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Backen im Laden vermittelt „Frische“ und „Handwerk“: Die Ofenhersteller bieten dazu für jeden Standort das passende Produkt
Von Markus Nitz

WP Ladenbacköfen: Durch die modulare Bauweise kann sich der Bäcker seinen Ladenbackofen so zusammenstellen, wie er ihn benötigt. In den untergebauten Gärräumen kommt die neue Ultraschallbeschwadung zum Einsatz.
Ob nun normale Brötchen, Baguette, Roggen- oder Körnerbrötchen, Croissants oder Laugengebäcke frisch im Laden gebacken werden sollen, mit diesen Produkten kann eine Bäckerei beim Kunden die Unternehmenswahrnehmung verbessern. Es ist unerlässlich auf Top-Qualität zu achten. Um diese zu erreichen und beizubehalten gibt es diverse Dinge, die zu beachten sind. Im Bereich der Teigbereitung und -verarbeitung setzen sich Verfahrensweisen durch, die Zeit in Anspruch nehmen. Diese Verfahren sichern bei korrekter Anwendung ein aromareiches Brötchen mit den gepäcktypischen Eigenschaften. Obwohl es einige Kollegen gibt, die auf das Backen im Laden verzichten und damit im Moment auch sehr gut fahren, ist ein Ladenbackofen eine Investition, die ein Konzept der Frische näher an den Kunden bringt. Alleine durch den Geruch, den frische Backwaren verströmen, werden Kunden angesprochen und angeregt zu kaufen. Wenn dazu noch im Laden selber Produkte hergestellt oder verfeinert/veredelt werden, lässt sich auch gut das handwerkliche Image transportieren. Trotz aller Bemühungen, den Kunden an der Frische teilhaben zu lassen, sollte der Unternehmer nicht vergessen, wer seine Kunden sind und in welchem Umfeld die Verkaufsstelle liegt.
Basisparameter
Oftmals hängen diese Parameter zusammen. Der Bäcker, der in einem ländlichen Umfeld zuhause ist, muss anders agieren als ein Bäcker mit Lauflage in der Innenstadt. In einem Stammkundengeschäft in Wohnlage kann man sich mit der Herstellung frischer Backwaren auf die Zeiten beschränken, in denen die Kunden so etwas auch abfragen. Morgens und mittags frische Brötchen und abends evtl. ein oder zwei Brotsorten frisch aus dem Ofen, sorgen hier für das notwendige Angebot.
In einer Lauflage in der Innenstadt sollte ständig etwas passieren. Neben Brötchen, Laugengebäcken und Croissant sollten hier auch warme Snacks wie Pizzen, gefüllte Teigtaschen oder ähnliches aus dem Ofen kommen. Sollte ein Mittagstisch angeboten werden, lassen sich Aufläufe ebenfalls schnell im Ofen fertigstellen oder regenerieren und tragen so zum Frischeaspekt des Unternehmens bei.
Doch gibt es auch Standorte, die aufgrund ihrer Situation eine differenziertere Betrachtung erfordern. Ein Laden, der beispielsweise in Schulnähe liegt und dadurch zu einigen Zeiten ein deutlich erhöhtes Kundenaufkommen hat, muss sich genau auf diese Zeiten vorbereiten und Produkte, die vom Kunden angefragt werden, in kurzer Zeit in großer Menge bereitstellen können. Hier ist es sinnvoll, Produkte so vorzubereiten, dass nur eine kurze Aufwärmphase für warme Snacks notwendig ist.
Bei einem starken Geschäft mit belegten Produkten ist darauf zu achten, dass die Backwaren vor dem Belegen noch abkühlen müssen. Hier ist eine entsprechende Vorproduktion unerlässlich. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass die Backwaren trotz Vorproduktion nicht zu alt werden.
