Aus- & Weiterbildung
Bei Hitze drohen Gefahren
Körperlichen Schäden durch viel Flüssigkeit vorbeugen
Mannheim (bgn). Wer bei hohen Umgebungstemperaturen körperlich hart arbeitet, verliert viel Flüssigkeit und wasserlösliche Stoffe, insbesondere Salz und Mineralstoffe. Das beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden.
Als Vorbeugemaßnahmen rät die BGN:
saugfähige, aber nicht eng anliegende Kleidung anzuziehen
für gute Durchlüftung sorgen
viel salzhaltige Flüssigkeit trinken
auf keinen Fall Alkohol zu sich nehmen und nicht rauchen
Sollte es aber bereits zu einer Hitzeerschöpfung gekommen sein, müssen unverzüglich Sofortmaßnahmen eingeleitet werden.
Zunächst in kühler Umgebung mit Öffnen beengender Kleidungsstücke flach lagern, kalte Kompressen und Zufuhr von kochsalzhaltigen Getränken.
Ebenso gefährlich wie die Hitzeerschöpfung ist der Hitzschlag. Typische Symptome eines Hitzschlages ist der Anstieg der Körpertemperatur auf über 40 °C bei fehlender Schweißabsonderung. Vorboten sind Kopfschmerzen, Schwindel- oder Ohnmachtsgefühl, unsicherer Gang, Leibschmerzen und Erbrechen. Bei einem Hitzschlag heißt es schnell handeln: Den Betroffenen in den Schatten bringen, Oberkörper entkleiden, nass machen und kühle Luft zufächeln. Auf jeden Fall den Arzt rufen.
Wenn Kopf und Nacken zu lange direkt der Sonne ausgesetzt sind, führt das zu einer Reizung der Hirnhaut und des Gehirns. Die Folgen des Sonnenstichs sind starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Als Sofortmaßnahme muss der Betroffene sofort in den Schatten gebracht werden. Den Kopf leicht erhöht betten, Kopf und Nacken fortwährend kühlen.
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