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Erlesener Geschmack in traditionellem Ambiente


Die Geschichte der erzgebirgischen Kreisstadt Stollberg reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück und hat im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen. Zu den traditionsreichen Adressen in der Stadt zählt auch das Café Hempel in der Herrenstraße. Hier wird in historischem Ambiente die vielerorts in Vergessenheit geratene Kaffeehauskultur gelebt. Dass Tradition und moderne Technik gut zueinander passen, beweist die WMF-Kaffeemaschine „presto!“, die seit wenigen Wochen im Geschäft in Betrieb ist und mit Qualität und Vielfalt viele Kunden begeistert.

Herr über Backstube und Geschäft ist Konditormeister Ronny Schäfer. Der 25-Jährige hat im Februar 2002 den großelterlichen Betrieb übernommen.

Das Angebot am Verkaufstresen umfasst auch ein normales Bäckereisortiment mit Backwaren in bester Qualität und beachtlicher Vielfalt.

Stolz ist Ronny Schäfer auf die handwerklichen Produkte, die ihn von den Meistern der Bäckerzunft unterscheiden. „Ich bin schließlich Konditor“, betont er. „Das muss man im Geschäft auch sehen und natürlich im Café schmecken.“ Und so hält er für seine Kunden ein reichhaltiges Tortenangebot, Mohrenköpfe, Cremeschnitten und zahlreiche kleine süße Verführungen bereit.

Gemütlichkeit mit Musik

Doch das eigentliche Reich des Genusses beginnt hinter einen Flügeltür, durch die die Kunden vom Geschäft in das Kaffeehaus gelangen. Auf den ersten Blick scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Bis zu 60 Gäste finden in den beiden Räumen des Kaffeehauses gemütlich Platz, können an kleinen Tischen die Spezialitäten des Café Hempel genießen, der Musik eines erst kürzlich zu neuem Leben erweckten elektrischen Klaviers lauschen und im warmen Schein restaurierter Messingkronleuchter ihre Zeitung lesen.

Für Konditormeister Ronny Schäfer stand von Anfang an fest, dass neben Kuchen, Torten und anderen Spezialitäten aus eigener Fertigung gerade dem Kaffee eine besondere Bedeutung bei der Zufriedenheit der Kunden zukommt. Das erklärte Motto des jungen Chefs lautet folgerichtig: „Der Kaffee ist gut, der Kuchen ist frisch – da setzt man sich gern im Café Hempel zu Tisch.“

Kaffee war Sorgenkind

Doch gerade der Kaffee bereitete Ronny Schäfer in der Vergangenheit regelmäßig Kopfzerbrechen. „An der Qualität des frisch gebrühten Kaffees gab es nichts auszusetzen, aber die Flexibilität stimmte nicht“, bedauert der Konditormeister. Die vorhandene Maschine, ein WMF Filtromat, musste selbst vor dem Kaffeedurst größerer Gesellschaften nicht kapitulieren. Und auch die ihr zur Seite stehende Bonomat mondo 2 ist in der Lage, recht flott Krug um Krug zu brühen.

„Allerdings sind die Zeiten, als im Café ständig alle Plätze besetzt waren, leider vorbei. Von Reservierungen größerer Gesellschaften einmal abgesehen, kann ich heute kaum planen, wie viel Kaffee ich benötige“, schätzt Ronny Schäfer ein. Die Folge: Beim Einsatz seiner bisherigen „schweren Technik“ blieben oft größere Mengen des schwarzen Gebräus übrig. Außerdem litt die Qualität des Kaffees durch das Stehen.

Die Lösung seiner Probleme hat Ronny Schäfer seit Dezember vergangenen Jahres in Gestalt der WMF-Kaffeemaschine „presto!“ im Haus.

Eine Hausmesse der Bäko Süd-Mitteldeutschland nutzte der Meister, um sich weiter zu informieren und die Maschine ausgiebig auf Kaffeequalität und einfache Handhabung zu testen.

