Ernährungs- & Warenkunde

Ballaststoffe beugen Herzinfarkt vor

Sie sorgen für reibungsloses Funktionieren des Verdauungstraktes und Stoffwechsels


Stuttgart (p). Ballaststoffe zählen zu den natürlichen Bestandteilen von Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft. Den Mikroorganismen des Dickdarms dienen sie als Nahrungsgrundlage, im menschlichen Verdauungstrakt werden sie nicht abgebaut, sondern ausgeschieden.

Ballaststoffe bewirken eine Verlängerung der Verweildauer von Speisen im Magen- und Darmbereich, was zu einem besseren und länger anhaltenden Sättigungsgefühl beiträgt. Dadurch, dass sie nicht abgebaut werden und Wasser speichern können, stimulieren sie gezielt die Darmbewegung. Vorausgesetzt, die Flüssigkeitszufuhr stimmt. Viel Trinken ist angesagt, damit Ballaststoffe effektiv wirken (quellen). Nur so kommt es zu einer weicheren Stuhlkonsistenz und einer regelmäßigen Ausscheidung. Wassermangel hingegen führt zu gegenteiligen Erfolgen, die sich in Verstopfungen äußern.

Kein Wunder also, dass Ballaststoffe an einem reibungslosen Funktionieren unseres Verdauungstraktes und des Stoffwechsels – aber auch zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Arterienverkalkung – maßgeblich beteiligt sind.

Durch den Verzehr von Hülsenfrüchten, Nüssen, Obst, Gemüse und von ausreichend Getreide-Produkten wird der tägliche Ballaststoff-Bedarf gedeckt. Neben den „bunten Ballaststoff-Spendern“ (Früchte, Gemüse) steigen aber auch unterschiedliche Getreideprodukte, wie Brot- und Brötchenvarianten sowie Müslis zunehmend in der Gunst der Verbraucher.

Viele Hersteller entwickelten sich zu qualifizierten und anerkannten Partnern im Lebensmittelhandel, speziell auf dem Sektor Naturkost. Im „natürlichen“ Angebot stehen qualitativ hochwertige Brot-Kreationen vorwiegend aus (Vollkorn-)Weizen, Roggen und Dinkel.

Weitere Informationen

www.gesundheit-aktuell.de


Artikel vom 21.02.2008
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