Verkauf & Marketing

„Brot für meinen Wald“

Mit „Waldbrot“ Schäden des Orkans Kyrill mindern


Hattingen (p). Frei nach dem Motto „Ein Brot für meinen Wald“ können Kunden in drei Hattinger und zwei Sprockhöveler Bäckereien mit dem Kauf eines „Waldbrotes“ ab sofort ihren Beitrag zum Naturschutz in den heimischen Wäldern leisten, wie die Westfälische Zeitung berichtet. Die Aktion wird von der Bäckerinnung Ennepe-Ruhr unterstützt.

„Waldbrot“ heißt das 500 Gramm schwere Roggenmischbrot, das in den Bäckereien Thiele, Nieland, Wodantaler (Hattingen), Heiers Mühle und Löhken (Sprockhövel) für 2,10 Euro angeboten wird.

Der Clou: Von jedem verkauften „Waldbrot“ fließen 30 Cent dem Regionalverband Ruhr (RVR) zur Wiederaufforstung zu. Damit sollen die Sturmschäden beseitigt werden, die das Orkantief „Kyrill“ im Januar in den heimischen Wäldern hinterließ. Und die sind enorm: 15 Hektar Wald müssen wieder aufgeforstet werden – das sind 150.000 Quadratmeter. Rund 50.000 Pflanzen werden dafür benötigt. Die sollen später von Mitarbeitern der Biologischen Station im Ennnepe-Ruhr-Kreis e.V. und Schulkindern aus Hattingen und Sprockhövel gemeinsam gesetzt werden.


Artikel vom 22.03.2007
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