Verkauf & Marketing
Erfolgreich auf ein regionales Konzept gesetzt
Partner für regionale Kreisläufe: Rackl’s Backstub’n und das Netzwerk „Unser Land“
Nassenhausen (p). Rackl’s Backstub’n blicken auf eine über 100-jährige Familien- und Handwerksgeschichte zurück. Von Beginn an war das Unternehmen in Olching, westlich von München ansässig. Was mit einer Backstube begann, ist heute ein Netz aus über 50 Filialen in München und den umliegenden Landkreisen. Dieses Gebiet deckt sich mit dem Einzugsbereich des Netzwerkes „Unser Land“, das sich aus neun Solidargemeinschaften zusammensetzt. Das Ziel des Netzwerkes ist der Erhalt der Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region.
Ein Ziel, das auch für Xaver Rackl als feste wirtschaftliche Größe im gleichen Gebiet, ein zentrales Anliegen ist. Was also lag näher, als diese Unterstützung mit dem Backen von Brucker Land Brot umzusetzen. Die Partnerschaft begann 1994.
Inzwischen verlassen täglich mehr als 1000 Unser Land Backwaren die Backstube in der Olchinger Johann-G.-Gutenberg-Straße, um dem Verbraucher zusammen mit der Botschaft vom Wert regionaler Lebensmittel im Landkreis Fürstenfeldbruck und in der Landeshauptstadt München angeboten zu werden. „Derzeit backen wir den „Unser Land“-Amperlaib, das „Unser Land“–nur Roggen Brot, das „Unser Land“-Sonnenblumenbrot sowie die „Unser Land“-Semmeln“, berichtet Xaver Rackl.
Dem Unternehmen ist es gelungen, sinnvolle Technologie mit traditioneller Handwerkskunst zu verbinden. Als Beleg dafür können auch die durchweg positiven Bewertungen bei Qualitätsprüfungen gelten, denen sich das Unternehmen regelmäßig freiwillig unterwirft. So erzielten auch 2005 sowohl der „Unser Land“-Amperlaib als auch das „Unser Land“-Sonnenblumenbrot das Prädikat sehr gut. Das Getreide wird nach den strengen Richtlinien erzeugt und verarbeitet. Das bedeutet unter anderem den Anbau ohne chemische Spritzmittel sowie ohne Klärschlammdüngung.
Durch die Herstellung des Regional-Brotes unterstützt Familie Rackl aktiv die regionale Landwirtschaft. Eine Bedingung des Netzwerkes ist die Einhaltung von fairen Preisen für Erzeuger, Verarbeiter, Handel und Verbraucher. So erhalten die Landwirte einen fairen Preis für ihr Getreide und haben dadurch einen wirtschaftlich wesentlich sichereren Stand. Letztlich zahlt auch der Verbraucher einen etwa zehn Prozent höheren Preis für sein Brot. Allerdings weiß er dank der permanenten Kommunikation des Netzwerkes auf verschiedenen Ebenen auch, wofür dieser Mehrpreis steht, nämlich für den Erhalt von Arbeitsplätzen, für den Schutz der Umwelt und der Kulturlandschaft. Sein bewusstes Einkaufsverhalten steuert letztlich die Entwicklung in der Region.
„Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem „Unser Land“-Brot gemacht. Sowohl die Qualität des Mehls als auch die große Akzeptanz bei den Kunden, überzeugen uns“, erklärt Xaver Rackl.
Das Familienunternehmen sieht sich als Teil der Region, die es zu erhalten gilt.
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