Fachthema

Frische direkt zum Kunden

Das Geschäft auf der Straße: Ob Überlandtour oder Wochenmarkt – die Anbieter bieten Lösungen für jede Anforderung


Von Ulrike Hoffmeister

Überlandtouren, der Wochenmarkt und die Bedienung von öffentlichen Veranstaltungen und Festen können für den Bäcker ein interessantes Geschäft sein. Die Vorteile einer mobilen Filiale gegenüber einer stationären Verkaufsstelle: vergleichsweise geringe Investitionen, geringer Personalaufwand bei hoher Auslastung und örtliche Flexibilität. Das Geschäft liegt auf der Straße, das Geld aber nicht. Schon bei der Wahl des geeigneten Fahrzeuges gibt es viel zu beachten, wie ein Gespräch mit Bäckermeister Bernd Hecker zeigt: Bernd Hecker aus Böel in Schleswig-Holstein kennt sein Geschäft nicht anders. 95 Prozent seines Umsatzes macht er auf der Straße. Das mobile Geschäft hat er geerbt. Vor 50 Jahren hatte sein Vater damit begonnen, nicht auf Kunden zu warten, sondern zu ihnen zu kommen. Im mobilen Verkauf ist Bernd Hecker Profi. Er kennt alle Einflüsse, die das Geschäft erfolgreich machen. Ganz oben steht – gleich nach der Qualität der Backwaren – die Verlässlichkeit.

Verlässlichkeit bietet Bernd Hecker seiner Kundschaft. Und er erwartet Verlässlichkeit von seinen Verkaufsfahrzeugen. Vor wenigen Wochen hat er einen neuen Verkaufswagen gekauft. Es ist ein Kofferfahrzeug auf Basis eines Fiat. „Ich habe mich für die Alurahmen-Variante entschieden“, sagt Bernd Hecker. Die ist steif und die Einbauten sind fest verschraubt. Da klappert auch auf Kopfsteinpflaster und Schlaglochpisten kein Regal und kein Tresen. Alternativ hätte er einen Aufbau, der im Sandwichverfahren gefertigt ist, wählen können. Bei dieser Variante sind die Einbauten geklebt. Das Argument, dass das Sandwich-Koffer-Fahrzeug leichter zu reparieren wäre, ist für Bernd Hecker nicht kaufentscheidend gewesen. Er kann sich nur an einen einzigen Unfall in den Jahren erinnern. Der ereignete sich beim Rückwärts-Einparken auf dem Wochenmarkt.

Es gibt grundsätzlich drei Typen von Verkaufsfahrzeugen. Zum einen ausgebaute serienmäßige Nutzfahrzeuge, deren Ladefläche zum Verkaufsraum umgestaltet wird. Die zweite Variante ist der Aufsatz, ein eckiger Aufbau auf ein Fahrgestell, der Koffer genannt wird. Hier werden Basisfahrzeuge aller großen Hersteller verwendet, von Citroen bis VW. Dritte Möglichkeit im mobilen Verkauf sind Verkaufsanhänger, die ab 1000 kg wiegen und ab einer Länge von zweieinhalb Metern angeboten werden.

Ausgebaute Serienfahrzeuge gelten als wendig und handlich. Sie werden gerne im Haus-zu-Haus-Verkauf und im Tourengeschäft über Land genutzt. Sie werden ähnlich wie ein Campingmobil ausgebaut. Größte Herausforderung ist die Stromversorgung, denn während der Fahrt sind 230 Volt-Anschlüsse unerreichbar. Ausgebaute Serienfahrzeuge sind einfach zu fahren.

Koffer-Fahrzeuge haben einen extern gefertigten und auf ein Basisfahrgestell aufgesetzten Kasten. Die Koffer sind rechteckige Kästen, die preisgünstig mit vorgefertigten Bauteilen ausgebaut werden können. Das sind ihre Vorteile: preisgünstige Innenausstattung, ausgereifte Einrichtungen und vergleichsweise großzügiges Raumangebot. Koffer-Fahrzeuge werden gerne im stationären Verkauf wie auf Wochenmärkten und Festen eingesetzt und nutzen überwiegend 230-Volt-Anschlüsse.

Auf Einsatzzweck zugeschnitten

Eher als Exoten gelten Fahrzeuge, die alles können. Sie haben einen Tresen, der weggeklappt werden kann, damit das Verkaufsfahrzeug mit wenigen Handgriffen zum Lieferfahrzeug umfunktioniert werden kann.

Bernd Hecker nutzt für sein Geschäft beide Mobil-Fahrzeugtypen. Auf Überlandfahrten setzt er den individuell ausgebauten VW-Transporter ein, im Wochenmarktverkauf das Koffer-Fahrzeug. Alle Fahrzeuge laufen zwischen 200 und 1000 Kilometer in der Woche.

