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60 Jahre iba – herzlichen Glückwunsch!

Plakate und Logo im Wandel der Zeit: links 1949, rechts 2009.+Weitere Fotos (3)
Plakate und Logo im Wandel der Zeit: links 1949, rechts 2009.

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Praxis

Beindruckende Geschichte von 1949 bis 2009: jede iba gab als Meilenstein in der Entwicklung der Backbranche den Ton in Richtung Zukunft an

Düsseldorf (p). Die iba wird 60! Mehr als 1000 Aussteller haben sich zur Jubiläumsveranstaltung in Düsseldorf angemeldet. Trotz der vorherrschenden Verunsicherung in der Wirtschaft bauen nationale und internationale Marktführer auf die traditionsreiche Messemarke iba und setzen damit ein sehr erfreuliches und optimistisches Zeichen für die gesamte Branche. Heute steht bereits eines fest: Angesichts der auf mehr als 120.000 m² Nettohallenfläche gezeigten Produktneuheiten werden 2009 wieder wichtige Impulse von der Weltleitmesse - ein Titel, der die iba seit 1964 schmückt - ausgehen.

Höhen und Tiefen

Doch zur iba gehören nicht nur das weltweit größte Angebot rund um Bäckereimaschinen, Öfen und Rohstoffe, sondern auch wirtschaftliche Höhen und Tiefen. Seither ist der Weltmarkt des Backens schon immer auch ein Spiegelbild der internationalen Wirtschaftslage gewesen. Doch ihr gelang es stets, unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die entscheidenden Weichen für die Zukunft der Bäcker und Konditoren zu stellen.

Wege aus der Krise

Dass die iba 2009 trotz angespannter weltweiter Wirtschaftssituation mit fantastischen Rekordzahlen seitens der Aussteller und Standflächen glänzen kann, beweist die enorme Bedeutung, die ihr Zulieferer sowie Bäcker und Konditoren gerade in Krisenzeiten beimessen: gerade jetzt gilt es sich zu informieren, um Perspektiven und Chancen der Branche richtig einschätzen zu können. Allein durch die Vielzahl an präsentierten Innovationen, hebt sich die iba von allen anderen Messen in der Branche ab. Auf der iba findet traditionell der größte öffentliche Wettbewerb von neuen Ideen statt.

Schwierige Premiere

Bereits bei der Messepremiere im Jahr 1949 in Köln wurde die Messe auf eine harte Probe gestellt. Trotz der im ganzen Land noch zahlreich zerstörten Backstuben und der noch nicht greifenden Währungsreform ging die 1. iba – das Vorbild für die Messe war die erste Bäckereiausstellung des Deutschen Bäckerhandwerks im Jahr 1874 in Berlin – mit 151.000 Besuchern an 14 Tagen und über 400 Ausstellern als großer Erfolg in die Messeannalen ein.

Seit 1952 international

Der Grundstein der heutigen Internationalität der Messe wurde bereits 1952 in Stuttgart gelegt. Besuche von Bäckern und Konditoren aus Italien, Frankreich, England, Belgien, Holland, Dänemark, Luxemburg, Norwegen, Schweden und der Schweiz verliehen der iba das internationale Flair, das diese führende Fachmesse für Bäcker und Konditoren bis heute auszeichnet. In dieser Hinsicht sucht die iba ihresgleichen und verdient zu Recht den Namen „Weltleitmesse des Backens“. Der berühmte „Blick über den Tellerand“ eröffnet neue Perspektiven für den eigenen Betrieb.

Schon immer alle drei Jahre

Während die iba in den letzten sechs Jahrzehnten immer größer wurde, ist eines seit den Anfangstagen gleich geblieben: die Messe findet alle drei Jahre statt. Anfangs schlug sie ihre Zelte noch in unterschiedlichen Städten auf. Am häufigsten fand sie in Düsseldorf (sieben Veranstaltungen) und München (fünf Veranstaltungen) statt.

Seit 1995 gibt es nur noch den Wechsel zwischen den beiden Messestandorten München und Düsseldorf. Diese Festlegung in der Geschichte der Messe hat für Kontinuität und Planungssicherheit gesorgt, die durch die Ausrichtung an beiden Standorten durch die GHM jetzt noch deutlich gefestigt wird.

Rekordbesuch 1958

Auch wenn die Historie reich an Highlights ist, war sicherlich die Veranstaltung 1958 in München ein besonderer Meilenstein. Schließlich strömten zur iba 1958, die vom damaligen Vizekanzler und „Vater des Wirtschaftswunders“, Prof. Dr. Ludwig Erhard, eröffnet wurde, dank der parallel durchgeführten Deutschen Handwerksmesse über 200.000 Besucher auf das Münchner Messegelände – ein bis heute ungebrochener Rekord. Ihn zu brechen, dürfte auf Grund der weltweiten Konzentrationsprozesse in der Backbranche auch in Zukunft schlicht unmöglich sein.

GHM als starker Partner

Fast zur selben Zeit als die 1. iba ihre Pforten geöffnet hatte, wurde im Jahr 1948 die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, die führende Messeveranstalterin für das Handwerk in Deutschland, gegründet. Ein gutes Omen für die iba: Sie organisiert im Auftrag des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks die iba 2009 in Düsseldorf und 2012 in München. Davor war die GHM ausschließlich für die Messeorganisation am Standort München (1958, 1977, 1983, 2000, 2006) zuständig.

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