Energie und Dampf
Wie bei jedem anderen Ofen auch, sollte bei einem Ladenofen der notwendige Energieeinsatz beachtet werden. Der Anschlusswert liefert einen Überblick über die Leistung des Geräts. Doch gerade beim Ladenbacken sind die Laufzeiten der Öfen von Interesse, da sie häufig nicht durchgehend laufen. Sicherlich gibt es die Möglichkeit, einen Ofen zwischenzeitlich auszuschalten, dies nimmt jedoch die Flexibilität aus dem Ladenbacken. Unterschiedliche Systeme haben auch unterschiedliche Energieverbräuche. Ein Etagenofen braucht beispielsweise länger zum Aufheizen als ein Stikkenofen, speichert die vorhandene Wärme allerdings länger. Zudem lassen sich bei Etagenöfen im Regelfall einzelne Herde an- oder abschalten. Ein weiteres Merkmal der Unterscheidung ist hier selbstverständlich das unterschiedliche Backergebnis.
Ebenfalls zu beachten ist die Art und Weise, in der mit dem entstehenden Dampf und der Abwärme umgegangen wird. Auf eine Abzugshaube sollte nicht verzichtet werden. Sie verhindert, dass der Dampf aus dem geöffneten Ofen unkontrolliert in den Laden gelangt.
Zwar bringt der Dampf auch den Geruch frischer Backwaren mit sich, jedoch können, vor allem im Winter, die Dampfschwaden die Scheiben beschlagen und Feuchtigkeit in den Verkaufsraum bringen. Eine Möglichkeit, den Schwaden hinaus zu bekommen, ist ein Kamin. Eine Lösung, wo dies nicht möglich ist, stellt ein Kondensator dar. In einem solchen wird der Wasserdampf abgekühlt, wodurch das Wasser abläuft. Einige Hersteller bieten mittlerweile auch für die Ladenbacköfen Wärmerückgewinnungssysteme an.
Unterschiedliche Systeme
Debag hat die Produktreihe der Dila Backöfen überarbeitet. Das neue, runde Design wirkt im Vergleich zum alten Design freundlicher und eleganter. Eine Nostalgievariante ist ebenfalls erhältlich, um in rustikalen Läden besser ins Ambiente zu passen. Zu den weiteren Neuerungen der Reihe gehört das Reinigungssystem Easy Clean2. Dieses vollautomatische Reinigungssystem verbraucht lediglich 8 bis 10 Liter Wasser während des gerade einmal 25 Minuten dauernden Reinigungsprogramms. Der Einsatz der veredelten und reinigungsfreundlichen Quick-Clean-Oberfläche sichert eine schnelle Reinigung und reduziert das Anhaften von Backrückständen. Das von Debag zu diesem System angebotene Reinigungsmittel ist biologisch abbaubar.
Durch die Synchronisierung der Ofeneinheiten lassen sich Energiekosten mittels eines integrierten Energie-Managements maßgeblich reduzieren. Backprogramme können direkt überspielt werden und die einzelnen Ofeneinheiten stimmen sich in ihrem Backverhalten zur Erzielung bester Backqualitäten aufeinander ab. Auch das traditionelle Monsun-Verfahren hat der Hersteller in den Laden gebracht. Die Backatmosphäre des original Monsun-Systems garantiert äußerst geringe Strömungsgeschwindigkeiten der Backluft und trocknet deshalb die Backwaren nicht aus. Das Ergebnis sind saftige Brötchen mit lang anhaltender Frische. Dank massiver Schwadenwanne, separater Beheizung und Einspritzrohr bringt die Beschwadungsanlage satten Schwaden wie bei den Backstubenöfen. Die speziell beschichtete Tür sorgt für eine geringe Abstrahlung und hält die Wärme im Ofen.
Moderne Steuerung
Eloma hat sich einen Namen mit Kombidämpfern gemacht, stellt jedoch auch ein Sortiment von Backöfen her. Die Geräte der Backmaster-Reihe sind mit drei, fünf oder acht Einschüben erhältlich. Der Dual-Schwaden-Generator erzeugt bei den großen Backmastern eine gute Beschwadung durch Mikrozerstäubung. Eine doppelte Einspritzung auf einen Rotationszerstäuber garantiert Schwadensättigung in der gesamten Backkammer. Das preisgekrönte Eloma Multi-Öko-System ist in den großen Backmastern serienmäßig. Dieses Wärmerückgewinnungssystem nutzt die Abwärme bzw. die Restwärme und spart so Energie.