Bäckermeister Hecker beschäftigt ausschließlich Frauen im Verkauf. Sie haben das bessere Händchen für Kunden, ist seine Erfahrung. „Nicht nur ältere Leute kaufen beim mobilen Bäcker“, sagt er. Es sind auch Familien mit Kindern in den Neubaugebieten. Weil der Bäcker nur einmal in der Woche kommt, wird überwiegend Brot gekauft. Bis zu 150 Brote verkauft Bernd Hecker auf einer Tour. „Die Zuladung in unseren VW-Transportern nutzen wir wirklich aus. Die Transporter für die Überlandtouren sind von einem Tischler ausgebaut worden.

Alle Fahrzeuge sind gleich. Das erleichtert den Fahrerinnen den Wechsel von einem Wagen zum anderen. Personalwechsel auf den Überland-Touren wird vermieden. „Es ist schwer, eine andere Tour zu übernehmen, weil man die besonderen Vorlieben der Kunden nicht kennt“, sagt Andrea Wiesegart. Sie fährt eine feste Überland-Tour und steht nur ausnahmsweise auf dem Wochenmarkt in Süderbrarup, wenn eine Kollegin ausfällt. „Freundlichkeit und das persönliche Gespräch“ sind die Erfolgrezepte des mobilen Überlandgeschäfts. Und Pünktlichkeit. Da ist ein Fahrzeug, das flott voran kommt, auch wenn es schwer beladen ist, die bessere Wahl.

Das neue Verkaufsfahrzeug, das Bernd Hecker gekauft hat, soll später auch Überlandtouren fahren. Deshalb kam ein Anhänger nicht in Frage. Und deshalb hat er ein Fahrzeug gewählt, das nicht zu lang ist. Es hat einen kleinen Wendekreis. Der Koffer ist nur wenige Zentimeter breiter als das Fahrerhaus. Die Klappe hebt sich auf Knopfdruck.

Rückwärtsfahren macht den Fahrerinnen keine Probleme. „Nur rückwärts auf die Straße fahren zu müssen, das ist schwierig. Aber es ist mit jedem Fahrzeug schwierig“, sagt Bernd Hecker.

Leichte Reinigung

Nicht nur das Fahren, sondern auch das Beladen, das Verstauen, das Verkaufen und die Reinigung müssen gut von der Hand gehen. Obwohl Bernd Hecker nicht oft im mobilen Verkaufsraum steht, hätte er keine Probleme mit der Kopffreiheit. Bernd Hecker ist 1,95 Meter groß, der Verkaufsraum ist 2,10 Meter hoch. Die Eingangstür am Heck des Fahrzeugs ist breit genug, um mit einer Kiste durch die Tür zu treten, ohne sich die Finger einzuklemmen.

Der Verkaufsraum hat zwei Brotregale, dazwischen ein Regal für Handelswaren und unter dem vorderen Brotregal ein Warmwasser-Waschbecken. An der Höhe des Waschbeckens zeigt sich ein durchdachter Ausbau. Das Waschbecken ist rückenschonend zu erreichen.

Das Brotregal über dem Waschbecken hat einen herausnehmbaren Boden. Damit keine Krümel ins Waschbecken fallen. „Krümel sind das Schlimmste“, sagt Verkäuferin Andrea Wiesegart. „Nur noch übertroffen von nassen Krümeln.“ Der Verkaufsraum ist gut sauber zu halten. Er hat keine Ecken, in denen sich Brotkrümel sammeln können. Die Regalfrontleisten sind kürzer als die Regale breit sind. So bleiben die Enden offen, das erleichtert das Abfegen. Leicht sauber zu halten sind alle Oberflächen. Sie sind kunststoffbeschichtet. Der Fußbodenbelag ist zudem rutschhemmend. Einmal in der Woche geht der Wagen in die Waschanlage. Er muss mit der Hand gewaschen werden. Das weiße Fahrzeug muss stets sauber sein. Das erwartet der Kunde auf dem Wochenmarkt und auf der Überlandtour.

Knapp ein Drittel des Verkaufstresens ist Kühltresen. Er hat zwei Etagen. Die untere Etage ist von außen nicht sichtbar und dient als Vorratsraum für zwei Bleche. Insgesamt passen fünf Bleche in die Kühlung. Sie wird nachts vorgekühlt und hält die Temperatur fünf bis sechs Stunden. Gegenüber, unter den Brotregalen sind die Luftauslässe für die Standheizung angebracht. „Standheizung ist eine wirklich gute Sache“, sagt der Bäckermeister.

Eine Standheizung haben die VW-Transporter für die Überlandtouren nicht. Auf ihren Fahrten müssen sie mit der Leistung der Bordbatterie auskommen. Deshalb arbeitet Bernd Hecker mit Kühlakkus. Die halten die kleinen Kühlschränke auf genügend niedriger Temperatur. Sie reicht aus, die empfindliche Milch und die Milchprodukte kühl zu halten. Die Überlandfahrzeuge haben ein größeres Handelswarensortiment an Bord.

