Table of Contents Table of Contents
Previous Page  7 / 32 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 7 / 32 Next Page
Page Background

ABZ Nr. 2

20. Januar 2018

Fokus

7

Nachrichten

Anzeige

STUTTGART

(abz). Die Mitte

2017 vom Ernährungsministeri-

um geforderte „Nationale Stra-

tegie“ zur Reduktion von Zucker,

Salzen und Fetten nimmt ihren

Anfang: Erste Unternehmen re-

duzieren „verbindlich freiwillig“

den Anteil von Zucker in ihren

Produkten. Was zum einen der

Strategie, aber vor allem dem

derzeitgen Trend ernährungsbe-

wusster Kunden nach weniger

Zucker nachkommt.

Rewe plant, in diesem Jahr

die ersten hundert zuckerredu-

zierten Produkte ins Sortiment

aufzunehmen. Bis 2020 sollen

dann für alle Eigenmarken Pro-

dukte mit weniger Zucker ver-

fügbar sein. Auf wie viel Zucker

genau verzichtet wird, hängt

vom Geschmack der Kunden ab.

Rewe will nämlich zum Auf-

takt der Initiative „Wie viel Zu-

cker brauchst Du noch?“ darüber

abstimmen lassen, welche Pro-

duktvariante in die Regale

kommt.

Seit dem 15. Januar stehen

dafür in den über 3000 deut-

schen Märkten Schokopudding-

Probepackungen – in Original-

rezeptur, mit 20, 30 und 40 Pro-

zent weniger Zucker.

Bis zum 12. Februar können

die Kunden online über ihren

Favoriten abstimmen. Das Pro-

dukt mit den meisten Stimmen

will Rewe ins Sortiment aufneh-

men.

Nestlé zieht mit. Der Nah-

rungsmittelkonzern hat eben-

falls angekündigt, den Zucker-

gehalt seiner Produkte reduzie-

ren zu wollen. Er plane, den Zu-

ckergehalt seiner europäischen

Produkte bis 2020 um 7 Prozent

zu reduzieren.

„Seit 2014 haben wir den Zu-

ckergehalt in Deutschland um

gut 6 Prozent reduziert – und in

den nächsten Jahren soll er eu-

ropaweit um weitere 5 Prozent

sinken. Das bedeutet bis 2020 ei-

ne Einsparung von 18.000 Ton-

nen Zucker“, so die Vorstands-

vorsitzende von Nestlé Deutsch-

land.

Damit reagieren Nestlé wie

auch Rewe auf die von Ernäh-

rungsminister Christian Schmidt

angestoßenen Ziele zur Redukti-

on von Zucker, Salz und Fetten

der Lebensmittelhersteller. Ein

Thema, das auch für die Back-

warenbranche hochaktuell ist.

abz@matthaes.de

Zuckerreduziert ist

der neue Supertrend

Lebensmittelkonzerne fahren derzeit verschiedene Strategien, um den Zuckeranteil zu reduzieren.

Foto: Fotolia

Unternehmen wie Rewe und Nestlé drehen an der

Zuckerschraube, denn derzeit ist weniger mehr

STUTTGART

(abz). Was bereits

Künstler und Schriftsteller des

späten 19. Jahrhunderts in den

Wiener Kaffeehäusern wussten,

bestätigen neueste Studien zum

perfekten Arbeitsumfeld für Bü-

roangestellte: In Cafés lässt es

sich produktiv arbeiten. Das ge-

eignete Arbeitsumfeld, kann al-

so durchaus im Café nebenan

liegen und nicht am Büropult.

Unternehmen sollten weniger

in das Arbeitsumfeld ihrer Mit-

arbeiter investieren, sondern sie

besser mit einem Laptop bewaff-

net in das nächste Café mit Co-

Working-Area schicken.

Die Gründe sind vielfältig. In

Cafés herrsche die perfekte Ge-

räuschkulisse. Forscher der Uni-

versität von Illinois hätten nach-

gewiesen, dass das Gerede im

Büro störend ist, während der

Geräuschpegel im Café die Kon-

zentration fördert.

Zudem gebe es dort keine

Hackordnung und keinen Vor-

gesetzten, der einen in der Arbeit

unterbricht. Belgische Forscher

haben ins Feld geführt, dass der

Fleiß anderer im Café anste-

ckend wirke. Und überhaupt sei

ein Tapetenwechsel hilfreich für

die Kreativität.

Im Café besser arbeiten

Das perfekte Arbeitsumfeld findet sich im Kaffeehaus

FRANKFURT

(aram). Mit der Fe-

bruar-Ausgabe erscheint das

Fachmagazin für professionelle

Gastronomie, „foodservice“, das

der Deutsche Fachverlag in

Frankfurt verlegt, in neuem Lay-

out. Frischer, klarer

und besser lesbar soll

die Zeitschrift sein.

Und welches The-

ma als Brot könnte

sich besser eigenen,

um für das aufge-

frischte Produkt Auf-

merksamkeit zu er-

zeugen? Dachte sich

auch die Redaktion

von „foodservice“ und berichtet

in einem „bakery special“ unter

anderem über ein Restaurant mit

angeschlossener Bäckerei in der

Nähe von Stuttgart, über das

Braugasthaus „Altes Mädchen“

in Hamburg, wo

auch die Brotsorten

selbst

hergestellt

werden, sowie über

italienische Sicht-

weisen bei der Teig-

verarbeitung, wie sie

OhJulia in seinen

Restaurants pflegt.

cafe-future.net

Aber bitte mit Brot

Fachzeitschrift „foodservice“ macht Brot zum Titelthema