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Entscheidend ist der Kaffee-Geschmack


Kaffee ist der Deutschen liebstes Getränk und selbst für die kleinste Bäckerei auf dem Lande gehört es inzwischen dazu, ihren Kunden einen kleinen Imbiss und dazu eine Tasse Kaffee anzubieten. Mitunter wird dann aber leider oft noch ein heißes Gebräu eingeschenkt, das schon längst nicht mehr frisch duftet und schmeckt. Es kommt aus einer Haushalt-Filtermaschine und wird schon stundenlang auf der Wärmeplatte vorrätig gehalten. Mit diesem Angebot lassen sich natürlich keine Kunden locken. Wenn Kaffee serviert wird, muss er frisch gebrüht sein und möglichst noch besser schmecken als zu Hause. Sonst nehmen die Kunden lieber ihr Stück Kuchen mit nach Hause, um sich ihren Kaffee dazu selbst zu kochen, und das einträgliche Zusatzgeschäft geht dem Bäcker verloren. Wenn es hingegen schon verführerisch nach frisch gemahlenen Kaffeebohnen duftet, wenn auch Espresso, Milchkaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato zum Angebot gehören, wird der Kaufreiz erhöht.

So hält es auch die Bäckerei Wolter in Kallinchen, einem 500-Seelen-Ortsteil von Zossen südlich von Berlin. Handwerker und andere Werktätige aus der Umgebung kommen allmorgendlich auf ein schnelles Frühstück vorbei, bei dem die Tasse Kaffee nicht fehlen darf. Im Sommer zieht es die Berliner zur Naherholung her, in die an Seen reiche Gegend, viele haben hier ihre geliebte „Datsche“, außerdem gibt es einen Zeltplatz. So mancher Saisongast kehrt auf ein Stück Kuchen mit einem guten Kaffee auch gern bei der Bäckerei Wolter ein. Im Sommer steigt der Umsatz des kleinen Betriebes auf das Dreifache des sonst üblichen. Hier bekommt der Berliner noch Sauerteig-Brot und Kuchen, der nach alten Rezepten gebacken wird, mit selbst gekochter Vanillecreme und frischem Obst.

Einfache Bedienung

Seit vier, fünf Jahren schon werden die Kunden im Stammgeschäft mit Kaffee aus dem Kaffee- und Espresso-Vollautomaten verwöhnt, einem Jura X 7, der über die Bäko geliefert wurde. Der X 7 ist die kleinste Profi-Vollautomat-Version des Schweizer Herstellers Jura und gedacht für kleine Bäckerei- und Konditorei-Cafés mit einem Bedarf von bis zu 100 Tassen am Tag. Für die Meisterfrau Erika Wolter war es wichtig, dass sie mit dem Kaffeeautomaten zwei verschiedene Kaffeesorten zubereiten kann – den klassischen Filterkaffee und die französischen und mediterranen Kaffeespezialitäten mit Espresso. Jedes braucht seine spezielle Kaffeebohnensorte, und der Jura X 7 hat dafür zwei große Vorratsbehälter und zwei Mahlwerke, denn für jede Tasse werden die Bohnen frisch gemahlen.

Die Jura-Automaten verfügen über zwei weitere Merkmale, die längst nicht jeder Kaffeeautomat vorweisen kann, die aber für Qualität und Handling entscheidend sind: das Pre-Brew-Aroma-System, bei dem vor dem eigentlichen Brühen das Kaffeemehl mit wenig Wasser benetzt wird um noch mehr Geschmack herauszuholen, und den sogenannten Auto-Cappuccino für Milchschaum. Dabei kommen auf einen Tastendruck Kaffee und Milchschaum aus einer Düse, so dass der Bediener die Tasse nicht noch unter eine separate Milchschaum-Düse stellen und nochmals ein Knöpfchen drücken muss. Der Jura X 7 ist so einfach zu bedienen, dass er auch als SB-Automat geeignet ist. Muss es einmal besonders schnell gehen, können mit dem doppelten Auslauf auch zwei Tassen zugleich gebrüht werden. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind auch die zwei separaten Heizsysteme, die eine ständige Dampfbereitschaft des Automaten zum Milchaufschäumen sicherstellen.

Reinigung auf Tastendruck

Unbedingte Sauberkeit im Umgang mit dem Vollautomaten ist nicht nur für den guten Geschmack eine wichtige Voraussetzung, sondern wegen der Durchleitung von Milch auch ein hygienisches Erfordernis. Der Jura X 7 unterstützt den Bediener in dieser Hinsicht bestmöglich. Rund zehn Minuten nach jeder Entnahme von Milchschaum tritt automatisch die Cappuccino-Spülung in Kraft. Ist die Maschinenreinigung, das Entkalken der Maschine, die Leerung des Satzbehälters oder der Tropfschale erforderlich, zeigt das die Maschine im Display an.

In der Bäckerei Wolter wird der Kaffeeautomat jeden Abend gründlich gereinigt. Der Aufwand dafür ist gering: Spezieller Desinfektions-Reiniger, der auch von der Bäko geliefert wird, wird in die Maschine gegeben und das Spülprogramm eingeschaltet. Nach mehreren Spül- und Klarspülgängen ist der Automat wieder sauber und einsatzbereit für den kommenden Morgen. Wolters betreiben den Kaffeeautomaten mit einem 5-l-Wassertank, optional bietet der Hersteller auch einen Festwasseranschluss an. Demnächst will die Meisterfrau das Gerät noch mit einer Filterpatrone komplettieren, da das Wasser in der Region relativ hart ist und die Maschine häufig entkalkt werden muss. Einen Ausfall gab es bei dem Kaffeeautomaten in der Bäckerei laut Frau Wolter noch nicht, jedenfalls sei „nie etwas passiert, wo wir nicht selber weiter wussten“. Nur einmal musste sich Frau Wolter mit einer Frage telefonisch an den Service wenden. Den Service für die Jura-Automaten sichert ebenfalls die Bäko. Für die warme Jahreszeit hat Frau Wolter noch eine Kühlbox für die Milch passend zum Kaffeeautomaten geordert, in den der Tetrapack für einen Liter genau passt. Einige Kaffeetassen und Gläser werden oben, auf dem Automaten, vorgewärmt, schließlich schmeckt Kaffee heiß am besten. Verschließbare Pappbecher für den „Coffee to go“ stehen auch bereit.

Im Herbst letzten Jahres eröffneten Wolters ihre erste Filiale im rund zehn Kilometer entfernten Ragow. Zunächst, so erzählt Erika Wolter, habe sie eine einfache Haushalt-Kaffeemaschine für die neue Filiale angeschafft, weil sie nicht so viel Geld in einen Profi-Kaffeeautomaten investieren wollte und der Bedarf voraussichtlich nicht so groß werden würde. „Aber der Kaffee hat einfach nicht geschmeckt, so haben wir uns doch noch für einen Kaffeeautomaten entschieden, und zwar wieder für einen Jura X 7.“ Ausschlaggebend für die Wahl sei der gute Kaffeegeschmack gewesen. Bei der Kaffee-Auswahl greift sie auch zu hochwertigen Sorten, die eine kommt von Meisterkaffee, die zweite wird von Jura selbst empfohlen. Die Lieferung erfolgt ebenfalls über die Bäko.

Anbieter Seite 16. (pöt)


Artikel vom 14.06.2007
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