Praxis

Feuerwerk der Innovationen

iba-Aussteller glänzen im Vorfeld mit beeindruckender Ankündigung von Neuheiten / Von Zurückhaltung im „Krisenjahr“ keine Spur


Was uns in den letzten Tagen an Firmen- und Produktinformationen auf den Redaktionstisch geflattert ist, überrascht dann doch schon auch altgediente Redakteure: Eine regelrechte Flut an bemerkenswerten und sehenswürdige Neuheiten und Entwicklungen: Die Zulieferer haben sich im „Krisenjahr“ offensichtlich ganz besonders ins Zeug gelegt, um mit einem treffenden Angebot den Bäckern das richtige Rüstzeug für die Zukunft anzubieten: Sei es der energiesparend backende Ofen, die moderne Kälteanlage zur Qualitätssteigerung, rationelle Aufarbeitungstechnik oder den zahlreichen Backzutaten und auch Dienstleistungen. Kurz um: Die iba wird ihrem Ruf als Weltleitmesse und Messe der Innovationen 2009 ganz sicher gerecht; der Besuch wird sich lohnen, um mit neuen Informationen Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Die ABZ präsentiert Ihnen auf den nächsten 14 Seiten eine umfassende Übersicht über die wichtigsten Highlights aus dem umfassenden Spektrum der Angebote auf der Messe.

Den Auftakt machen die Backzutaten und Backmittellieferenten, die mit einem wahren Feuerwerk an Ideen und Produktinnovationen auf der iba vertreten sind. Dabei lässt sich ein interessanter Trend beobachten, nämlich dass auch im Bereich der Rohstoffe und Zutaten zunehmend nicht nur das bloße Produkt angeboten wird, sondern ein Konzept, eine Problemlösung etwa auf geänderte Marktbedingungen zu regieren, im Fokus der Backzutatenhersteller steht. Das erinnert an den Ansatz der Öfen- und Anlagenbauer, die stets ihr Know-how für den gesamten Herstellungsprozess der Backwaren einbringen.

Ein Beispiel: Erwin Schaillée, Business Unit Director von Meistermarken-Ulmer Spatz, betont den Anspruch der Binger, nicht nur punktuelle Weiterentwicklungen eines Produktes anzubieten, sondern darüber hinaus als Partner den Bäcker unterstützen, um sich in seinem Wettbewerbsumfeld besser zu positionieren. Mit Produkten wie z. B. Sahneschnitten geht es nicht zuletzt auch darum, an den LEH verlorenes – oder besser: verloren geglaubtes – Potenzial zurück zu erobern. (wkr)


Artikel vom 29.09.2009
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