Dank des getakteten Rechts-Linkslaufs des Lüfterrads erzielen die Eloma Öfen ein gleichmäßiges Backergebnis. Zur leichten Reinigung der Innenscheiben kann die Sichttüre mit Zweischeiben-Verglasung aufgeklappt werden. Der Backmaster schaltet sich nach Programmende automatisch ab und die Tür öffnet selbstständig. So werden die programmierten Backzeiten eingehalten und ungewolltes Nachbacken wird verhindert. Ein vollautomatisches Reinigungssystem ist optional erhältlich. Um eine Rückverfolgbarkeit zu sichern, speichert die Steuerung alle Backvorgänge und Betriebsdaten. Somit ist eine lückenlose Kontrolle über sämtliche Backabläufe gewährleistet. Der Nutzer kann die Daten auf dem Bildschirm der Steuerung einsehen, auf einem Computer archivieren oder ausdrucken. Bei der Steuerung T hat der Anwender die Wahl zwischen vollautomatischer oder manueller Bedienung. Mittels verschiedener Piktogramme werden Programme schnell und direkt angewählt. Maximal können 300 Programme mit bis zu 20 Schritten gespeichert werden. Die Funktion Kombibacken ermöglicht es dem Bäcker, verschiedene Backwaren mit gleichem Backraumklima, aber unterschiedlicher Backzeit, gleichzeitig zu backen – das spart Zeit und Energie.
Von Einsteiger bis Premium
Den Wachtel Mini-Thermic S 5 bezeichnet der Hersteller als Einstiegsofen. Mit Heißluft deckt er den kleinen Bedarf von Backwaren und Snacks aller Art kostengünstig und qualitativ ansprechend ab. Fünf Bleche gewährleisten den bedarfsgerechten Backablauf. Wie auch die großen Comet Backöfen in der Produktion arbeitet der Ladenbackofen Mini Comet mit Heißluft und drehendem Stikken. Geringe Luftgeschwindigkeit und die spezielle Luftführung sorgen dafür, dass eine gleichmäßige Qualität gebacken wird. Dazu trägt nicht zuletzt auch der separate Dampferzeuger mit genügend Schwaden bei. Für das Ladenbacken im Premium-Bereich bietet Wachtel die Etagenbacköfen der Piccolo Reihe an. Die Anzahl der Herde kann individuell auf den Bedarf abgestimmt werden. Einzelherdsteuerung, getrennt regelbare Ober- und Unterhitze, separate Schwadenerzeugung pro Herd und Backen direkt auf der Herdplatte sind nur einige Vorteile des Piccolo-Ladenback-Programms.
Energiekosten sind in jedem Backbetrieb ein großes Thema. Einige Steuerungen von Wachtel sind selbstoptimierend. Sie erkennen über die Betriebsdatenerfassung automatisch, wann welche Backfläche backbereit sein muss. Die Steuerung geht davon aus, dass zu unterschiedlichen Zeiten und Tagen die Kapazitäten der Backfläche unterschiedlich genutzt werden. In der Produktion wird z. B. samstags die Herdfläche stärker genutzt als an Wochentagen. Noch ausgeprägter sind beim Backen im Laden die unterschiedlichen Anforderungen an mehr oder weniger Backfläche. Gegen Abend muss mehr gebacken werden als am frühen Nachmittag, oder morgens weniger als mittags. Die Steuerung speichert den Backflächenbedarf wöchentlich neu nach der Historie der vergangenen Woche und schaltet automatisch Herdflächen ab oder zu. Wenn Backfläche entsprechend der Betriebszeiten benötigt wird, steht der Ofen etwa 10 Minuten vorher wieder in „Backbereitschaft“.
Eine weitere Entwicklung aus dem Haus Wachtel, die hilft, Energie zu sparen, ist STIR. Durch besonders angepasste Strahlung können die Backzeiten deutlich reduziert werden.
