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Mit Aktionsprodukten immer flexibel reagieren

Aus verschiedenen Bausteinen kann ein umfangreiches Snackkonzept aufgebaut werden / Den Kunden öfters neue Produkte anbieten


Mit einem umfassenden Angebot für das Snackgeschäft unterstützt MeisterMarken das backende Handwerk. Unter dem Label „Feines Bistro“ werden verschiedene Bausteine angeboten: von der Margarine samt Rezeptvorschlägen, über Convenienceprodukten und Füllungen, bis hin zu TK-Produkten. Ergänzt wird dies durch Leistungen aus dem Service-Club und einer umfassenden fachliche Beratung.

„Wir beschäftigen uns hierzu ständig mit den Bedürfnissen mehrerer Zielgruppen“, sagt Imke Zorn (Produktmanagerin Snacks) von MeisterMarken. Mit Zielgruppen meint sie, zum einen die Kunden von MeisterMarken, also die Bäcker und Konditoren. Sie meint aber auch die die Endverbraucher. Mit Hilfe der Marktforschung wurden backende Kunden und deren Kunden neutral befragt und deren Bedürfnisse ermittelt.

Der anhaltende Trend im Snackmarkt ist schnell klar geworden und kann mit einigen Schlagworten skizziert werden: schnell, unterwegs, frisch. Imke Zorn: „Die Endkonsumenten sind heute multioptional. Heute etwas anderes als morgen und übermorgen.“ Hierauf müsse man sich flexibel und vielfältig zum Beispiel mit Aktionsprodukten einstellen.

Imke Zorn und ihre Kollegen aus dem MeisterMarken Backzentrum zeigen hier auch gleich aktuelle Möglichkeiten auf, die den Trends folgen. Multikulti, Wellness und Low-Fett könne mit entsprechenden Snackprodukten nachgekommen werden. Als Beispiel für multikulturelle Snacks nennt Zorn das „Panino greco“ (griechisch), das einfach mit Meister Pizzateig-Mix hergestellt wird und mit Zaziki, Salat, Tomaten, Peperoni, Fetakäse und Frikadellenscheiben belegt wird. Als Wellness Dessert nennt Zorn z.B. das „Frucht-Töpfchen“, das einfach mit Meister Joghurt-Sahne-Torte, Wasser und Joghurt, sowie einer Früchtemischung hergestellt wird.

Die passenden Becher braucht man auch nicht lange zu suchen. Diese hat der Service-Club.

Marktnischen erkennen

Wie wichtig es ist, Marktpotenzial zu erkennen, macht Imke Zorn mit einigen Zahlen deutlich: „Während das Bäckerhandwerk im letzten Jahr ein Umsatzminus von 3,15 Prozent hinnehmen musste, konnte das Snackgeschäft der Bäcker um 2,5 Prozent zunehmen.“ Sie verweist auf eine Untersuchung von Intelect, nach der 2004 mit Bäckersnacks 659 Mio. Euro umgesetzt worden sind. Der ganze Imbiss-/Schnellrestaurant-Markt betrug 12,4 Mrd. Euro; die gesamte Gastronomie (Out-of-Home) setzte 41,2 Mrd. im letzten Jahr um. „Ein Markt, der den Bäckern große Umsatzchancen und Wachstumspotenzial bietet!“

MeisterMarken bietet für die backende Branche nicht nur Produkte an, sondern sieht sich als „Problemlöser“. Deshalb haben die Bremer Snackexperten auch die Branche neutral befragen lassen, um zu erkennen, wo die Probleme und Chancen sind, um auch „die Entwicklung zu verstehen.“ Klar heraus gekommen ist die Feststellung, dass die Bäcker sehr anspruchsvoll sind und Bestes von ihren Zulieferern als Partner erwarten.

Aus dem Hause MeisterMarken kommt deshalb neben Produkten und Verpackungen auch umfangreiches Wissen, das den Bäckern hilft. Snackberater, die auch Fachwissen aus der Gastronomie einfließen lassen, bieten Expertenwissen vom ständigen Rezeptdienst bis hin zu Seminaren. „Unsere Fachleute schauen sich auch Ihre Standorte an und zeigen, was dort möglich ist“, zeigt Imke Zorn die Dienstleistungen auf.

Denn trotz aller Chancen, die der Snackmarkt bietet, ist auch dort ein Wettbewerbsdruck vorhanden. Imke Zorn: „Frische, Abwechslung, Qualität und Optik müssen stimmen.“

Um dies zu erreichen, seien eben verschiedene Maßnahmen erforderlich. MeisterMarken biete hierfür entsprechende Problemlösungen. „Sie können zum Beispiel mit dem Pizzateig-Mix eine typische Pizza machen, oder auch Meister Goldfrost Bäcker-Pizza als TK-Produkt zukaufen, wenn dies für Sie wirtschaftlicher ist“, sagt Produktmanagerin Zorn. „Ziel muss immer sein, den Kunden beste Qualität zu bieten.“

Vom Froster in den Ofen

Tiefkühllösungen werden im übrigen zunehmend nachgefragt. „Einfach, schnell, direkt aus dem Froster in den Ofen“, zeigt der snackerfahrene Fachreferent Heinrich Henze die Vorteile auf. „Sie haben aber auch noch die Möglichkeit, hier Ihre spezielle Note einzubringen.“ Eine Pizzazunge kann man länger antauen bzw. flexibel bis zu drei Stunden vor dem Backen stehen lassen, damit sie lockerer wird. „Sie hat dann einen anderen Charakter.“ Aber auch bei der Veredlung der TK-Produkte habe der Bäcker viele Möglichkeiten zu variieren und ergänzende Zutaten aufzulegen. Die Experten im Hause MeisterMarken haben sich zudem auch Gedanken über die Kalkulation gemacht. Sie bieten Kalkulationshilfen für alle Snackrezepte an.

Sie empfiehlt eine gesunde Mischung aus profitablen „Umsatzbringern“ und Spezialitäten. „Bringen Sie öfter was neues und auch einmal etwas ausgefalleneres oder trendiges. Setzen Sie sich so von den Wettbewerbern ab. Das stärkt auch Ihr Stamm-Geschäft.“ Sie ist sich sicher, dass unterm Strich dann die Rendite stimmt.

Anbieter siehe Seite16. (pf)


Artikel vom 11.08.2005
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