Ernährungs- & Warenkunde
Defizit ausgleichen
Magnesium hilft gegen Wadenkrämpfe
Aachen (p). Die beste Art sich vor (nächtlichen) Wadenkrämpfen zu schützen, ist eine magnesiumreiche Ernährungsweise, so Diplom Oecotrophologin Sabine Opalecky von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Wer sich magnesiumreich ernähren möchte, kann im Kalorien-Nährwert-Lexikon leicht erfahren, dass Sojabohnen, Haferflocken und Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen besonders gute Magnesiumquellen sind. Magnesium ist ein Mineralstoff, der im Körper zahlreiche Aufgaben innerhalb des Stoffwechsels erfüllt und der insbesondere an den Abläufen der Muskelkontraktion beteiligt ist. Liegt nicht genügend Magnesium im Muskel vor, kann es, besonders häufig in den Waden, zu Muskelkrämpfen kommen.
Maßgeblich beeinflusst das Ernährungsverhalten den Magnesiumhaushalt. So können einseitige Diätformen und chronischer Alkoholmissbrauch zu einem Magnesiumdefizit beitragen.
Im Kalorien-Nährwert-Lexikon aus der Schlüterschen Verlagsgesellschaft sind die Magnesiumgehalte von mehr als 3.000 Lebensmitteln übersichtlich dargestellt.
Das Lexikon ist in der 2. Auflage erschienen und unter der ISBN 3-89993-509-8 für 12,90 Euro in jeder Buchhandlung erhältlich.
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