Verkauf & Marketing
Gesunde Verbindung aus Brot und Bier
Bier als festes Nahrungsmittel genießen und etwas für die eigene Gesundheit machen

Das Porterbrot, das in Zusammenarbeit mit der BrauereiHoepfner entstand und mit dem Hoepfner-H gestäubt wird.
Die Idee zu einem Porterbrot nahm Form an, als sich Braumeister Holger Wunsch und Bäckermeister Emrich Visel über die Gemeinsamkeiten von Bier und Brot unterhielten. Im Hinterkopf hatte Emrich Visel ein Bierbrot schon lange, da ihm ein französischer Mitarbeiter von einem Rezept berichtet hatte. „Die Grundstoffe von Brot und Bier sind vergleichbar und wir halten uns beide an das Reinheitsgebot“, beschreibt der Bäckermeister die gemeinsamen Grundlagen von Brauerei und Bäckerei. Visel achte stets streng darauf, dass seine Brote ohne künstliche Zusatzstoffe aus den Basismaterialien Sauerteig, Mehl, Wasser und Salz entstehen.
Nach mehrmaligem Probebacken war er mit seinem gebackenen Bier-Produkt zufrieden. Er hatte ein Brot mit schöner kräftiger Kruste geschaffen, das aromatisch, hopfig und malzig schmeckt. Abgestäubt wird es mit dem Hoepfner-Logo „H“. „Der Sauerteig und das Bier ergänzen sich gut, sagt Emrich Visel. Das Brot sei absolut alkoholfrei, da Alkohol bei 72°C verdampfe. Weitgehend erhalten bleibe jedoch das gesunde Xanthohumol. Innerhalb von drei Wochen gelangte das neue Produkt erfolgreich ins Sortiment. „Zusammen mit Hoepfner haben wir ein Brot und ein Bier an die örtlichen Medien verschickt“, berichtet Emrich Visel weiter. „Daraufhin haben sich die Medien sehr für das Brot interessiert.“
Nun ist es routinemäßig in allen Visel-Filialen zu erhalten und wird von Stamm- und Laufkundschaft gleichermaßen gern gekauft. Auch das Restaurant, das der Privatbrauerei Hoepfner angeschlossen ist, legt regelmäßig Porterbrot-Scheiben in seine Brotkörbchen.
Der Anlieferweg von der Bäckerei Visel zur Brauerei Hoepfner ist kurz, denn beide Betriebe liegen in der Karlsruher Oststadt. Beide gehören zu den ältesten und traditionsreichsten in Karlsruhe: Die Privatbrauerei Hoepfner gibt es seit 1798, die Bäckerei Visel seit 1894. „Wir haben schon oft zusammen gearbeitet“, so Emrich Visel weiter, „und bei einem Gespräch über die Gemeinsamkeit von Bier und Brot ist uns diese Idee gekommen.“ Dem Porterbrot vorausgegangen war ein „Suza“-Brot für eine historische Braunacht und ein Treber-Brötchen, für das Hoepfner den Treber lieferte.
Natürlich soll die Zusammenarbeit der Bäckerei und der Brauerei nun nicht zu Ende sein, sondern erfolgreich weitergeführt werden. Derzeit arbeitet Emrich Visel daran, ein Porterbrötchen und eine Porterbrezel zu entwickeln. Damit Bier in Zukunft auch in Kleingebäck als festes Nahrungsmittel gegessen werden kann.
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