Aus- & Weiterbildung
Aktionsmedium in kurzer Zeit gestalten
Pilotprojekt bei der Bäckerei Renner: Ein Regional-Marketing-System vorgestellt

Alle Teilnehmer der Schulung zu „Regioblatt“: Links vorne Willi Renner, Wilfried C. Kurrat, Helmut Münch und die Mitarbeiter der Bäckerei Renner.Foto: dt-press
Die fand zwar sonntags außerhalb des Betriebes statt, aber „die Mitarbeiter erhalten natürlich dafür einen finanziellen Ausgleich,“ sagte Willi Renner. Die Schulung war Teil eines Pilotprojektes der Firma Regioblatt, mit dem Bäcker sich besser im regionalen Markt präsentieren und positionieren können.
Renner begrüßte Wilfried C. Kurrat, Geschäftsführer der Willi AG, und den Referenten Frank Heiler der Tochterfirma Regioblatt sowie Südwest-Verbandsgeschäftsführer Helmut Münch als interessierten Beobachter.
Renner meinte, im Bereich des regionalen Marketings sei bisher mehr reagiert als agiert worden. Mittels einer neuartigen Konstellation über die Firma Regioblatt habe man jetzt die Chance, selbst effektiver zu agieren und damit die Proportionen zum eigenen Vorteil zu verändern. Das Konzept habe im Fleischerhandwerk bereits seit Jahren gute Erfolge zu verzeichnen und werde jetzt erstmals für das Bäckerhandwerk getestet.
Frank Heiler machte deutlich, dass insbesondere das Verzehrs- und Einkaufsverhalten sowie die Wünsche und Ansprüche der Kunden gravierende Veränderungen erlebt haben und noch weiter in dieser Richtung mit zahlreichen Neuerungen zu rechnen sei.
Bei der Bearbeitung dieses Marktes kann „Regioblatt“ eine wichtige Hilfestellung sein. „Regioblatt“ ist ein computergestütztes Netzwerk, mit dem man unter bereits vorhandenen oder unter Verwendung eigener Darstellungen (Text und Bild) in kurzer Zeit ein Aktionsmedium als Flyer gestalten kann. „Regioblatt“ solle neue Kunden werben, vorhandene Kunden binden und sie entlang der Theke führen, lautet die Philosophie, so Heiler. Das Aktionsmedium werde dann auf Hochglanzpapier gedruckt und in der Region flächendeckend verteilt.
Bei der Schulung erarbeitete Heiler dann im Verbund mit den Anwesenden ein neues „Regioblatt“. Dabei wurde deutlich, dass im Angebotsbereich sogar auf verkaufsstellenspezifische Besonderheiten eingegangen werden kann. Auf diese Weise komme man dem Grundgedanken der Regionalität sehr nahe. Wichtig sei bei der Ausarbeitung eines eigenen „Regioblatts“, die Verkaufskräfte beziehungsweise bei größeren Betrieben die Leiterinnen der Verkaufsstellen mit einzubinden, um die Nähe zum Markt und zum Kunden zu erhalten.
Die Teilnehmer konnten mit einem vorbereiteten Schulungsheft mitarbeiten und dadurch fast spielerisch hinzu lernen. Dies betraf insbesondere die Bereiche Warenkunde und Produktkenntnisse, deren Anwendung etwa über die Darstellung des Nutzens gegenüber den Kunden zu verbesserter Sicherheit und zu fachlich verstärkter Aussagekraft führe.
Informationen:
(02631) 824500
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