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Auf schnellen Durchlauf ausgerichtet

Kleinere Korbwaschanlagen für Ein-Mann-Bedienung / Möglichst separat aufstellen


Spülmaschinen sind seit langem in Bäckereien im Einsatz. Von der Kaffeetasse bis hin zu Schüsseln und Körben kann fast alles schnell und hygienisch rein gewaschen werden. Je größer der Betrieb, desto größer wird auch das Reinigungsaufkommen.

Überproportional steigt gleichzeitig auch der Einsatz von Körben als Transportbehältnisse. Auch diese müssen regelmäßig gereinigt werden. Sinnvoll ist es, diese nach jeder Benutzung zu reinigen. Nötig sind hierzu entsprechende Korbwaschanlagen. Sie sind speziell auf diese Aufgaben ausgerichtet: schneller Durchlauf, auf die Korbgrößen angepasst sowie mit einfacher Reinigungstechnik ausgestattet.

Die Korbwaschanlagen mit einer Stundenleistung von bis zu 250 Stück können problemlos von einer Person bedient werden. Hier müssen Einschub und Entnahme nur auf der gleichen Seite sein. Ist Platz vorhanden, kann der Rücklauf zum Bedienpersonal auch über Rollentische erfolgen.

Am Rollentisch angebaute Wasserauffangwannen verhindern zwar das Abtropfen von Wasser, sind aber auch schwieriger zu reinigen. Hier ist es sinnvoll, dass zur Reinigung der Korbwaschanlage ein Schlauchanschluss oder ein Hochdruckreiniger im Raum zur Verfügung stehen. Mit ihm kann sowohl die Anlage als auch der Raum gereinigt werden.

Energieverbrauch beachten

Wichtig ist auch die Beachtung des Energieverbrauches. Die meiste Energie wird bei einer Korbwaschanlage für das Erhitzen des Wassers benötigt. Bei einer großen Anlage mit einer Stundenleistung von 360 Körben werden 40 kW für die Heizung und circa 3 kW für die Pumpen benötigt. Hinzu kommt noch ein Energieaufwand für den Abblastunnel. Kann jedoch erhitztes Wasser aus der Wärmerückgewinnung von Backöfen genutzt werden, so kann durchaus bis zu 2/3 der Heizenergie eingespart werden. Der Wasserverbrauch beträgt pro Korb ungefähr einen Liter. Mit zunehmender Anlagengröße sinkt er jedoch.

Räumliche Trennung

Ob Spülmaschine oder Korbwaschanlage: Mit deren Einsatz ist immer eine Beeinflussung der Umgebungsatmosphäre verbunden. Feuchte, heiße Luft tritt aus und schlägt sich in der Umgebung nieder. Technisch kann der Wrasenaustritt zwar abgesaugt, jedoch kaum komplett verhindert werden. Auch deshalb sollte die Reinigungseinheit räumlich getrennt von der Produktion von Backwaren und Konditoreiartikeln stattfinden.

Natürlich muss auch eine Trennung zwischen Schmutzbereich (schwarz) und Sauberbereich (weiß) baulich und/oder organisatorisch vorgesehen sein. Bei einer Spülmaschine heißt das zum Beispiel, dass auf einer Seite die verschmutzten Werkzeuge und Bleche gesammelt werden. Auf der anderen Seite der Spülmaschine können die sauberen Teile abgelegt werden. (pf)


Artikel vom 12.07.2007
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