Komfortabler Klassiker
Wiesheu stellt den neuen Dibas Heißluftbackofen vor. Die Tür, die im Gehäuse verschwindet, ist nun vor ungewolltem Öffnen geschützt, wodurch auch ein Aufstellen im Kundebereich möglich ist. Erhältlich ist auch ein Beschickungssystem, mit dem nur die Bleche und keine Gehänge in den Ladenbackofen gefahren werden. Der Dibas Heißluftbackofen kann mit dem Etagenbackofen Ebo als Vario-Anlage kombiniert werden. Die Exclusive Steuerung überzeugt durch Bedienkomfort und großem Funktionsumfang ( z. B. 200 Programme). Die Bedienung ist dank des modernen Touchscreens und der klar strukturierten Menüführung einfach. Die Piktogramme laden das gewünschte Programm und dies muss nur noch gestartet werden. Auch bequem in der Handhabung ist die Comfort Steuerung, die sich ganz leicht mit einem Finger steuern lässt. Die 32 möglichen Programme, der Autostart und die Nachback-Funktion erleichtern die täglichen Arbeitsabläufe. Wer es pur mag, entscheidet sich für die Classic Steuerung, mit allen wichtigen Funktionen für effektives Backen.
Heizkörper aus Edelstahl
Alle Ladenbacköfen von Welker werden mit neuester Digital- oder Computersteuerungstechnik oder optional in Nostalgie-Ausführung geliefert, passend zum Shop. Im Ladenbereich werden primär Elektroöfen eingesetzt. Welker hat hier technische Möglichkeiten berücksichtigt, die Energie einsparen. Moderne Isolationstechnik, verbunden mit Energiespeicherplatten und Edelstahl-Heizkörper mit Infrarotheizwirkung sowie Diffusorbleche, zeichnen Welker-Ladenbacköfen aus. Ebenfalls sind die Anschlusswerte sehr gering. Welker Ladenbacköfen bieten wie die großen Produktionsöfen vielfache Einsatzmöglichkeiten, ob Brot, Brötchen, Kuchen, Pizzas, Snacks oder gar Aufläufe. Sie werden in den Größen 60 x 80, 60 x 120, 120 x 80 oder 120 x 120cm mit verschiedenen Herdhöhen hergestellt.
Gären und Backen
Den Etagen-Ladenbackofen Matador Store von WP gibt es in verschiedenen Größen mit bis zu fünf Herden, die, wie beim Produktionsbackofen Matador, komplett mit Spezial-Steinbackplatten ausgelegt sind. Dies ist ideal für freigeschobene Produkte wie z.B. Steinofenbrot. Jeder Herd hat seine eigene Steuerung, sodass unterschiedliche Backwaren gleichzeitig gebacken werden können. Um den Backprozess individuell an das jeweilige Backgut anpassen zu können, lässt sich die Unter- und Oberhitze jedes Herdfaches separat einstellen.
Durch die modulare Bauweise der WP Ladenbacköfen kann sich der Bäcker seinen Ladenbackofen so zusammenstellen, wie er ihn benötigt. Zum Beispiel als Kombination aus Etagen- und Umluftofen, mit Zwischenablage oder Untergestell, mit Gärunterbrecher oder Gärraum. Der Hochleistungsschwadenapparat der WP-Ladenbacköfen erzeugt heißen Dampf, der im Backraum optimal verteilt wird und dort keine Wärme entzieht. Im Gärraum der WP-Ladenbacköfen kommt die neue Ultraschallbeschwadung zum Einsatz. Bei diesem Verfahren wird „kalter Dampf“ für die Beschwadung des Gärraums erzeugt, was die Produktqualität sowie die Energiebilanz verbessert. Der Dampf ist feiner, die Feuchtigkeitsdosierung präziser, das Gärklima besser. Die Teigstücke bleiben fleckenfrei. Der Energieaufwand beim Gären reduziert sich um 60Prozent, da nur noch eine kleine Heizung benötigt wird. Auch die Betauung im Gärraum sinkt deutlich (kein überschlagenes Klima) und führt zu mehr Sauberkeit.
