ABZ-Plus
Getreide mahlen durch Zentrifugalkraft
Die Körner werden durch den Luftstrom an den Mahlstein gedrückt
Die Wirbelmühle von Hieble Mühlentechnik arbeitet mit nur einem Granit-Mahlstein. Durch ein mit hoher Drehzahl laufendes Flügelrad wird das von oben zentrisch einströmende Mahlgut der Innenfläche dieses stillstehenden Steinzylinders zugeführt. Durch einen vom gleichen Flügelrad von unten angesaugten Luftstrom wird das Mahlgut kreisend nur durch sein eigenes Massegewicht zentrifugal gegen die Steinwand gedrückt und spiralförmig aufwärts geleitet, wobei es sich in mikroskopisch feinste Flocken auflöst. Daher kommt das größere Volumen der Wirbelmehle.
Vom oberen Rand geht es zentripedal, entgegen der Fliehkraftwirkung, mit dem Luftstrom aus der Maschine und mündet in dem schon genannten Gefäß, wo das Mehl niederfällt, während die Luft durch die Filterfläche staubfrei austritt. Der in der Wirbelmühle kreisende und entgegen der Fliehkraftwirkung abgehende Luftstrom bewirkt unmittelbar auf der Mahlbahn eine laufende Kühlung und Sichtung. Denn nur die Feinstteilchen werden laufend abgeführt und bilden daher keinen Mahlballast. Die Intensive Kühlwirkung der das Mahlgut treibenden Luft lässt auch keine fühlbare Temperatursteigerung aufkommen. Dadurch bleibt die Backfähigkeit solcher Feinmehle erhalten. Die härteren Randschichten des Mahlgutes verbleiben naturgemäß länger im Mahlgang, bis sie nach erreichtem Feinheitsgrad weitergeblasen werden. (p)
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