Aus- & Weiterbildung
Betriebspraktika zu wenig
Schüler besser auf das Berufsleben vorbereiten
Potsdam (rgb). Wie kann man Schüler mit kreativen Ideen auf das Berufsleben vorbereiten? Darüber haben Schuldirektoren und die Handwerkskammer Potsdam im Rahmen der 15. Schülerwochen in Götz beraten. Mit Oberschulen aus Kirchmöser, Falkensee, Wilhelmshorst und Brandenburg hat die Handwerkskammer entsprechende Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet.
Das neue Konzept für eine bessere Berufsorientierung ist ein Schritt zu mehr Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen. Rektoren und Lehrer für Arbeitslehre der vier neuen Partnerschulen haben zusammen mit der Handwerkskammer Potsdam im Rahmen des Modellversuches KOKON vielfältige Angebote dazu entwickelt. Nur wie bisher Schülerbetriebspraktika anzubieten, erscheint allen zu wenig. Die Schüler brauchen Antworten auf Fragen wie „Welche Firmen bilden in der Region aus?“, „Was erwarten Unternehmen von mir?“, „Wie bekomme ich am besten Kontakt zu Ausbildungsbetrieben?“. Die traditionellen Schülerwochen, wie sie derzeit im Handwerkerbildungszentrum in Götz stattfinden, sind eine bewährte Methode im großen Rahmen. Jetzt geht es ergänzend um individuelle Aktionen oder Einzelcoaching
Das geplante Gesamtpaket zur „Berufsorientierung im Handwerk“ umfasst z.B. konkret die Eignungsfeststellung für einzelne Berufe. Hilfestellung erhalten die Schüler bei der Ausbildungssuche mit neuen Medien oder mit einem Bewerbungstraining. Berufserkundungstouren und Praxistage im Handwerk gehören ebenso dazu wie die Information der Eltern über Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk. Für die Schüler der 8. bis 10. Klassen können so maßgeschneiderte Pakete geschnürt werden, über die die jungen Leute im Vorfeld mitbestimmen sollen.
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