Reportage
Bestes Aroma und locker-duftige Crema
Kaffeevollautomat beflügelt den Umsatz der Bäckerei von Jens Brodauf in Großenhain / Auf Tastendruck beliebte Kaffee-Spezialitäten mit Milch
Von Margitta Pötzsch
Für diesen Preis bekommt man nichts Besseres“, ist Bäckereiinhaber Jens Brodauf überzeugt. Vor drei Jahren hat er auf der Sachsenback den neuen Kaffeeautomaten Impressa X9 des Schweizer Herstellers Jura gesehen und gekauft.
Er hatte gerade sein Stammgeschäft mit kleinem Café im Zentrum der sächsischen Kleinstadt Großenhain ganz modern eingerichtet, dazu sollte auch eine neue Kaffeestation gehören. Der kompakte, formschöne Vollautomat in dezentem Schwarz, der auf Tastendruck Kaffee und alle gefragten Kaffeespezialitäten mit Milch liefert, hat eine Maschine abgelöst, mit der sich Instantkaffee in mehreren Varianten zubereiten ließ.
„Mir ging es bei der Wahl der neuen Kaffeemaschine vor allem darum, dass sie jeder auf Anhieb bedienen kann und dass sie automatisch Milch aufschäumt für die beliebten Kaffeespezialitäten“, erzählt der Mann, der nunmehr vor 15 Jahren den väterlichen Betrieb übernommen hat und mit großem Engagement führt . Da seine finanziellen Möglichkeiten begrenzt waren, schien ihm der Jura-Vollautomat mit dem, wie er sagt, konkurrenzlos günstigen Preis-Leistungsverhältnis die richtige Wahl zu sein. Und er ist bis heute mit dem Gerät zufrieden, denkt sogar an die Anschaffung einer zweiten Maschine dieses Typs für die neue Filiale. Aktuell gehen heute bis zu 50 Tassen Kaffee und Kaffeespezialitäten bei der Bäckerei Brodauf über den Ladentisch.
Einfache Bedienung
Der Impressa X9-Vollautomat ist für einen mittleren Kaffeebedarf von gut 100 Tassen pro Tag ausgelegt. Seine größten Trümpfe sind die Fähigkeit, alle gängigen Kaffeespezialitäten ohne und mit Milch in Profi-Qualität herzustellen, sowie seine superleichte Bedienbarkeit – „idiotensicher“, bekräftigt Verkäuferin Annemarie Simon mit einem Schmunzeln. Allerdings gelangt er im Stoßgeschäft rasch an seine Leistungsgrenzen, wenn mehrere Kunden zur gleichen Zeit Kaffee bestellen. Mit seinen 2200 W Leistung benötigt er für die Zubereitung von einer Tasse Kaffee 40 und von zwei Tassen 65 Sekunden. Bei Spezialitäten mit Milch dauert es noch ein wenig länger.
Die Aromastoffe werden mit dem patentierten Vorbrühsystem von Jura aus dem Kaffee gelockt. Der Vollautomat verfügt über zwei Bohnenbehälter für zwei Sorten Kaffee und zwei Mahlwerke. Wer möchte, kann die Sorten auch per Knopfdruck mischen. „Herkömmlicher Filterkaffee kommt mit der Kaffeequalität aus dem Vollautomaten nicht mit“, berichtet Brodauf. Kaffee, der mit hohem Druck durch den Filter im Automaten gepresst wurde, schmeckt viel aromatischer als der übliche Filterkaffee und hat außerdem die lockere, duftige Creme auf der Oberfläche.
Der ebenfalls patentierte Auto-Cappuccino ermöglicht die Komplettierung von Kaffeespezialitäten mit Milch, ohne die Tasse verschieben zu müssen. Neu beim Impressa X9 ist die Möglichkeit, nicht nur Milchschaum, sondern auch warme Milch zu entnehmen, Café au lait oder Latte Macchiato lassen sich damit ebenso auf einen Knopfdruck in Tassen oder Gläser füllen wie Kaffee Creme, Espresso oder Cappuccino. Trinkschokolade wird bei Brodauf nicht, wie üblich, mit Wasser zubereitet, sonder mit erwärmter Milch aus dem Automaten, was noch viel besser schmeckt. Die Sauberkeit des Kaffeeautomaten spielt nicht nur aus hygienischen Gründen eine wichtige Rolle, sondern auch für den optimalen Geschmack der Getränke und die Funktionstüchtigkeit. Der Hersteller hat es den Automatenbedienern in dieser Hinsicht sehr leicht gemacht. Zehn Minuten nach der letzten Milchentnahme werden die milchführenden Leitungen im Inneren automatisch gespült. Täglich zum Feierabend muss per Tastendruck eine gründliche Reinigung der Milchleitungen in Gang gesetzt werden, sie dauert ca. zwei Minuten. Jedes Wochenende wird auch der Kaffeeteil des Automaten gründlich gereinigt. Dafür wird ein Spezialreiniger benötigt, das Reinigungsprogramm selbst wird wieder per Tastendruck gestartet. Von Zeit zu Zeit wird auch die Entkalkung des Gerätes nötig – wann es soweit ist, erfährt der Bediener durch die schriftliche Mitteilung auf dem Anzeigedisplay.
Feineinstellung vor Ort
Der Kaffeevollautomat wurde vom Kundendienst bereits programmiert und fest installiert, denn er hat einen Festwasseranschluss. Vor Ort wurde dann gemeinsam mit dem Bäcker die Feineinstellung vorgenommen, so dass alle Getränke in der Qualität ausgegeben werden, die Jens Brodauf für optimal hält. Mit dem Service, der von der Firma Coffema mit übernommen wird, zeigt er sich sehr zufrieden. „Bisher mussten wir nur wegen kleiner Störungen den Service rufen, binnen einer halben Stunde war der Monteur da.“ Und besonders gefallen hat ihm, dass der Monteur auch gleich eine Neuerung von Jura realisiert hat: Früher habe er wegen eines verstopften Milchschlauches (eines Pfennigartikels) den Monteur rufen müssen, weil er so kompliziert zu verlegen war. Jura hat das inzwischen stark vereinfacht, so dass Brodauf den Milchschlauch nun selber wechseln kann.
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