Aus- & Weiterbildung

Keimfrei durch die Mikrowelle


Gainesville (ke). Nach wie vor gehören Spültücher zu den am stärksten mit Bakterien und zum Teil auch Viren belasteten Utensilien. Wie Forscher der University of Florida herausfanden, kann die Behandlung der Spültücher, Schwämme oder Putzlappen in der Mikrowelle das Risiko, derartige Keime zu verbreiten oder sich zu infizieren, deutlich verringern.

Um gebrauchte Putzutensilien hygienisch einwandfrei zu bekommen, brauchen diese nur zwei Minuten feucht in der Mikrowelle auf höchster Leistungsstufe behandelt werden. In diesem Zeitraum werden 99 Prozent aller Keime abgetötet. Lediglich Bakteriensporen mussten vier Minuten lang erhitzt werden, um sie zu zerstören. Tödlich für die Mikroben ist dabei nicht die Strahlung in der Mikrowelle, sondern die Hitze. Vorsicht sei allerdings bei metallhaltigen Schwämmen geboten: Daran können elektrische Entladungen entstehen, die den Mikrowellenofen beschädigen.


Artikel vom 01.03.2007
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