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ZV bereitet Führungswechsel vor

Michael Wippler soll im Herbst neuer Präsident des Zentralverbands werden.  (Quelle: Ried)+
Michael Wippler soll im Herbst neuer Präsident des Zentralverbands werden. (Quelle: Ried)

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Mitgliederversammlung

soll im Oktober auf folgen. Vorher steht aber noch eine umstrittene Satzungsänderung auf der Agenda.

München (ried). Der (ZV) bereitet sich auf den Führungswechsel an der Verbandsspitze im Herbst vor. Dies bestätigt Hauptgeschäftsführer der ABZ am Rande der Internationalen Handwerksmesse in München. Präsident Peter Becker hört auf, Präsidiumsmitglied und Vize-Präsident Michael Wippler soll den Posten übernehmen. Für Amin Werner ist „Michael Wippler seit der in Hannover 2012 gesetzt. Er befindet sich ja bereits in der Phase der Einarbeitung für das Amt“. Die Wahlen zum werden planmäßig auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 6. Oktober in Hamburg stattfinden.

Nachrücker

Da für Michael Wippler ein neues Präsidiumsmitglied nachrücken muss, sollen die Mitglieder des Zentralverbands zuvor über eine Satzungsänderung abstimmen. Diese hatte wie berichtet auf der zurückliegenden Mitgliederversammlung in Frankfurt Missstimmung erzeugt. Damals sah die Satzungsänderung vor, dass künftig auch Personen ins ZV-Präsidium gewählt werden können, die Betriebsleiter in einem Innungsbetrieb sind. Von der Regelung ausgenommen werden sollten die Posten des Präsidenten und Vize-Präsidenten. In Frankfurt war das Vorhaben hauptsächlich am Widerstand der Landesinnungsverbände aus Bayern und Rheinland gescheitert. Mit der neuen sollte es Maren Andresen vom Landesinnungsverband Schleswig-Holstein ermöglicht werden, ins Präsidium nachzurücken. Wobei die Ablehnung der Satzungsänderung nicht als  Nein zu Maren Andresen zu werten war. Vielmehr sprachen sich die Gegner der Änderung dafür aus, dass in einem Arbeitgeberverband wie dem Zentralverband auch ausschließlich nur Arbeitgeber sitzen sollten und keine Angestellten.

Zweiter Anlauf

Nun unternimmt der Verband einen zweiten Anlauf. Am 6. Mai soll eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Berlin stattfinden. Dort soll eine Satzungsänderung, die Nicht-Betriebsinhabern unter sehr engen Vorgaben die ins ZV-Präsidium ermöglicht, nun doch verabschiedet werden. „Wir haben uns jetzt im Vorfeld mit allen Landesinnungsverbänden abgestimmt und bin zuversichtlich, dass die Änderung durchgehen wird“, erläutert Amin Werner und ergänzt. „Das, was in Frankfurt passiert ist, war sehr unglücklich und hat zu Verstimmungen auf beiden Seiten geführt. Das wollen wir diesmal vermeiden.“

Sollte die Satzungsänderung im Mai beschlossen werden, rechnet Amin Werner im Herbst mit einer Kandidatur von Maren Andresen fürs Präsidium und sieht dem „sehr optimistisch“ entgegen. Michael Wippler möchte in geheimer Abstimmung zum Präsidenten gewählt werden. Derzeit Mitglied im ZV-Präsidium sind auch Heinz Hoffmann, Landesinnungsmeister in Bayern, sowie Wolfgang Schäfer (Hessen) und Heribert Kamm (Westfalen-Lippe), die wieder antreten.

Abgelehnt: Die erforderliche Mehrheit kommt nicht zustande.
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