Für Snacks, die Bäcker ihren Kunden für den Außer-Haus-Verzehr anbieten gibt es den Matador Store extra mit erhöhtem Temperaturbereich für das Abbacken von Pizzen und anderen Trendsnacks. WP bietet den Matador Store auch als Durchschieb-Version an, die vorne und hinten identische Herdklappen besitzt. Mitarbeiter behindern sich so nicht mehr während des Beschickens hinter der Ladentheke, da die Beschickung rückseitig erfolgen kann. Von vorne lassen sich so kundenwirksam aromafrische Backwaren entnehmen.Schwarz und exklusiv
Die Black Edition aus dem Haus Friedrich vereint die exklusive Optik einer rustikalen Front mit hoher Wirtschaftlichkeit, wie Friedrich seine Öfen der ES 125 Reihe beschreibt. Das Gehäuse ist schwarz eloxiert, um die rustikale Optik zu erschaffen. Die Öfen der ES 125 Reihe sind durch die bewährte Piktogramm-Steuerung einfach zu steuern. Jeder Herd lässt sich einzeln ansteuern.
Etagen, die nicht mehr genutzt werden, schalten sich nach Beendigung des Backprogramms ab. Die in den Öfen verbauten Keramikflachheizkörper speichern die eingebrachte Energie und geben sie gleichmäßig als weiche Hitze wieder ab. Die Auslastungsüberwachung gibt dem Nutzer die Möglichkeit, an jeder Etage einzusehen, ob effizient gearbeitet wird und wie hoch die prozentuale Auslastung der Etage ist. Auch der Wasserverbrauch zur Dampferzeugung wird gering gehalten. Hierbei hilft die Kaskadenbeschwadung.
Doppeltes Frontbaking
Häussler bietet eine interessante Kombination für Bäcker an, die im Frontbaking etwas Neues bieten wollen: Der Elektro-Steinbackofen Labomat 9000 kombiniert mit dem pelletsbeheizten Holzbackofen Habomat 20. Der elektrisch beheizte Steinbackofen Labomat eignet sich für Kleingebäck, während der automatisierte Holzbackofen Habomat vom Original Holzofenbrot bis zum Flammkuchen alles backt, was das Kundenherz begehrt. Brot und Kleingebäcke können so im optimalen Zusammenspiel produziert werden. Der Vorteil: Alle darin gebackenen Waren können als Stein- und Holzofen-Spezialitäten verkauft werden.
Wie bei allen Häussler-Öfen sind auch bei dieser Kombination die Backkammern innen vollständig mit Schamottesteinen ausgekleidet. Das Backgut wird bei hoher Anfangshitze eingeschossen und mit schonender Speicherwärme gebacken. Der Effekt: Optimales Durchbacken, sowie die Versiegelung der Feuchtigkeit und der Geschmackstoffe im Backgut. Die Schamottesteine sorgen für eine gleichmäßige Bräunung, eine krosse Kruste, und sind ein Garant für höchste Qualität der Backerzeugnisse. Es bildet sich kaum Schwitzwasser, denn die Vollschamottierung nimmt Feuchtigkeit optimal auf und gibt sie während des Backens wieder an das Backgut ab.
Kombinationsmöglichkeiten
Hein hat mit dem Umluftofen Bakelux, dem Etagenofen Condilux und der daraus möglichen Kombination Bake-Lux-Combi für jede Anwendungsmöglichkeit eine Lösung. Alle Öfen sind in Edelstahl gebaut.
Die platzsparende Bauform und die geringen Anschlusswerte, bezogen auf die Blechanzahl, eine leistungsfähige Schwadenanlage sind nur einige der Pluspunkte der Bake-Lux Reihe. Die Schwadenanlage ist so dimensioniert, dass auch Tiefkühlteiglinge beim Aufbacken ausreichend Schwaden bekommen. Bake-Lux Öfen sind in Kapazitäten von 4 bis 16 Blechen lieferbar.
Wer direkt auf der Herdplatte backen möchte, ist mit einem Condilux gut bedient. Es stehen Herdflächen von 60x40cm, 60x80cm und 120x80cm zur Verfügung. Für beide Öfen ist eine Piktogramm-Steuerung erhältlich.
Stahl oder Stein

Bei den Manz-Öfen können die Türen wahlweise oben oder unten angeschlagen werden. Neu ist jetzt die Wahl der Herdplatte: Ab sofort kann der Boden wie bisher aus Spezialedelstahl hergestellt oder eine Steinplatte eingebaut werden.
