Ernährungs- & Warenkunde
Die grauen Zellen fit essen
Wichtig sind Fette, Glucose und Aminosäuren
Berlin (ppl). Die Weisheit kann der Mensch zwar nach wie vor nicht mit Löffeln essen. Aber er kann seine grauen Zellen durch eine gesunde Ernährung fit halten. Wie die Informationszentrale Verpackung und Umwelt berichtet, belegen zahlreiche Studien einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Ernährung und den biochemischen Vorgängen im Gehirn.
Das Gehirn ist ein Hochleistungsorgan. Es arbeitet Tag und Nacht. Deshalb muss es ausreichend versorgt werden. Während es nur zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht, beansprucht es 20 Prozent des gesamten Sauerstoff- und Energiebedarfs. Auch Fette benötigt das Gehirn. Allerdings nur die guten ungesättigten, langkettigen Fettsäuren, die in Fischen, Nüssen oder Oliven- und Rapsöl stecken.
Darüber hinaus braucht das Gehirn Energie in Form von Glucose, also Zucker. Die Zufuhr hat Einfluss darauf, wie schnell das Gehirn Informationen verarbeiten kann. Sie steuert ferner die Aufmerksamkeit, die Konzentration und das Gedächtnis.
Damit das Gehirn eine konstant gute Leistung bringen kann, sollte der Blutzuckerspiegel nicht allzu stark schwanken. Dazu muss der Mensch keineswegs ständig Kohlenhydrate zu sich nehmen, sondern nur auf darauf achten, dass es solche sind, aus denen die Glucose langsam ins Blut übergeht.
Solche komplexen Kohlenhydrate sind in Vollkornbrot, Reis, Hülsenfrüchten sowie Obst und Gemüse enthalten. Diese Nahrungsmittel versorgen das Gehirn außerdem mit Vitaminen und Mineralstoffen.
Unerlässlich für eine gut funktionierende Zentrale sind die Aminosäuren, Proteinbausteine, wie sie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte liefern.
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