Der Kuchentresen des neuen Marktfahrzeugs fasst fünf Kuchenbleche in zwei Etagen. An Bord steht auch eine Pumpkanne Kaffee. „Wenn wir das Coffee-to-go-Geschäft ausbauen, müssen wir über eine Kaffeemaschine nachdenken. Die braucht Strom. Das ist auf dem Marktplatz kein Problem“, sagt Hecker.

Über dem Tresen, unter der Decke, läuft ein Regal entlang. Dort ist Platz für Tabletts und Tüten. Die an der Decke angebrachte Rolle für Papier nutzt Bernd Hecker nicht. „Wir packen grundsätzlich alles in große Papiertüten ein. Das ist schneller und einfacher und der Kunde kann es besser tragen.“ Die Papierrolle könnte Verkäuferin Andrea Wiesegart auch nicht gut nutzen. Sie muss sich auf die Zehenspitzen stellen, um das Regal zu erreichen. „Wenn ich diesen Wagen öfter fahren würde, hätte ich schon meine Tricks“, sagt sie. Sie hätte einen Tritt mitgenommen, der sich unter dem Tresen verstauen ließe.

Die Fahrzeuge werden auf Überlandtour oder auf dem Wochenmarkt von einer Person bedient. Auf Events, wie dem Oldtimertreffen, sind auch zwei Personen an Bord. Da bietet ein geräumiger Gang entspanntes Arbeiten.

Bernd Hecker erwartet, dass sein Verkaufsfahrzeug 15 Jahre hält. Das Vorgängerfahrzeug hat die Messlatte sehr hoch gelegt. Es hat 19 Jahre seine Dienste getan.

Einer der größten Hersteller von Kofferfahrzeugen ist Borco-Höhns. Das Unternehmen verwendet Basisfahrzeuge von Mercedes-Benz, Volkswagen, Renault, Fiat, Peugeot oder Opel. Neu bei Borco-Höhns sind Detailverbesserungen. Das ist zum Beispiel eine Abdeckung für Brotregale. Sobald ein Teil der Ware verkauft ist und die Regale nur noch halb gefüllt sind, sorgt die Abdeckung für den Eindruck eines vollen Regals. Alternativ könnte Werbung darauf angebracht werden. Bei Verkaufsbeginn lässt sich die Abdeckung in einem Einschub unter der Theke platzsparend lagern.

Effiziente Stromversorgung

Auf den Ausbau von Sprinter-Kastenfahrzeugen von Mercedes-Benz ist BSK spezialisiert. BSK ist „Qualified Partner“ der Daimler AG und setzt auf eine effiziente mobile Stromversorgung in 12-Volt-Technik. Sie kommt ohne Stromwandler aus, denn eine Zusatzbatterie versorgt die 12-Volt-Abnehmer. So gehört sparsame LED-Technik im Bereich der Kühlung zur Standardausführung. Theke und Rückraum sind mit 12-Volt-Neonleuchten in warmen Bäckerlicht bestückt und reihenweise einzeln schaltbar. Die 12-Volt-Technik sorgt auch für eine zuverlässige Kühlung der Normbleche. Sie hält lange Kühlzeiten und kann bei Bedarf auch über 230-Volt-Außenstrom betrieben werden. Die elektrische Klappenöffnung und die Wasserpumpe für das Waschbecken sind ebenfalls 12-Volt-Abnehmer.

Eine starke Lichtmaschine lädt die Zusatzbatterie während der Fahrt zügig nach. Ein Ladegerät und eine Außensteckdose mit Adapterkabel machen die Nachtaufladung der Batterie bequem. Vorteil der Technik ist, dass alle Wartungen und Reparaturen in jeder Mercedes-Werkstatt ausgeführt werden können.

Der Bäcker-Sprinter wird in den vier Verkaufsraumlängen 2,40 m, 3,20 m, 4,20 m und 4,70 m angeboten. Die Stehhöhe liegt bei 1,92 Metern. Zusätzlich hat BSK den Mercedes Sprinter als Kofferfahrzeug mit AL-KO-Tiefrahmen und Aufbau im Programm. Er realisiert in Niedrigbauweise Verkaufsraumlängen bis fünf Meter.

Der Hersteller Georg Fischer baut Verkaufsanhänger und Verkaufsmobile sowie Verkaufspavillione. Bäckerverkaufsmobile werden auf gängige Fahrgestelle in verschiedenen Größen, Varianten und Ausstattungen montiert. Durch einen eigenentwickelten Verkaufsaufbau werden hohe Nutzlasten erreicht. Der Aufbau ist aus Aluminium, gerahmt, anschließend isoliert und verpresst. Alle Aufbauwände werden eigens für jedes Kundenfahrzeug angepasst gefertigt.