Neu im Manz-Programm ist die Serie 120 für vier Backbleche à 40 x 40 cm oder zwei Backbleche à 80 x 60 cm und mit einem kompakten Außenmaß von 158 x 108 cm (B x T). Die Höhe der Öfen ist abhängig von der Höhe und Anzahl der einzelnen Backetagen. Während die Höhe der Backkammer ebenfalls vom Bäcker selbst gewählt werden kann – es stehen 18 und 25 cm Innenhöhe zur Wahl – gibt es jede Modellreihe von Manz mit bis zu sechs Backetagen und bis zur kompletten Backstation mit Gärschrank und Ablufthaube. Für Betriebe, die ein Höchstmaß an Flexibilität in punkto Platz benötigen, gibt es die Manz-Backöfen sowie auch die Backstationen auch mit einem fahrbaren Untergestell. Damit dem nichts im Wege steht, bietet Manz einen Wunsch-Türanschlag an, d. h., bei den Schwenktüren der Modellreihen 60, 50, 40 und 30 kann der Türanschlag wahlweise rechts oder links öffnend, bei den Klapptüren der Modellreihen 120, 80 und 60/W wahlweise nach oben oder unten öffnend vorgesehen werden.
Verschiedene Lösungen
Miwe bietet für verschiedene Problemstellungen unterschiedliche Lösungen an. Das Fresh-Food-System Miwe cube bietet drei variabel kombinierbare Ofentypen. So können gleichzeitig im Miwe cube:fire eine Quiche, im cube:air Brötchen und im cube:stone Steinbackbrote gebacken werden. Ideal für eine große Sortimentstiefe hochwertiger Backwaren. Verschiedene Größen für jeden Kapazitätsbedarf zeichnen den Stikkenofen econo aus. Ideal zum Backen von Unterbruchware und zum Abbacken von Feingebäck wie Plunder und Croissants.
Auch der Klassiker Miwe aero eignet sich für den Einsatz in Filialen und das nicht nur wegen der Ergebnisse beim Abbacken von Teiglingen. Sondern auch wegen des vollautomatischen Reinigungssystems Cleaning control, das komplett überarbeitet wurde und nun sämtliche Ansprüche hinsichtlich Reinigungsergebnis, einfachem Handling, geringer Betriebskosten und schonendem Umgang mit natürlichen Ressourcen erfüllt.
Nostalgie-Flair
Miwe gusto – der Unabhängige – ist ohne Wasseranschluss schnell und effektiv einsetzbar und bietet gute Backergebnisse teilgebackener Ware und Snacks. Die Kunden wollen natürliche, ursprüngliche Backwaren erleben und mit eigenen Augen sehen, wie bei ihrem Bäcker Backwaren und Snacks handwerklich hergestellt und frisch veredelt werden. Diesem Trend zu Handwerklichkeit und Nostalgie entsprechend bietet der Hersteller nach und nach seine Backstationen auch in schwarzer Optik an.
Wer in seinem Filialkonzept noch einen Schritt weiter gehen möchte, für den ist der Wenz 1919 – der Nostalgische – genau die richtige Wahl. Er verbindet eine gusseiserne Front mit modernster Backofentechnik, da sich hinter der rustikalen Fassade das Multitalent Miwe condo befindet. Beste Backergebnisse mit gutem Glanz, intensivem Ausbund und exzellenter Kruste sind selbstverständlich. Der Miwe econo ist nun auch als echter 2-Kreiser zu haben; die Steuerungen sind gemeinsam in einem Kopfteil untergebracht, so dass der Backofen bei geringerer Gesamthöhe mehr Flexibilität und Kapazität bietet. Der Miwe condo als vielseitig nutzbarer, kleiner Etagenbackofen mit großer Leistung ist künftig auch in Schwarz und mit Längseinschub lieferbar. Neu ist auch der Gärvollautomat-Unterschrank Miwe GVAU, der zusätzliche Flexibilität ins Backen bringt: Tagsüber lässt er sich als Gärschrank nutzen, nachts wird einfach gefrostete Ware eingebracht; der Bediener gibt lediglich den Endzeitpunkt vor, die Steuerung errechnet automatisch die notwendige Startzeit für den Auftau- und Gärprozess, so dass früh am Morgen sofort abgebacken werden kann und zusätzlicher Platzbedarf für ein weiteres Kältegerät geschaffen wird.
