Steuer & Recht

Fahrzeug winterfit machen

Die richtige Bereifung sorgt für höhere Sicherheit


München (p). Auch wenn die Herbstsonne noch strahlt – es ist nicht mehr weit bis zum ersten Nachtfrost.

Und bereits bei Tagestemperaturen ab sieben Grad und weniger werden Sommerreifen zum Risiko: Sie verlieren ihre Elastizität und damit den für Lenk- und Bremsverhalten so wichtigen Kraftschluss mit der Fahrbahn. „Seit 1. Mai 2006 gibt es die so genannte Winterreifen-Pflicht. Danach muss die Ausrüstung bei Kraftfahrzeugen den Wetterverhältnissen angepasst sein“, erklärt Anne Kronzucker, Rechtsexpertin bei der D.A.S., Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Wer sie missachtet, geht das Risiko ein, ein Bußgeld bezahlen zu müssen.

Wer seinen Wagen zwar winterfest gemacht hat, aus Zeitmangel aber morgens auf das gründliche Freikratzen der Scheiben verzichtet, gefährdet ebenfalls die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer – und riskiert gleichermaßen ein Bußgeld. Am besten fährt es sich bei Minusgraden und glatten Straßen noch immer mit viel Umsicht und reduzierter Geschwindigkeit. Eine zusätzliche Zeitreserve ist damit ebenfalls unverzichtbarer Bestandteil einer guten Winterausrüstung. Viele Unfälle und Pannen im Winter ließen sich mit weniger Hektik und Zeitdruck ganz einfach vermeiden.

Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen erhalten Sie unter www.das-rechtsportal.de


Artikel vom 15.11.2007
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