Reportage

Maritimes und kulinarisches Hamburg

Auch abseits der Messestände der Internorga hat die Hansestadt allerlei zu bieten: Einen Welthafen, Kultur pur sowie gastronomische Highlights


Hamburg (p/ms). Das Tor zur Welt, die Schöne, das Hoch im Norden – alle bezeichnen sie dasselbe: Die Hansestadt Hamburg. Die grüne Stadt am Wasser gilt nicht nur unter den knapp 1,8 Mio. Hanseaten als schönste Stadt Deutschlands, sondern wird auch von Touristen hoch gelobt und heiß geliebt.

Hamburg für Bäcker

Ob Elbe, Alster, Hafencity, Speicherstadt, Fischmarkt oder Reeperbahn – hier gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken, zu erleben und zu bestaunen – ganz besonders auch für Bäcker! Denn in Hamburg warten nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten, sondern auch die vom 13. bis 18. März 2009 stattfindende Internorga auf ein neugieriges Publikum. Als Ass im Ärmel hat Hamburg natürlich zahlreiche Bäckereien und Cafés, die das Bäckerherz höher schlagen lassen. Darunter etwa „Hamburgs bester Bio-Bäcker“ – die Effenberger Vollkorn-Bäckerei, die auch mit einer gläsernen Backstube aufwarten kann, oder aber die Bäckerei Hagelstein samt Konditorei, Café und der pfiffige Idee eines Drive-Ins.

Natürlich bietet die zweitgrößte Stadt Deutschlands auch außerhalb der Backbranche ein einmaliges Angebot für seine Gäste: Kunst und Kultur vom Feinsten, etwa in der Kunsthalle oder im Museum für Kunst und Gewerbe, Musical-Welterfolge, anspruchsvolles und unterhaltsames Theater, exzellente Restaurants, exquisite Shoppingmöglichkeiten, ein prickelndes Nachtleben und jede Menge historische Sehenswürdigkeiten, die die 1200-jährige Geschichte der Stadt hinterlassen hat.

Hamburg ist jung, modern sympathisch und weltoffen – und zugleich eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte und zugleich ärmste Stadtteil St. Pauli mit der Reeperbahn, der sündigsten Meile der Welt. Auf der anderen Seite das ordentliche und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden.

Ein besonderes Muss für Besucher ist der Hamburger Hafen im Herzen der Stadt. Wer ihn richtig erleben will, sollte mit eienr Hafenrundfahrt beginnen. Zunächst geht es durch die historische Speicherstadt, dem größten zusammenhängenden Lagerhauskomplex der Welt, und dann vorbei an den legendären Museumsschiffen „Cap San Diego“. In der Speicherstadt kann das „Kind im Manne“ die weltgrößte Modelleisenbahnanlage bewundern: das Miniatur-Wunderland. Aber auch zu Fuß bei einem Spaziergang am Elbufer oder um den Alstersee können Besucher die Schönheit der Stadt genießen.

Zu kulinarischem Sightseeing lädt der legendäre Hamburger Fischmarkt ein. Von 7 bis 9.30 Uhr wird hier jeden Sonntag von den Marktschreiern so ziemlich alles gehandelt, was nicht niet- und nagelfest ist, sei es kiloweise Fisch zum Schnäppchenpreis oder angestaubte Porzellankannen.

Hamburg kulinarisch

In Sachen Fisch wartet Hamburg aber auch mit zahlreichen Restaurants auf. Das Fischereihafen Restaurant ist schon seit Urzeiten die erste Adresse am Hafen. Fisch gibt es hier in allen Variationen. Doch wer glaubt, Hamburg könne nur durch seine Fischspezialitäten überzeugen, ist schief gewickelt. Ganz vorne in der kulinarischen Hitliste des Gault Millau tummelt sich das Jacobs Restaurant. Gourmet-Koch Thomas Martin serviert hier eine zeitgemäß leichte und frische Küche mit französischem Akzent. Bis 29. März 2009 präsentieren 41 Hamburger Restaurants außerdem ihre Kochkünste im Rahmen der Aktion „Hamburg kulinarisch“. Jedes Restaurant nimmt mit einem speziellen Menü teil, das preislich ein besonderes Angebot darstellt (www.hamburg-kulinarisch.de).

Hamburg am Abend

Aussteller und Besucher der Internorga, die den ganzen Tag zwischen Messeständen verbracht haben, möchten den Abend in Hamburg gemütlich ausklingen lassen. Dafür bietet sich, neben einem Restaurantbesuch, eine Kneipentour durch die beliebten Szene-Viertel wie die Sternschanze, Ottensen – der Stadtteil mit der höchsten Künstlerdichte – oder St. Pauli an. Freunde der klassischen Unterhaltung haben die Möglichkeit, in die Oper oder in eines der vielen Theatern zu gehen.

Das Altonaer Theater präsentiert am 13. und 14. März ihre Bühnenversion des Kultromans „Herr Lehmann“ und das Thalia Theater führt am 18. März Arthur Schnitzlers berühmten „Reigen“ auf. Musical-Fans können über Disneys „König der Löwen“ und „Tarzan“ staunen sowie über „Ich war noch niemals in New York“ oder „Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“.

Ein besonderes Highlight am Abend ist jedoch der Blick vom Hamburger „Michel“ – dem Wahrzeichen der Stadt. Von dort aus kann das Lichtermeer der Hafenmetropole auch zu späterer Stunde bestaunt werden.


Artikel vom 09.03.2009
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