Ringrohr im Laden
Scheurer präsentiert mit dem Mini-Star einen Ringrohr-Ofen für die Filiale, mit einer Backfläche von 3,8 bis 8,6m². Denn er ist ab sofort mit sechs einzeln ansteuerbaren Backkammern erhältlich. Eine unkomplizierte Handhabung und vielseitige Anwendung zeichnen diesen Ofen aus. Egal, ob Kuchen, Steinofenbrot oder Brötchen, nahezu alle Backwaren können bei einer Temperatur gleichzeitig gebacken werden und das mit bestem Ergebnis. Der Ofen wird mit einer Zeitschaltuhr automatisch gestartet, damit zu Arbeitsbeginn die gewünschte Temperatur erreicht ist. Optional ist eine Computersteuerung erhältlich. Den Mini-Star gibt es auch als Mini-Star-Stein. In diesem Fall erhalten Sie den Ofen nicht nur mit Naturstein-Herdplatten, sondern die komplette Backkammer ist mit Schamott ausgegossen. Der Mini-Star kann mit Öl, Gas oder Strom betrieben werden. Die integrierte Dunstabzugshaube sorgt dafür, dass kein Dampf in den Laden zieht.
Heuft ist bekannt als Hersteller hochwertiger Produktionsöfen, die mit Thermoöl beheizt werden. Die Anlagen des Herstellers backen gleichmäßig und liefern durch die Art der Befeuerung eine weiche Hitze. Im Elektro-Ladenbackofen Nonplusultra musste Heuft zwar auf die bewährte Thermoöl-Technologie verzichten, jedoch konnten die im Produktionsbereich gesammelten Erfahrungen in diesen einfließen. So wird der Nonplusultra ein Backergebnis im Laden liefern, dass der Bäcker aus der Produktion gewohnt ist.
Drehende Bleche
Der S-200 von Sveba Dahlen ist ein Stikkenofen mit drehendem Blechhalter für den Laden. Die effiziente Luftführung schiebt die erwärmte Luft zwischen die Bleche und ermöglicht deshalb ein Backergebnis fast wie bei einem Etagenbackofen. Eine schnellere Austrocknung des Gebäcks wird durch diesen Ofen vermieden. Der Vorteil ist der trotz der Kapazität von sechs Blechen geringe Platzbedarf und der Schaueffekt durch den drehenden Stikken. Die Front des Ofens ist ganz verglast und wird somit zu einem Blickfang im Laden.
Der Ofen kann auf Wunsch auch als Variostation (Ofen ist stapelbar) oder mit Gärschrank geliefert werden. Der S-200 ist der kleinste Ofen auf dem Markt mit der von Sveba Dahlen patentierten IBS-Technologie, die einen gleichmäßigen Backprozess mit entsprechenden Ergebnis gewährleistet. Die eingebauten Energiesparprogramme lassen den Ofen nach einer bestimmten Zeit auf eine voreingestellte Temperatur fallen oder stellen nach dem Ende eines Backprogramms eine Temperatur ein.
Bei den Classik-Etagenöfen hat der schwedische Hersteller die Wärmetechnik verbessert, wodurch die Gebäckqualität steigt. Durch die separat schaltbare Ober-, Unter- und Vorderhitze wird in den Öfen sehr gleichmäßig gebacken. Isolierung der Öfen, der Leistungsbegrenzer und ein Energiesparmodus sorgen für ein Einsparung von Energie. Das E-Panel ist die Steuerung der Sveba-Dahlen Öfen. Durch Piktogramme wird die Bedienung deutlich vereinfacht, was es auch für ungelerntes Personal möglich macht, mit dem Ofen zu arbeiten. Im Programm-Modus können bis zu 99 unterschiedliche Abläufe gespeichert werden.
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