Die „presto!“ erwies sich dabei als erste Wahl. Mit einem täglichen Durchsatz von rund 100 Tassen ist die „presto!“ die ideale Lösung für Bäckereien, Konditoreien, Gastronomie und Hotellerie. Wird diese Leistung nicht ausgeschöpft, ist die Maschine dennoch rentabel, denn ihr Einsatz rechnet sich bereits ab einem Tagesdurchsatz von 30 Tassen. Überschreitet der Kaffeedurst der Kunden die Leistungsparameter der „presto!“, hält WMF mit dem Modell „Easy“, das praktisch die große Schwester der „presto!“ darstellt, eine weitere Lösung bereit.

Sonderwünsche auf Knopfdruck

Abgerundet wird der optisch hervorragende Auftritt der „presto!“ durch dazu passendes Geschirr. Zusammen mit der Kaffeemaschine orderte Ronny Schäfer gleich das neue Meister-Kaffee-Porzellan sowie spezielle Gläser für den Latte Macchiato.

Der bisher schon wegen seiner Größe dominierende WMF Filtromat wird trotz der Konkurrenz durch die „presto!“ noch nicht aus dem Geschäft verbannt, sondern künftig in der zweiten Reihe auf einem vom Ladenbauer maßgeschneiderten Rolltisch stehen.

Verkäuferin Katrin Günther ist von der Vielfalt der im Handumdrehen hergestellten Kaffeespezialitäten begeistert. Ganz gleich, ob die Kunden Kaffee, Espresso, Café Creme, Choc, Chococchino, Cappuccino oder Latte Macchiato wünschen – die „presto!“ lässt sich durch keinen Auftrag in Verlegenheit bringen. Als zusätzlicher Vorteil erweist sich die Möglichkeit, die Stärke des Kaffees auf Knopfdruck dem Geschmack oder der Tagesform der Kunden anzupassen. Je nachdem kann der Kaffee-Einsatz beim Brühen im Vergleich zur programmierten Menge kurzzeitig um 15 Prozent reduziert oder erhöht werden.

Froh ist Katrin Günther außerdem darüber, dass sie die Maschine abends nicht aufwändig reinigen muss. Statt umständliche Spülprozeduren durchführen und beaufsichtigen zu müssen, genügt bei der „presto!“ am Feierabend der Aufruf des Reinigungsprogrammes am übersichtlichen Menü.

Kaffee-Umsatz stabilisiert

Eine Besonderheit seines Betriebes sieht Konditormeister Ronny Schäfer darin, dass es „den Kunden“ streng genommen gar nicht gibt. „Wir haben zum einen unsere langjährigen Stammkunden, die seit Jahren ins Geschäft kommen und Neuerungen eher mit Skepsis begegnen. Andererseits gibt es eine junge Kundschaft, die den aktuellen Kaffeespezialitäten aufgeschlossen begegnet. Wichtig sind für uns auch die Touristen, für die ‚normaler’ Filterkaffee beinahe ein alter Hut ist und die nur zu gern Cappuccino oder Latte Macchiato bestellen.“

„Wir kochen den Kaffee nicht mehr auf Vorrat, sondern bereiten jede Tasse frisch zu. Das führt zu einer deutlich verbesserten Qualität und wird von den Kunden positiv wahrgenommen“, hat Ronny Schäfer festgestellt. „Unser Kaffee-Umsatz hat sich dank der gestiegenen Qualität stabilisiert.“

Und nicht nur das: Viele Kunden fragen inzwischen nach, welcher Kaffee „bei Hempels“ verwendet wird. Aus diesem Grund wird es die Packungen von Meister Kaffee schon bald auf einem gesonderten Kaffeedepot im Geschäft geben. (ad)

Informationen:

Tel.: (040) 6370-9940

www.baeko.de/meisterkaffee


Artikel vom 02.03.2006
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