Ernährungs- & Warenkunde
Aspartam als Krebserreger?
Bologna/London/Wien (rgb). Der Süßstoff Aspartam steht wieder einmal auf der Beobachtungsliste internationaler Wissenschaftler: Bei der internationalen Konferenz über Krebs und Umweltwissenschaften, die Anfang Oktober in Italien über die Bühne ging, präsentierte die European Ramazzini Foundation for Cancer Research aus Bologna die jüngste Studie zum artifiziellen Zuckerersatz. Mehr als 1.800 Ratten wurden untersucht. Das Ergebnis: Aspartam erhöht das Risiko von Nierenkrebs und Tumorerkrankungen im Kopf.
Die Aspartam-Hersteller wehren sich, wie die Zeitung Guardian berichtet, heftig gegen diese Ergebnisse. Sie stehe in Konflikt mit hunderten anderen, positiven Studien, die eine Gefahrlosigkeit des Kunstzuckers beweise.
Aspartam (auch als E 951 bezeichnet) findet sich immerhin in rund 6.000 Lebensmitteln - bevorzugt in Getränken wie Cola-Getränken, aber auch in Joghurts, Kaugummis, Ceralien, Snacks, Süßigkeiten und Desserts. Der Stoff ist 200 Mal süßer als Zucker. Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als 350 Mio. Menschen regelmäßig Lebensmittel mit dem Süßstoff zu sich nehmen. Experten rechnen, dass mehr als 60 Prozent aller Süßstoffe auf Aspartam entfallen. Nach Angaben der European Food Safety Authority gibt es bisher keine gesundheitlichen Bedenken gegen Aspartam. Nun soll eine weitere Studie and Embryos von Ratten und Mäusen folgen.
Weitere Nachrichten aus Praxis vom 03.11.2005:
Infos für Schulabgänger
Kassieren mit System
Anlagen für jede Größe
Geschmack im Trend
Bedienung von einer Seite
Es duftet nach Weihnachten
Leichter und günstiger
Vitaminreicher Brotgenuss
Erweitertes Sortiment
Bäckergesellen hinten dran

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"