Verkaufsanhänger

Fischer Bäcker-Verkaufsanhänger haben besonders viel Verkaufsfläche und Stauraum. Die Theke fasst zehn DIN Brotbleche doppellagig, das Brotregal aus Buchenholz ist dreireihig, zwei Regale mit je drei Ablagen können für Handelswaren genutzt werden. Ablagegestelle für Backbleche befinden sich unter der Theke. In die Theke ist die Tortenkühlung integriert. Das Hygienepaket beinhaltet Doppelwaschbecken, Handtuch- und Seifenspender, Warmwasserversorgung mit Frischwasser- und Abwasserbehälter.

Fischer ist spezialisiert auf individuelle Anfertigungen wie das Bar-Mobil mit Kaffeemaschinen, Entkalkern, Wasseranschlüssen, ob als Tank oder mit Frisch- und Abwasseranschlüssen, Zapfanlagen und Kühlanlagen. Alle Fahrzeuge sind nach der gültigen DIN 10500 in Verbindung der HACCP gefertigt.

Modulbauweise

Das Unternehmen Hofmann baut Verkaufsanhänger und Aufbauten in Polyester-Sandwich-Konstruktion. Neben „schlüsselfertigen“ Komplettausstattungen werden viele Sonderausstattungen angeboten. Dazu gehören elektrische Klappenheber, Kühltheken und Kühlvitrinen, sowie Stromwandler „12 auf 230 Volt“. Vorteile der Bauweise sind ein verhältnismäßig geringes Gewicht und preisgünstige Fertigung durch Modulbauweise. Die Mobile wiegen zwischen 3000 kg bis 3500 kg. Die Verkaufsanhänger haben je nach Länge ein Gewicht zwischen 1000 kg und 1800 kg. Die Fertigung der Anhänger und Aufbauten hat Hofmann zum Jahreswechsel komplett überarbeitet. Neu sind eine Serienbreite von 2200 mm innen, neue Schichtstoff-Möbeldekore in zehn Varianten und neue Beleuchtungselemente.

Der Hersteller Gamo beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit dem mobilen Verkauf und bietet ein großes Sortiment an Bäcker-Verkaufsmobilen unter dem Namen Backmaster an. Die Backmaster-Verkaufsfahrzeuge gehen im Tourenverkauf, Frühstücksservice, Mittags-Snack-Service, Kaffee-Service und Afterwork-Snack-Service auf die Straße. Gamo bietet kompetente Beratung und schafft maßgeschneiderte mobile Erfolgslösungen. Unter der Devise „Fehler vermeiden“ unterstützt Gamo seine Kunden bei der Planung und Umsetzung des persönlichen Geschäfts-Konzeptes. Tourenplanung, Tourenoptimierung und Tourenmarketing gehören zum Leistungsspektrum wie ein umfangreiches Schulungs- und Seminarangebot.

Passgenau Auskleidung

In der letzten Zeit wird die Einhaltung der Hygieneanforderungen öfter bei Verkehrs- und Fahrzeugkontrollen durch die amtliche Lebensmittelüberwachung und das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) verstärkt kontrolliert.

Dem wichtigen Thema Hygiene begegnet Goliath Trans-Lining mit einer passgenauen Laderaumauskleidung. Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss bei Lieferfahrzeugen beispielsweise das Fahrerhaus vom Laderaum getrennt sein. Die Oberflächen der Ladeflächen müssen frei von unzugänglichen Nischen sein. Sie können zu Brutstätten für Schimmel und Bakterien werden. Die geforderte Hygiene macht es notwendig, den Laderaum häufig zu reinigen und gegebenenfalls zu desinfizieren. Eine serienmäßige Laderaumauskleidung aus Holz oder Kunststoff-Formteilen kann diese Anforderungen in aller Regel nicht erfüllen.

Goliath Trans-Lining nutzt eine aufgesprühte Laderaumauskleidung. Sie ist eine naht- und fugenlose Beschichtung und reduziert den täglichen Aufwand für die Reinigung auf wenige Minuten.

Wer gekühlte Ware ausliefern muss, kann bei Trans-Lining aus einem variablen Sortiment von Kühlboxen wählen. Sie können unterwegs auch zusätzlich über das 12-Volt-Bordnetz auf der gewählten Kühltemperatur gehalten werden. Für den stehenden Betrieb ist ein 230-Volt-Hausanschluss vorhanden. Die größte Kühlbox bietet Platz für 25 Eurokisten. Die Kühlboxen sind mobil. Sie können leicht entnommen und zum Beispiel im Betrieb oder in der Filiale genutzt werden.


Artikel vom 30.06.2010
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