchprodukte ins Leben gerufen wurde, hat sich vor allem durch die Beteiligung des Bäckerhandwerk zu einem Event entwickelt. In nahezu allen Landesverbänden und Bäckerinnungen wird an diesem Tag mit unterschiedlichen Aktionen auf die Qualität und Vielfalt des handwerklich hergestellten Brotes hingewiesen. Seit 2005 setzt die CMA folgerichtig auf das Bäckerhandwerk als flächendeckenden Partner für den „Tag des Deutschen Butterbrotes“. Über 4000 Verkaufsstellen des Bäckerhandwerks von Flensburg bis Berchtesgaden machten in diesem Jahr bei der Aktion mit. Davon liegen rund 750 in Bayern. Deshalb unterstützt das bayerische Bäckerhandwerk den Butterbrot-Tag überproportional.

Innungen nutzen den

Tag des Butterbrots

Elf Bäckerinnung wandten sich hier in diesem Jahr mit unterschiedlichen Aktionen an die Verbraucher. Während sich die Innung München an der LIV-Pressekonferenz beteiligt, wurde in Landshut mit politischer Prominenz ein öffentliches Brotfest gefeiert. In allen Medien Niederbayerns wurde über die Köstlichkeit das Alltags, das Butterbrot, berichtet. Oberbürgermeister Hans Rampf, Bürgermeister Jacob Entholzner, Verkehrsvereinsdirektor Kurt Weinzierl sowie OM Manfred Gebel bewährten sich vor dem Rathaus der Stadt als professionelle Butterbrotverteiler. Für den Nachschub sorgten Monika Wohlgemuth, Vorsitzende des Vereins „Tradition und Brauchtum“, sowie Sissy Pöschl , Vorsitzende des Vereins „Ecuador, Licht und Schatten“. Im nächsten Jahr soll der Landsuter Butterbrottag im Bäckerzelt auf der Niederbayernschau stattfinden. In Augsburg schmierten die Bäckersfrauen am Stadtmarkt im Akkord rekordverdächtige Brotscheibenmengen – mehr als 1500 waren es in diesem Jahr – und die Bäcker der Innung Fürstenfeldbruck informierten in den Schulen über das gesunde Grundnahrungsmittel.


Artikel vom 26.10.2006
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